Steuererklärung als Vermieter - Mietnebenkosten in welchem Detail?

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3 Antworten

Die Sache ist ganz einfach:

Die Abrechnung, die Du bekommst, kannst Du als Beleg für Deine Kosten der Steuererklärung hinzu fügen (oder Kopie davon). Du brauchst keine Einzelbelege.

Du hattest in 2016 viele Einnahmen (Kaltmiete zzgl. Betriebskostenvorauszahlung). Alle diese Einnahmen gehen als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung in die Steuererklärung ein.

Du hattest in 2016 Ausgaben verschiedener Art. U. a. auch die Vorauszahlungen für die Betriebs- und Nebenkosten (=Hausgeld). Alle diese Vorauszahlungen sind Deine Ausgaben. Es spielt dabei keine Rolle, ob in der späteren Abrechnung eine Nachzahlung oder Rückzahlung raus kommt.

Diese hättest Du sowieso erst in 2017 und können deshalb auch nur in der Steuererklärung für 2017 geltend machen.

Somit bist Du jetzt schon in der Lage, Deine Steuererklärung zu machen.

In der Steuererklärung für 2017 läuft es dann ganz genauso. Zu allen monatlichen Beträgen für Hausgeld, die Du überweist kommt dann als Ausgabe noch die Nachzahlung für 2016 oder aber durch eine Rückzahlung vermindern sich Deine Ausgaben. Je nach dem.

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... da kann aber etwas nicht stimmen.

Zuständig für eine BK-Abr. ist der ET, der am letzten Tag der Periode im Grundbuch eingeschrieben ist und das weis auch das Finanzamt.

Und eine NK-Abrechnung interessiert die nicht. Es wird bezahlt das HG, ohne Anteil für die Rücklage, und somit kommt dieser Betrag zu den Kosten und bei den Einnahmen sind alle Beträge der Mieter aufgeführt und wenn die Giuthaben bekommen haben, ist dieser Betrag ja enthalten, aber eben erst in 2017.

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Wir haben ein 8 FMH und eine Eigentumswohnung und lassen das einen Steuerberater machen, da zahlen wir gerade mal etwas über 200 €.

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