Steuererklärung 2012: Wieso muß man vom Auto das Kennzeichen angeben?

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7 Antworten

Damit dokumentierst Du den Weg zur Arbeit mit dem "eigenen PKW" zurückzulegen.Da dies noch aus der Zeit der unterschiedlichen Angaben und Berechnung der Kilometergelder hervorgeht,ist es eigentlich nicht sachgerecht bzw.notwendig.Ich würds trotzdem angeben um keine Nachfragen zu provozieren.Beste Grüße

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Ja, es ist egal, wie man zur Arbeitsstätte kommt, es gibt immer 30 Cent pro Entfernungs-km. Warum man sich allerdings wegen rd. 30 € Ärger einhandeln will, ist mir unklar, denn viel mehr bringen die falschen Angaben nicht.

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Franz577 23.02.2016, 07:19

Wenn es egal ist, warum wird dann nicht einfach nur nach der Wegstrecke gefragt, sondern auch nach dem Verkehrsmittel?

Darum glaube ich eben nicht, daß es egal ist.

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PatrickLassan 23.02.2016, 07:22
@Franz577

Weil es eine Deckelung gibt. § 9 Abs.1 Nr. Einkommensteuergesetz:

Aufwendungen des Arbeitnehmers für die Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte im Sinne des Absatzes 4. 2Zur
Abgeltung dieser Aufwendungen ist für jeden Arbeitstag, an dem der
Arbeitnehmer die erste Tätigkeitsstätte aufsucht eine
Entfernungspauschale für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte von 0,30 Euro anzusetzen, höchstens jedoch 4 500 Euro im Kalenderjahr; ein höherer Betrag als 4 500 Euro ist anzusetzen, soweit der Arbeitnehmer einen eigenen oder ihm zur Nutzung
überlassenen Kraftwagen benutzt.

https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__9.html

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Franz577 23.02.2016, 07:31
@PatrickLassan

Ok, aber dann ist es zumindest nicht egal, ob mit oder ohne Auto.

Aber wenn es egal ist, ob zu Fuß, mit Fahrrad, Motorrad oder öffentlich, warum wird dann in der Erklärung zwischen diesen Verkehrsmitteln unterschieden?

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Miramar1234 23.02.2016, 09:33
@PatrickLassan

Wobei das Finanzamt dann auch ein "fremdes" Kennzeichen akzeptieren muß.Die Angabe ist also antiquiert.

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PatrickLassan 23.02.2016, 09:36
@Miramar1234

Im Gesetz steht "eigenen oder ihm zur Nutzung
überlassenen Kraftwagen",
und das habe ich so auch zitiert.

Ggfs. wird das Finanzamt bei einem fremden Fahrzeug auch verlangen, dass der tatsächliche Eigentümer die Überlassung bestätigt.

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Im Jahr 2012 wurde die Kfz-Steuer noch in den Finanzämtern verwaltet. Durch Angabe des Kennzeichens konnte so gleich abgeglichen werden, ob noch Kfz-Steuer "offen" war und sofort von der eventuellen Steuererstattung umgebucht werden.

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Wenn du kein Auto hast, kannst du auch nichts eintragen, dann musst du das Feld freilassen, ganz einfach

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Sollar 23.02.2016, 06:54

Obwohl ich für die Fahrt zur Arbeit angebe, dass ich mit 1 Auto gefahren bin?

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TheAllisons 23.02.2016, 06:56
@Sollar

wie kann man mit einem Auto fahren, wenn man keines hat. Du kannst nichts eintragen wenn du kein Auto hast, und kannst es natürlich auch nicht absetzen.

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alarm67 23.02.2016, 06:57
@Sollar

Das nennt sich dann Betrug! Und, das hast Du auch so NICHT in Deiner Frage geschrieben!!

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Sollar 23.02.2016, 07:31
@alarm67

Es ist ebend kein Betrug, weil es 30 Cent gibt, wenn man zu Fuß geht, mit den Fahrrad fährt, mit den Bus, oder mit den Auto !

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Franz577 23.02.2016, 07:35
@Sollar

Aber du kannst nicht angeben, mit dem Auto zu fahren, wenn das nicht zutrifft. Du tust es ja nur deswegen, weil du so einen längeren Weg angeben kannst, den du aber tatsächlich nicht hast.

Also was soll das dann sonst sein, wenn nicht Betrug?

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wurzlsepp668 23.02.2016, 16:13
@Franz577

@Franz577:

wieso gibtst Du Kommentare zu einem Thema ab, wo Du keine Ahnung hast?

es ist UNERHEBLICH, wie die Person zur Abeit kommt. Es gibt eine Entfernungspauschale, welche unabhängig vom Beförderungsmittel ist. Wenn der Steuerpflichtige jeden Tag 30 km zur Abeit läuft, bekommt er den gleichen Satz wie eine Person, die mit einem Ferrari zur Arbeit fährt ......

Du wurdest aber bereits in einem anderen Kommentar darauf hingewiesen .......

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Franz577 24.02.2016, 07:34
@wurzlsepp668

@wurzlsepp668

Das hab ich inzwischen begriffen, obwohl ich es nicht richtig finde und auch nicht verstehe, warum dann das Verkehrsmittel in der Steuererklärung überhaupt eine Rolle spielt bzw. abgefragt wird.

Aber es geht hier ja auch noch um etwas anderes, nämlich daß der Fragesteller in betrügerischer Absicht angeben will, daß er mit einem PKW zur Arbeit fährt, obwohl er keinen hat, nur um einen längeren Weg angeben zu können.

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Wie, du machst jetzt erst die Steuererklärung für 2012?? Warum erst so spät?

Wundert mich, daß das Finanzamt da noch nicht nachgefragt hat.

Und nein, es gibt nicht immer pauschal 30 Cent pro Kilometer, sondern es hängt vom Verkehrsmittel ab. Das geht ja aus dem Formular auch hervor.

Abgesehen davon verwechselst du hier auch was, glaub ich. Die 30 Cent pro Kilometer gibt es meines Wissens nach von Arbeitgeber, wenn du mit deinem privaten PKW dienstliche Fahrten machst.

Aber wenn du sowieso kein Auto hast, spielt das für dich auch keine Rolle.

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PatrickLassan 23.02.2016, 07:18

Wundert mich, daß das Finanzamt da noch nicht nachgefragt hat.

Mich nicht. Sofern der Fragesteller nicht zur Abgabe eienr Erklärung verpflichtet ist, ist das dem Finanzamt nämlich egal. 

es gibt nicht immer pauschal 30 Cent pro Kilometer, sondern es hängt vom Verkehrsmittel ab. ... Die 30 Cent pro Kilometer gibt es meines Wissens nach von  Arbeitgeber, wenn du mit deinem privaten PKW dienstliche Fahrten machst.

Dann wirf mal einen Blick in § 9 Einkommensteuergesetz.

https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__9.html

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Messkreisfehler 23.02.2016, 07:21
@PatrickLassan

Ich mach meine Einkommenssteuererklärung grundsätzlich auch erst nach 4 Jahren, wo sonst bekomme ich mein Guthaben mit 6% p.a. verzinst? Das bezahlt mir keine Bank der Welt...

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Franz577 23.02.2016, 07:22
@PatrickLassan

Wenn er nicht verpflichtet ist, dann braucht er doch auch eine NV-Bescheinigung, oder? Und wie ist es eigentlich möglich, daß man als Vollzeit-Berufstätiger nicht verpflichtet sein kann, eine Erklärung abzugeben?

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Franz577 23.02.2016, 07:28
@Messkreisfehler

@Messkreisfehler

Das geht aber auch nur dann, wenn man nicht verpflichtet ist, eine Erklärung abzugeben. Und wer dazu nicht verpflichtet ist, bei dem können die Erstattungen auch nicht allzu hoch ausfallen. Das Finanzamt hat doch auch kein Geld zu verschenken und würde der Sache schnell einen Riegel vorschieben, wenn es alle als "Bank" mit guter Rendite missbrauchen würden. Also fraglich, ob sich das lohnt. Man verliert da auch leicht mal den Überblick.

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Sollar 23.02.2016, 07:30
@Franz577

Wir sprechen hier von Deutschland und nicht von Österreich.

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Sollar 23.02.2016, 07:48
@Franz577

Wer von Österreich spricht? Anscheinend Du, lieber Franz577. 

Denn in Deutschland muß man ebend keine Steuererklärung abgeben. Deshalb mache ich sie erst jetzt.

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Franz577 23.02.2016, 07:52
@Sollar

Also ich weiß sicher auch nicht alles, aber du scheinst ja absolut keine Ahnung zu haben! Wer hat dir denn das erzählt, daß man in Deutschland keine Steuererklärung abgeben muß?? Ich muß es, stell dir vor!

Mag ja sein, daß du es nicht mußt, aber pauschal zu behaupten, in Deutschland wäre das keine Pflicht, ist ja wohl der größte Humbug, den ich je gelesen habe.

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PatrickLassan 23.02.2016, 09:27
@Franz577

wer dazu nicht verpflichtet ist, bei dem können die Erstattungen auch nicht allzu hoch ausfallen

Anders herum wird ein Schuh daraus. Der Gesetzgeber hat die Abgabepflicht bei der Einkommensteuer so gestaltet, dass diejenigen zur Abgabe verpflichtet sind, bei denen eine Nachzahlung sehr wahrscheinlich ist.

Das Finanzamt hat doch auch kein Geld zu verschenken und würde der Sache schnell einen Riegel vorschieben, wenn es alle als "Bank" mit guter Rendite missbrauchen würden.

Finanzämter machen keine Gesetze, sie führen sie aus. Da auch Nachzahlungen genauso zu verzinsen sind, ergibt die Regelung durchaus Sinn.

Wer hat dir denn das erzählt, daß man in Deutschland keine Steuererklärung abgeben muß?? Ich muß es, stell dir vor!

Arbeitnehmer sind in Deutschland nur dann zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet, wenn eine der in § 46 Einkommensteuergesetz genannten Voraussetzungen vorlegen. Bei Ledigen z.B. liegt häufig keine Abgabepflicht vor.

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Genesis82 23.02.2016, 09:49
@Franz577

Franz577, um es mit deinen Worten zu sagen: Es ist der größte Humbug, wenn man behauptet, dass man immer verpflichtet ist, eine Steuererklärung zu machen! Eine ledige, arbeitende Person ohne Kinder und ohne weitere Einnahmen z.B. durch Kapitalerträge, Vermietung, selbstständiger Arbeit etc. muss definitv keine Einkommensteuererklärung machen, weil sämtliche Einkünfte bereits versteuert wurden und vom Arbeitgeber abgeführt wurden.

Man kann sie dennoch freiwillig machen, was aber nur Sinn macht, wenn die Werbungskosten über der Pauschale liegen. Die Pauschale selbst wird bereits bei den monatlichen Einkommensteuern vom Arbeitgeber berücksichtigt.

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Doofe Frage, sorry! Wer kein Auto hat, trägt da logischerweise nichts ein!

Dann gibt man an, das man mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren ist.

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Sollar 23.02.2016, 06:54

Wieso doofe Frage? Mit dem Auto ist der Weg nähmlich länger, weil er über die Autobahn führt. Also könnte ich drei Kilometer mehr angeben als mit Öffis. Darum geht es. Also keine doofe Frage, sondern die hat 1 Hintergrund.

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alarm67 23.02.2016, 06:58
@Sollar

Das Du das Auto trotzdem angibst, hast Du in Deiner Frage NICHT geschrieben! Wenn Du ein Auto in betrügerischer Absicht angibst, musst Du auch ein Kennzeichen angeben!

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PatrickLassan 23.02.2016, 07:14
@Sollar

Also könnte ich drei Kilometer mehr angeben als mit Öffi

Könntest du, solltest du aber nicht. Warum machst du nicht einfach zutreffende Angaben? 3 km pro Tag mehr ergeben bei einer 5-Tage-Woche knapp 200 € mehr Werbungskosten, steuerliche Auswirkungen über den Daumen gepeilt rd. 30 €.

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Franz577 23.02.2016, 07:17
@alarm67

@Sollar

Ist das jetzt ein Witz oder was? Du kannst doch nicht angeben, daß du mit dem Auto gefahren bist, obwohl das nicht den Tatsachen entspricht! Man kann ja auch nicht 50 Kilometer mehr angeben, obwohl der Weg nicht so weit ist, nur damit man dann mehr rausbekommt.

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wurzlsepp668 23.02.2016, 16:14
@Franz577

@franz577: keine Ahung, davon aber jede Menge .......

Entfernungspauschale ist Dir ein Begriff?

Anscheinend nicht ......

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Franz577 24.02.2016, 07:36
@wurzlsepp668

Es geht darum, daß der Fragesteller bewußt falsche Angaben machen will, um sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen!

Diesen Aspekt auch kapiert?

Anscheinend nicht...

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alarm67 24.02.2016, 07:46
@wurzlsepp668

Die Entfernungspauschale ist KEIN Freifahrtsschein bewusst FALSCHE Angaben in meiner Steuerklärung zu machen! Fahre ich täglich mit dem Bus/der Bahn 50 KM zur Arbeit, kann und darf ich nicht angeben, dass ich täglich 75 KM mit dem Auto gefahren bin! Das wäre schlicht und einfach gelogen, also Betrug/Steuerhinterziehung.

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Wenn du kein Auto hast brauchst du da nichts hin schreiben

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Sollar 23.02.2016, 06:52

Und kann ich die Unkosten trotzdem geltend machen?

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