Steuer: Unterhalt an nicht eheliche Partnerin nach $33a EStG: Wie sind Unterhaltsleistungen an Sie und weitere Personen im Haushalt zu verstehen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Für jede unterstütze Personen, die du in deinen Haushalt aufgenommen hast, wird ohne Nachweis der Höchstbetrag unterstellt (2014 = 8.354 €)

In die Zeile "Personen im Haushalt" kommt m.E. eine 3 und das gemeinsame Kind nimmst du aus der ANLAGE UNTERHALT heraus.

In das Feld Unterhalt/Gesamtaufwendungen setzt du 3 x 8.354 = 25.062 ein.

Da es für die beiden Kinder Kindergeld gibt, fallen diese aus der Begünstigung des 33a heraus. Es verbleiben dann aber 8.354 € Unterhalt an/für die Mutter.

Wie du selber gemerkt hast, teilt die Software deinen Unterhalt auf die angegebenen Personen auf. Von deinen rund 8.000 € verbleiben nur 2.000 für die Mutter. Das würde bedeuten, dass mit jedem weiteren Kind, dass sie mitbringt, deine Unterstützung unterm Strich zu einer immer geringeren Steuerentlastung führen würde - macht von der Logik keinen Sinn, oder?

Evtl. noch an die Basis-/KV/PflegeV denken


P.S. - für Pers. im eigenen Haushalt entfällt der Check einer "Opfergrenze"

sehr vielen Dank. Dies ist exakt, dass, was ich gesucht habe.

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Du kannst nichts abziehen, denn deine Partnerin ist nicht eine gesetzlich unterhaltsberechtige Person von dir. Sie würde zwar eine gesetzlich unterhaltsberechtigte Person gleichgestellt, wenn ihr zum Unterhalt öffentliche Mittel wegen deines Unterhalts gekürzt werden (hiervon hast du nichts gesagt und ich gehe auch nicht davon aus).

Die Kinder sind auch keine unterhaltsberechtige Personen von dir.

Warum nichts abziehen?

Nach meinem Verständnis ist meine Partnerin eine unterhaltsberechtige Person.

Zum einen als "Partner einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft". Die sind zwar per se nichtunterhaltsberechtigt. Aber auch hier kann der Partner finanziell unterstütztwerden müssen, wenn dieser aufgrund der bestehenden Lebensgemeinschaft den Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder andere Leistungen vom Staat verliert(Bedarfsgemeinschaft).  --> Wie geschrieben, 1. Absatz, bekommt Sie keine Sozialhilfe o.ä.

Zum anderen ist Sie noch im Erziehungszeit und die Mutter meines nicht ehelichen Kindes. Nach meiner Steuersoftware gibt es hier eine längsten 3-jährige Unterstützung nach der Geburt.

Reicht dies nicht für eine Anspruchsberechtigung?`

Gruss

Petroni

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@Petroni

Streng genommen, müssen die zivilrechtlichen Voraussetzungen für einen Unterhaltsanspruch bestehen, damit sie auch in § 33a EStG fällt. Es werden aber auch die Personen mit abgedeckt, welche eben nicht unterhaltsberechtigt sind, aber ihre Sozialleistungen wegen dieser Unterstützung gekürzt bekommen. Das Finanzamt wird nicht nachrechnen, ob sie tatsächlich nichts zu bekommen hat. Ihr müsst das nachweisen.

Ahso, ihr hab einen gemeinsamen Haushalt (das war aus deiner Frage nicht wirklich heraus zu lesen). Bei einem gemeinsamen Haushalt, wird in der Regel eh vom höchstmöglichen Betrag ausgegangen (muss also kein Geld fliesen).

Und nun Klartext: für deine Partnerin hast du zivilrechtliche Unterhaltspflichten nach § 1615I BGB. Zwar nicht 3 Jahre lang, aber bis zu 3 Jahren werden akzeptiert (war ja nicht aus deiner Frage ersichtlich, dass euer gemeinsames Kind erst zur Welt gekommen ist).

Für die Kinder gibt es auf keinen Fall was -> § 33a (1) S. 4 EStG

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Du kannst nichts abziehen, denn deine Partnerin ist nicht eine gesetzlich unterhaltsberechtige Person von dir.

Man beachte:

Ich habe hier die 2 Kinder von ihr als auch unser gemeinsames Kind angegeben.

Insoweit wäre von einen gesetzlichen Unterhaltsanspruch aus Anlass der Geburt auszugehen.

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@ichweisnix

hab ich doch geschrieben

für deine Partnerin hast du zivilrechtliche Unterhaltspflichten nach § 1615I BGB.

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