Steuererklärung - außergewöhnliche Kosten für Gesundheitsmaßnahmen

3 Antworten

Die zumutbare Eigenbelastung hängt vom Gesamteinkommen ab, z.B. 5 %, Alle Dinge, die Du aufgeführt hast, sind absetzbar, wenn die entsprechenden Belege da sind, also auch die Taxiquittung und die Kassenbelege der Apotheken. Krankengeld ist eine Lohnersatzleistung, die m.W. zwar steuerfrei ist, aber bei Progression berücksichtigt wird am Jahresende beim Lohnsteuer-Jahresausgleich oder Einkommensteuererklärung. Die Höhe Deines Einkommens ist für die Anerkennung der außergewöhnlichen Belastungen nicht relevant. Wenn Du innerhalb des Jahres kein Arbeitseinkommen hattest, kannst Du auch nicht gelten machen.

Bei den außergewöhnlichen Belastungen kannst Du alles angeben, was außergewöhnlich ist: Brille, Zahnarztkosten, auch Fahrten zum Arzt, nicht verschreibungspflichtige Medikamente, wenn sie der Genesung dienen, bzw. vom Arzt empfohlen wurden. Ich glaube, die Grenze, was Du selber zahlen musst, liegt bei 2 % des Einkommens.

Wenn Du jedoch das ganze Jahr Krankengeld bekommst, zahlst Du keine Einkommenssteuer und kannst die außergewöhnlichen Belastung nicht steuermindern geltend machen. Dann hast Du Pech gehabt.

Das macht der Steuerberater. Gerade wenn solche aussergewöhnliche Belastungen da waren. Gib es weg und weise darauf hin. Du steigst da nie durch............

Was hat es mit einem negativ zu versteuerndes Einkommen auf sich?

Ich habe im betreffenden Jahr Gehalt, Übergangsgeld und Krankengeld bezogen. Da der Gehaltsanteil sehr niedrig war (längere Erkrankung) beläuft sich die Einkommenssteuer auf 0,- und das zu versteuernde Einkommen ist negativ. Lt. Programm haben die Lohnersatzleistungen keine steuerliche Auswirkung. Wenn ich das richtig verstehe, kann ich daher leider auch nicht etwaige außergewöhnliche Belastungen im Rahmen der Krankheit ansetzen, da sie sich sowieso nicht aufs Ergebnis auswirken. Liege ich da richtig oder macht es Sinn die außergewöhnlichen Belastungen en Detail anzugeben?

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Kann das Finanzamt bei einer Steuerprüfung/Außenprüfung die erneute Vorlage von Belegen verlangen, die es schon gesehen hat?

Hi liebe Fragant/innen: es geht um die beste Ablage von privaten, aber kaufmännisch UND einkommensteuerlich relevanten Belegen.

Bei der Steuererklärung muss ich einige Arten von Dokumenten mit einreichen

  1. Sonderausgaben
  2. Haushaltsnahe Dienstleistungen
  3. Spenden

Andere Ausgaben (z.B. Werbungskosten, Außergewöhnliche Belastungen) muss ich selbst zusammenrechnen und dem Finanzamt im Zuge der Jahressteuererklärung nur deren Wert mitteilen.

Meine konkrete Frage: Wenn das Finanzamt Außenprüfung macht, kann der Beamte dann verlangen, dass ich die bereits einmal eingereichten Belege im Original erneut vorlege, oder kann ich sie in die entsprechenden Vorgänge (also zu meinen Versicherungen, Handwerkern, Vereinen etc.) ablegen?

Leider habe ich keine Zeit, zusätzlich jede einzelne Ausgaben-Position listenmäßig zu erfassen, und keinen Platz, zahlreiche Dokumente kopiert doppelt abzulegen.

Mir ist aber daran gelegen, lückenlos zu dokumentieren, was z.B. ein bestimmter Handwerker an meinem Haus gemacht hat. Andererseits scheue ich den Aufwand, der auf diese Weise entstehen kann, falls ein Steuerprüfer sehen will, wie ich auf einen bestimmen Kostenwert gekommen bin.

Meine Frage also nochmal konkret die: darf das Finanzamt bei Außenprüfung nochmals Einsicht in Belege verlangen, die es im Zuge der Jahressteuererklärung bereits geprüft hat?

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Wie Betriebskosten bei Steuererklärung angeben - komplett oder 20%?

Angenommen auf meiner Betriebskostenabrechnung steht eine Summe von 1200€. Gebe ich bei den außergewöhnlichen Belastungen (haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, Dienstleistungen und Handwerkerleistungen) nun die 1200€ an oder 20% davon, also 240€ (was ja der steuerlich absetzbare Anteil ist)? Zweite Frage: Wenn auf meiner BK-Abrechnung Material- und Lohnkosten nicht getrennt aufgelistet sind, muss ich diese Trennung ja beim Vermieter anfordern und dann nur die Summe des Lohnanteils in der Steuererklärung angeben, korrekt?

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Einkommensteuerklärung Außergewöhnliche Belastungen

Hallo!vielleicht kann Jemand mir sagen welche Kosten zur Außergewönlichen Belastungen gehören. Das Finanzamt streit solche Kosten wie: Medikamente, Krankenkassegebüren, Med. Behandlung (OP-Zuzahlung keine Schönheits-OP), Mitgliedsgebühren beim ADAC, Gebühren beim Gewerbeamt u.s.w. Ist das richtig? Wenn diese Kosten nicht zur Außergewöhnlichen Belastungen gehören, wo sollen sie hin?

vielen Dank für Eure Hilfep.s. kann Jemand ein guten Steuerberater für Selbstständige in Berlin? DANKE

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Rollator für Renterin, was zahlt die Kasse?

Meine Tante benötigt dringend einen Rollator. Den bekommt sie jetzt auch verschrieben und sie ist von den Zuzahlungen für die Medikamente und für die Zahlung der Praxisgebühr befreit. Bekommt sie nun den Rollator ganz von der Kasse bezahlt ?

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