Steuererklärung als Referendar/LAA

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Die Aufwendungen sind eindeutig Werbungskosten. Ein Steuermodul solltest du aber auch genossen haben, immerhin sind Rechtsanwälte zur unbefugten steuerlichen Hilfeleistung befugt (was ich nie kapieren werde...).

Danke schon einmal für die Antwort. Aber ein Steuermodul wurde nicht genossen, da es sich(wie im Text beschrieben) hierbei um ein Referendariat eines LAA(Lehramtsantwärters) handelt. ;) Könntest du mir vielleicht noch ganz grob und knapp erklären warum dies dann eindeutig Werbungskosten sind? Aufgrund der vorher abgeschlossenen Ausbildung? Weil rein theoretisch ist die Ausbildung/das Studium zum Lehrer ja erst nach dem Referendariat abgeschlossen. Danke.

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@maymedia

Die Abkürzung LMAA oder so war mir nicht geläufig :-)
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Klar, gern. Hier mal die Norm, die die Weiche zwischen WK und SA stellt. § 12 Nummer 5 EStG: [Nicht abzugsfähige Aufwendungen sind] Aufwendungen des Steuerpflichtigen für seine erstmalige Berufsausbildung und für ein Erststudium....
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Und das Erststudium hattest du ja bereits im SV ausgeschlossen. Laut Eingangssatz zum § 10 EStG sind SA nur dann SA, wenn sie nicht WK oder Betriebsausgaben sind. Also ist nach (negativer) Anwendung des 12 Nr. 5 zunächst § 9 (WK) zu prüfen. Dort werden wir bereits in Absatz 1 Satz 1 fündig: Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen.
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§10 (SA) ist subsidiär.

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Vermutlich ergeben sich da noch ein paar Fragen mehr, deswegen: Mach einen Termin beim Finanzamt und frag da direkt nach. Das Finanzamt hilft nämlich auch weiter

Ach, und auf welcher Grundlage? Laut §§ 3 ff. StBerG darf das FA keine Hilfeleistung in Steuersachen geben. Deshalb hat sich da ein Berufsstand herausgebildet, der sowas kann und darf.

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Entschuldigung bitte sehr. Ich kann dir da leider nicht weiterhelfen, ich habe nie auf Kosten des Steuerzahlers studiert!!! ;-(((

si tacuisses....

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