Steuer sparen GmbH oder Einzelunternehmen?

2 Antworten

Als Geschäftsführer zahlst Du überall die gleichen Steuern, denn ein Geschäftsführer ist lediglich ein Angestellter und zahlt seine Lohnsteuer.

Anders ist es bei den Steuern, welche die Inhaber des Unternehmens zahlen. Das ist bei einer GmbH und bei einem Einzelunternehmen unterschiedlich.

Das Einzelunternehmen zahlt eigentlich erstmal gar keine Steuern. Hier wird festgestellt, wieviel Gewinn das Unternehmen gemacht hat und dieser gewinn wird dann dem Unternehmer zugerechnet und der zahlt darauf dann die Steuern in Höhe seines persönlichen Steuersatzes. Der geht rauf bis auf 45%. Dafür kann er auch rein theoretische frei über den Gewinn verfügen.

Eine GmbH bezahlt auf den Gewinn 15%. Allerdings bleibt der Gewinn hier im Unternehmen. Wird der Gewinn irgendwann mal an die Inhaber ausgeschüttet, dann zahlen die nochmal Steuern auf diese Ausschüttung in Höhe von 25%.

Vielen dank erstmal für die Info. Eine frage noch: Und wenn ich als GmbH der Gesellschafter bin, und den Gewinn komplett auf mich zahlen lasse. Muss ich dann 15% Lohnsteuer und 25 % Körperschaftssteuer zahlen ? Denn somit hätte ich 5% an Steuern gespart ?

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@Timjoris

Nicht unbedingt, denn beim Einzelunternehmen ist 45% der Maximalwert. Der Steuersatz steigt mit der Höhe des Einkommens. Wenn Du z.B. 100.000€ gewinn machst, dann zahlst Du z.B, nur ungefähr 33%

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@Traveller24

Wenn ich dann nur 33% an Steuern zahle dann ist es noch besser, Denn als Einzelunternehmer muss ich dann 45% zahlen.

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@Timjoris

Nein, genau andersherum. Als Einzelunternehmer ist der Steuersatz variabel. Da steigt der Steuersatz mit der Höhe des Einkommens.

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Die Gmbh hat 10.000 Euro Einnahmen und zahlt dann 2.000 Euro Löhne und 6.000 Euro Geschäftsführerbezüge. Der Gewinn ist 0 und die Steuer ist 0.

Der Geschäftsführer muss den Lohn versteuern. Die Steuer auf 6.000 Euro jährlich ist 0.

Der Einzelunternehmer hat einen Gewinn von 8.000 Euro und die Steuer für 8.000 Euro im Jahr ist 0 euro.

Endgültige Fristsetzung Ihrer Ausbildungsförderung?

Hey,

ich habe heute wieder einen schönen Brief von Amt für Ausbildungsförderung im Briefkasten gehabt. Da ich aus Erfahrung schon damit rechnen, dass da nichts Gutes drin steht, bin ich schon immer etwas negativ beim lesen.

Heute ging es um die endgültige Festsetzung meiner Ausbildungsförderung. Und zwar für den BWZ von 10.14 bis 09.15 - also geht es um den letzten Bafög-Antrag und nicht den jetzt vor kurzem neu gestellten? Auf jeden Fall steht dort, dass ich für diesen BWZ Bafög unter Vorbehalt von Rückforderung nach § 24 Abs, 2 BaföG erhalten habe. Jetzt will man endgültig entscheiden und möchte daher den "Einkommenssteuerbescheid Ihres Vaters (Fotokopie oder beglaubigte Abschrift) für das Jahr 2012"

Die obligatorische Drohung in dem Schreiben bezieht sich diesmal auf § 20 Abs. 1 Nr. 4 BAföG. Fristsetzung für das Nachreichen der geforderten Dokumente beläuft sich auf 4 Wochen.

Soviel zum aktuellen Schreiben. Jetzt zur Ausgangssituation: Vor kurzem hat sich der Tag an dem ich zuletzt persönlichen Kontakt zu meinem Vater hatte zum 2. gejährt. Weiß ich so genau, weil es damals mein Geburtstag war. Um das ganze kurz und auf den Fall bezogen zu halten, sagen wir es so: Damals hatte ich einen Unterhaltsprozess gegen meinen Vater verloren bzw. insofern verloren, als das mein Unterhalt mit 0 € beziffert wurde (die neue Familie ging vor). Seit ich Bafög bekomme, ist die Anforderung seiner Unterlagen jährlich eine Tortur. Es werden (nicht nachweislich) absichtlich Fehler eingebaut, Unterlagen verloren, Angaben modifiziert und Fristen voll ausgenutzt. Ich sehe auch nie sein Formblatt, da dieses direkt an das Amt zugestellt wird, weil ich es nicht sehen soll.

Trotzdem gehen natürlich, alle Briefe betreffend dieser Probleme an mich und dann von mir aus mit Fristsetzungen an meinen Vater. Dann muss ich mich wieder beim Bafög Amt melden und schauen ob diesmal alles ok war. Ich ruf da schon fast wöchentlich an. Da ja gerade wieder Antragsstellung war, telefoniere ich derzeit wieder häufiger. Letzte Woche wurde mir dann schon irgendetwas (ich muss anfangen direkt mitzuschreiben...) in Richtung Fehler bei der Einkommenserklärung meines Vaters gesagt. Bzw. das dieser wohl angegeben habe, dass er im Jahr oder für das Jahr 2012 keine Steuererklärung gemacht hat oder noch machen wollte? Da spekuliere ich gerade aber zuviel.Auf jeden Fall hieß es weiter: Ich solle mir aber keine Sorgen machen und das hätte erst einmal keine Auswirkungen (das glaub ich sofort). Ca. 7 Tage später jetzt dieser Brief.

Ich werde natürlich morgen (da ist telefonische Sprechzeit) wieder anrufen und mir das Schreiben ausführlich erklären lassen. Allerdings quält mich das ganze nervlich schon wieder so sehr, dass ich trotzdem vorab schon einmal um Rat oder Erfahrungsberichte von anderen suche. Ich habe auch nicht einmal eine konkrete Frage. Aber vielleicht kann mir ja jemand sagen, wie er nun vorgehen würde. (Außer halt dort wie jede Woche anrufen).

Vielen Dank

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