Steuererklärung + Schulden beim Finanzamt. Was beachten?

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10 Antworten

Wir müssen die Erklärungen 2011/2012/2013 + 2014 machen

Fällt euch aber früh ein. Für 2011 - von freiwilliger Veranlagung ausgehend - tritt in 4 Wochen Festsetzungverjährung ein.

Jedoch ist nun die Frage ob ich darauf achten muss "gemeinsam veranlagt oder getrennt".

Meistens gemeinsame Veranlagung sinnvoller als Einzel.

Der Rest ist hier schon geschrieben worden, da sag ich nichts mehr zu.

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ich soll einem Freund helfen zu zeigen wie er in Zukunft seine Steuererklärung machen soll.

Das lässt Du bitte schön bleiben, weil Du Dich damit strafbar machst (siehe § 5 StBerG). Dein Freund soll seine Unterlagen mitnehmen, und entweder einen StB aufsuchen, oder (sofern nur Einkünfte aus abhängiger Beschäftigung vorliegen) einem Lohnsteuerhilfeverein beitreten.

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Mit den Finanzamtschulden, da weiss ich nicht, wie die reagieren. Wenn die nicht arbeitet, waere insgemacht ja die gemeinsame Veranlagung besser. Klar ist er nicht haftbar fuer die Schulden, aber bei gemeinsamer Veranlagung steht ihr ja die Haelfte zu, die koennte sich das Finanzamt krallen.

Wenn sie immer noch Unterhaltsvorschuss kassiert, obwohl sie verheiratet ist, dann ist das Sozialbetrug. Wird sie erwischt, gibt es eine Strafe und sie muessen ab Heirat eh alles zurueck erstatten. Das solltest du also lieber nicht rein schreiben, sonst fliegt sie ggf. auf.

Unterhaltsvorschuss steht nur ledigen, geschiedenen, verwitweten und dauernd getrennt lebenen Personen zu, verheirateten aber nicht.

Natuerlich darfst du ds Kind nicht als gemeinsames Kind rein schreiben, das ist es ja nicht. Es wird fuer jedes Kind ein extra Blatt ausgefuellt und dort werden jeweils die leiblichen Eltern angegeben. Also beim Stiefkind (wenn du die Veranlagung zusammen machst) die Mutter und der leibliche Vater. Und zum Antragsteller ist es eben das Stiefkind. Man gibt das Kindergeld noch ein. Im ersten Jahr der Geburt ist auch nichts anders, nur bekommt die Mutter da ja Elterngeld und das muss man angeben.

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Vor allem wenn die Frau nix verdient, dann ist es für ihn günstiger wenn eine Zusammenveranlagung gemacht wird.

Sowie im Falle einer Nachzahlung eine Aufteilung der Nachzahlung beantragt werden kann, kann bei einer Erstattung auch eine Aufteilung der Erstattung beantragt werden. Dann wird die Erstattung auf Ehemann und Ehefrau verteilt und zwar im Verhältnis der Einzahlungen. Wenn die Steuer nur vom Ehemann stammt, bekommt er dann die ganze Erstattung.

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Für 2011+2012 war er ja nicht verheiratet. Also mache ich nur die Steuererklärung als lediger richtig?

Genau, Zusammenveranlagung geht ja nicht, weil sie nicht verheiratet waren

Die Frau existiert in der Erklärung nicht?

für 2011 + 2012 ja, ggf. für sie auch eine extra Steuererklärung machen

Es ist also Schade wenn er keine Erklärung macht. Jedoch ist nun die Frage ob ich darauf achten muss "gemeinsam veranlagt oder getrennt".

Getrennte Veranlagung gibt es nicht mehr, wenn dann Einzelveranlagung. Das kommt ganz auf die Schulden an, ob lieber Einzel oder ob Zusammenveranlagung ok ist.

Die Frau hat sogar Schulden beim Finazamt. Ich bin jetzt schon gespannt zu erfahren wie man das hinbekommt wenn man noch nie viel Geld verdient hat und auch keine Steuererklärung abgegeben hat. Aber das ist ein anderes Thema.

Schätzungen??? Wenn ja, dann Steuererklärung abgeben!!!!!!!!!!!!!!

Ich denke mal ich muss die getrennt erfrassen für 2013+2014 damit seine Erstattung nicht gleich vom Finanzamt einbehaltetn wird.

Wenn nicht verrechnet wird, muss der Betrag dennoch gezahlt werden, solange er nicht geändert wird z.B. bei Schätzung.

Oder kann ich die beiden gar zusammen veranlagt deklarieren und das Finanzamt kann da auch nichts einbehalten?

Bei Zusammenveranlagung sind sie dann Gesamtschuldner und es wird verrechnet. Wenn nicht, muss eine Aufteilung beantragt werden.


Deklariere ich es als gemeinsames Kind oder muss ich da was bedenken?

Wie denn? Er ist nicht der Vater und adoptiert hat er wohl nicht oder?

Hat man da nicht besondere Möglichkeiten? Was kann man da alles angeben.

Meinst du außergewöhnliche Belastungen? Setz sie an!

Frau bekommt noch Unterhaltsvorschuss. Muss das irgendwo rein?

Nein

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Macht die Erklärungen für die Jahre vor der Ehe fertig. Die haben mit der Frau und ihren Schulden nichts zu tun.

Für 2014 lass einen Profi ran, der alle Details von beiden kennt und weiß, wie er sie berücksichtigen muss.

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Wenn die Frau eh schon einen Steuerberater hat, sollte er da auch hingehen.

Oder schneidest du ihm auch die Haare, weil du billiger bist als ein Friseur?

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Kommentar von Y0DA1
03.12.2015, 14:33

Sie hat einen Schuldenberater und kein Steuerberater

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Ich empfehle die Unterstützung eines Lohnsteuerhilfevereins in Anspruch zu nehmen.

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dir ist klar, dass Du (gegenüber Deinem Freund) unerlaubte Steuerberatung betreibst?


und Du bist Dir ganz sicher, ihm helfen zu können, wenn ich die Menge der Fragen anschaue?

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Sag Deinem Freund, er soll zu einem Steuerberater gehen...

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