Steuererklärung getrennt oder zusammen nach Hochzeit im letzten Jahr?

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2 Antworten

sie hatte 28 brutto verdient.

Meinst Du 2800, oder echt 28? Und von wann bis wann?

Falls Deine Frau Elterngeld bezieht (und egal ob oder ob nicht: Warum hast Du das nicht erwähnt?), war es erstens ein Fehler, dass sie Steuerklasse 5 genommen hatte, ist es zweitens völlig klar, dass Eure Steuerschuld nach Eingabe ihrer Daten ansteigt, denn das Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt, und drittens wahrscheinlich, dass Ihr bei getrennter Veranlagung weniger Steuern zahlt.

Doch lieber eine getrennte Steuererklärung abgeben?

Das ergibt sich, wenn Du alle Daten eingegeben hast, und dann beide Varianten vergleichst. Ich kenne das WISO-Programm nciht, die meisten Programme bieten aber die Möglichkeit, ohne erneute Dateneingabe das Veranlagungsverfahren zu wechseln.

Wahrscheinlich fahrt Ihr mit getrennter Veranlagung besser. Selbst wenn Ihr die Daten erneut eingeben müsst, solltet Ihr diese Variante durchrechnen. Aber bitte genau darauf achten, die Ausgaben auch beim richtigen Partner einzutragen, insbesondere bei Vorsorgeausgaben kann das deutliche Unterschiede machen.

ja genau: 2800. und Jetzt bekommt sie während der Elternzeit ihr Elterngeld Ich bin mittlerweile auch der Meinung, dass es ein Fehler war die Steuerklasse zu wechseln. Sie ist noch bis September im Elternzeit. Dann gehe ich 2 Monate in die Elternzeit.

Sollten wir daher die Steuerklasse auf 4/4 wechseln? Ich werde beide Version durchspielen und Meldung abgeben.

Danke für die Antwort.

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@AndiLatte

dass es ein Fehler war die Steuerklasse zu wechseln.

Eine weise Erkenntnis, doch leider kommt sie zu spät. Aber beim nächsten Kind rechtzeitig daran denken!

Dann gehe ich 2 Monate in die Elternzeit. Sollten wir daher die Steuerklasse auf 4/4 wechseln?

??? Was sollte das bringen? Mal abgesehen davon, dass für das Elterngeld die zwölf Monate vor der Geburt massgebend sind, es jetzt also ohnehin zu spät ist:

Du würdest damit ja Dein Nettoeinkommen senken. Und damit im besten Fall nichts erreichen (wenn Du immer noch über dem Höchstbetrag von ca. 2800 bleibst), im schlechteren Fall Deinen Elterngeldanspruch verringern.

Bei der Wahl der Steuerklasse immer daran denken: Sie beeinflusst zwar die Lohnsteuer-Abzüge. Aber das ist ja nur ein zinsloser Kredit ans Finanzamt.

Viel wichtiger: Sie beeinflusst auch die Höhe einiger Lohnersatzleistungen. Daher sollte, wer mit höherer Wahrscheinlichkeit solche beziehen wird, die Steuerklasse 3 wählen.

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In der Zeit vor eurer Hochzeit hat deine Frau doch noch von der besseren Steuerklasse profitiert und entsprechend weniger Steuern gezahlt.

Eure Ehe gilt aber steuerlich das ganze Jahr - also hat sie insgesamt zuwenig gezahlt. Logisch, dass dann das Plus schrumpft.

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