Steuerbefreiung nach §9 UstG? Warum sollte ein Unternehmer optieren?

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3 Antworten

Mit der Option nach § 9 wählen Unternehmer die Möglichkeit, auf bestimmte steuerfreie Umsätze USt zu erheben. Diese Option gibt es für einige "Ausschlussumsätze", also steuerfreie Umsätze, die den Vorsteuerabzug ausschließen - beispielsweise Vermietung von Räumen.

Weil normalerweise diese Mieteinnahmen (gem. § 4 Nr. 12 UStG) steuerfrei sind, können die Unternehmer auf Leistungen, die sie selbst von anderen Unternehmern einkaufen (beispielsweise Reinigung durch professionelle Reinigungsdienste, Reparaturen) keine Vorsteuer ziehen. Sie müssen also 19 % mehr einnehmen, um den gleichen Gewinn zu erzielen, wie bei Leistungen mit VSt-Abzug, weil sie die USt für bezogene Leistungen an die leistenden Unternehmer zahlen müssen, ohne sich die VSt erstatten lassen zu können.

Wählen sie nun die Option nach § 9 und erfüllen sie die Bedingungen dafür, dann können sie auf die an sie erbrachten Leistungen Vorsteuer ziehen.

hat man Unternehmer als Kunden, kann es sinnvoll sein, trotzdem zur UST zu optieren.

Bei Privatkunden kann man bei UST-Befreiung bleiben

Das ist aber wohl § 19,1 USTG

Erhöht sich der Umsatz > 17.500 €, entfällt dann auch die UST-Befreiung. So kann man auch die Vorsteuern bei Investitionen ziehen.

Das geht auch < 17.500 € , man muß sich dann aber entscheiden, Beides geht nicht, Vorsteuern ziehen & gleichzeitig beim Kleinunternehmen keine UST zu zahlen

Ich glaube du meinst was anderes und zitierst den falschen §.

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