Steuererklärung Ehepartner?

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3 Antworten

Natürlich ist das korrekt. Bei gemeinsamer Veranlagung gibt es nur einen Betrag auf ein Konto  eines Antragstellers (bei euch wohl deiner Mutter) erstattet, deshalb ja gemeinsame Veranlagung als Familie und nicht als Einzelpersonen. Wie die beiden das Geld dann teilen wollen, ist dann deren Sache. Kann man hälftig tun, wenn aber nur einer z.B. die Werbungskosten hatte (Fahrkosten, Fortbildungskosten), dann kann die Person auch einen höheren Anteil beanspruchen. 

Bei unserer Steuererklärung nach der Trennung ging das Geld auch auf mein Konto und ich habe alles behalten und im Gegenzug habe ich den Scheidungsanwalt, den wir gemeinsam hatten, davon bezahlt. So waren wir quitt. 

MyDefinition 21.04.2017, 12:55

Mir ist klar, dass das Finanzamt nicht auf 2 Konten überweist. Aber dieser Betrag wird doch nach der Trennung intern von den Eheleuten aufgeteilt. Und da kann es doch nicht sein, dass einem alles zusteht und dem anderen gar nichts.

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Das kommt auf die Steuerfreibeträge, Werbungskosten, zumutbare/unzumutbare Belastungen und anderes an.

Bei einer Zusammenveranlagung geht die Erstattung in der Regel auf ein Konto, es sei denn, es wurde eine Aufteilung des Erstattungsbetrags beantragt. Das kann zu dem von dir genannten Ergebnsi führen.

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