Steuer auch für Millionen Euro Beträge zahlen?

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11 Antworten

Geschuldet wird dem Finanzamt unterm Strich die Differenz aus eingenommener Umsatzsteuer und ausgelegter Vorsteuer.

  • in deinem Beispiel also 4.789.915,97 € davon ausgehend dass immer 19% USt. anfielen, keine ermäßigten Sätze oder steuerfreie Umsätze)
  • Nehmen wir an das Unternehmen hat Betriebsausgaben von 25M € gehabt und auch hier wären immer 19% USt. angefallen. Dies entspräche dann 3.991.596,64 €.
  • Dann wäre die Umsatzsteuerschuld 798.319,33 €.

Für einen regelbesteuerten Unternehmer ist die Umsatzsteuer ein durchlaufender Posten.

Bezahlt wurden die knapp 800k von den Kunden. Wenn diese Endverbraucher sind endet damit die Kette, sind diese jedoch auch Regelunternehmer so können diese ebenso ihre ausgelegte Vorsteuer mit der eingenommenen USt. verrechnen.

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Ein Unternehmen zahlt keine MwSt, die ist reines Umlageverfahren.
Die MwSt zahlt immer der Endverbraucher.

Ein Unternehmen verrechnet mit dem Finanzamt den Teil der der USt den es slebst zahlte und überweist die Differenz aus Ausgaben und Einahmen an das Finanzamt.

Auf das Vermögen zahlt ein Unternehmen Körperschaftssteuer, naja, falls es die zahlt und nicht eine Struktur zur Steuervermeidung aufgebaut hat, wie u.a VW und andere Konzerne.


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MrKnife 21.02.2017, 20:40

Also man bezahlt auf dem Gewinn die Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer? Also wenn im Monat Januar ein Gewinn von 5 Millionen erreicht wurde, dann muss man darauf die Steuer bezahlen?

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Ein Unternehmen zahlt die Umsatzsteuer überhaupt nicht, die zahlt der Kunde und das Unternehmen führt sie nur ab. Und ja dabei ist es egal wie hoch der Betrag ist.

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Das Unternehmen führt die Umsatzsteuer nur ab. Zahlen tut sie im Endeffekt nur der Endverbraucher im Inland, jedoch nicht selbst sondern über den Unternehmer, der sie für den Staat in Rechnung stellt und an diesen weiterleitet (entweder monatlich, vierteljährlich oder jährlich).

Kauft ei Unternehmer was für sein eigenes Unternehmen von einem anderen Unternehmer, bekommt er zwar in der Regel auch die Steuer in Rechnung gestellt und muss sie zunächst zahlen, kann sie sich aber wieder als "Vorsteuer" vom Finanzamt zurückholen.

Grenzen gibts aber nur nach unter Kleinunternehmer mit Umsätzen bis zu 17500€ im Jahr brauchen die Umsatzsteuer nicht zu erheben, bekommen aber dafür auch keine Vorsteuern.

Für Exporte ins Ausland und andere Ausnahmefälle fällt keine Umsatzsteuer an.

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Nein es gibt keinen Freibetrag.

Auch pauschal kann man nicht pauschal dann sagen, wie hoch die Steuerzahlungen sind, da es wiederum von einigen Faktoren abhängt (brutto, netto, etc.).

Also Antwort 1. Ja - wird besteuert / 2. Nein

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Unternehmen zahlen gar keine Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer). Zwar gibt es eine Menge Geschwafel darüber, wie viel Unternehmen doch zahlen würden, aber tatsächlich zahlt nur der Endverbraucher, von dem die (im Verkaufspreis enthaltene) Mehrwertsteuer erhoben wird, um sie an das Finanzamt weiterzuleiten (wobei viele Unternehmen findig genug sind, auch das nicht zu tun).

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wurzlsepp668 21.02.2017, 21:02

definiere Endverbraucher .......

denn:

ein Autohaus kauft ein Fahrzeug vom Fahrzeughersteller .... das Autohaus zahlt Umsatzsteuer an den Fahrzeughersteller ... ist aber KEIN Endverbraucher ....

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Dxmklvw 21.02.2017, 21:05
@wurzlsepp668

Das Autohaus verkauft das Fahrzeug an den Endverbraucher weiter. Dieser bezahlt die Steuern, die das Autohaus an das Finanzamt abgibt, und er bezahlt auch die Steuern mit, die der Hersteller im Verkaufspreis für das Autohaus mit eingerechnet hat.

Um das zu erkennen, genügt es eigentlich schon, sich mit der kaufmännischen Preiskalkulation ein wenig auszukennen.

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wurzlsepp668 21.02.2017, 21:15
@Dxmklvw

und wer bezahlt die Steuer, die das Autohaus an den Automobilhersteller bezahlt?

und nach deiner Definition wird für ein Fahrzeug, welches Siemens / Netto usw. als Betriebsfahrzeuge nutzt, keine Steuer fällig ....

da kein Endverbraucher ....

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Dxmklvw 21.02.2017, 21:18
@wurzlsepp668

Das bezahlt der Endverbraucher (also derjenige, der das Auto kauft und es dann auch fährt), Das ist alles im Verkaufspreis mit enthalten.

Für Hersteller und Händler sind Steuern und Abgaben nur Durchgangsposten (aber manchmal auch noch Posten, mit denen man auch sehr kreativ das Finanzamt besch.... kann).

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wurzlsepp668 21.02.2017, 21:20
@Dxmklvw

Deine Aussage:
Umsatzsteuer zahlt der Endverbraucher ....

Siemens / Netto usw. sind jedoch keine Endverbraucher ....

und wie will ein Unternehmen bei Durchgangsposten kreativ besch.....

erklär das bitte, wenn du den Vorwurf schon ins Netz stellst .....

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Dxmklvw 21.02.2017, 21:25
@wurzlsepp668

Viele Gastwirt besch...., indem sie Schnaps verkaufen und gleichzeitig die Software ihrer Registrierkasse manipuliert haben. Das ist jedoch nur eine von einer unüberschaubar großen Menge an Möglichkeiten, je nach Branche.

Klar, das Siemens, Netto usw. keine Endverbraucher sind. Der Endkunde, der dort etwas kauft, bezahlt mit dem Kaufpreis auch die anfallenden Steuern, und diese werden von der Firma an das Finanzamt weitergeleitet, falls es sich nicht vermeiden läßt.

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wurzlsepp668 21.02.2017, 21:34
@Dxmklvw

dummerweise ist seit 01.01.2017 eine Kasse Pflicht, die Änderungen dokumentiert .....

und DU hast von Endverbrauchern gesprochen .... ich nicht ...

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Dxmklvw 21.02.2017, 21:35
@wurzlsepp668

Laß es gut sein. Es wird sicher auch Themen geben, die dir besser liegen.

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wurzlsepp668 21.02.2017, 21:50
@Dxmklvw

DU willst mit mir über dieses Thema (Steuern) diskutieren?


geile Idee ......

ich bin von Beruf Steuerberater. Deine Qualifikation?


byhteway:
DU unterstellst nahezu JEDEM Unternehmen Steuerbetrug ........

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nax11 21.02.2017, 21:53

Die Umsatzsteuer wird an den Verbraucher durchgereicht, aber korrekt muß es heißen, ein Unternehmen zahlt USt auf Einkäufe und verrechnet die mit der USt für Verkäufe!

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Du weißt schon, dass die Umsatzsteuer ein Unternehmen nicht so wirklich belastet, weil es ein durchlaufender Posten ist. Man zahlt für die Einkäufe und erworbenen Dienstleistungen eine 19%ige Mwst., doch diese Steuer erhält man dann vom Finanzamt zurück. Dann verkauft ein Unternehmen sein Produkte oder Dienstleistungen und lässt sich von seinem Kunden 19% Mwst. bezahlen und die vom Kunden bezahlten Steuern führt man dann an das Finanzamt ab.

Vorsteuer und Umsatzsteuer ist das dann für ein Unternehmen. 

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bergquelle72 21.02.2017, 20:57

Das war ja dann wohl ganz falsch! "diese Steuer erhält man dann vom Finanzamt zurück"  - im Gegentum, die Umsatzsteuer muß das Unternehmen an das Finanzamt abführen, genauso wie es diese bekommen; Klar, es darf selbst bezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen.

Somit ist der zweite Teil Deiner Ausführung richtig.

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Welfenfee 22.02.2017, 00:36
@bergquelle72

Wieso falsch? Natürlich verrechnest Du das bei Anmeldung, doch wenn Du z.B. mehr Vorsteuer als Umsatzsteuer anmeldest, dann zahlen die den Vorsteuerüberhang aus.

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Ein Unternehmen zahlt nicht nur 19 % Umsatzsteuer, sondern zum Beispiel auch 7 %. Zudem ist die Umsatzsteuer ein durchlaufender Posten. Die Umsatzsteuer trägt letztendlich der Endkunde. Der Betrieb bekommt diese Steuer also wieder als Einnahme rein. Zudem wird die Umsatzsteuer mit der Vorsteuer verrechnet.

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MrKnife 21.02.2017, 20:33

Man bekommt doch keine Umsatzsteuer als Einnahme. Es ist doch so wenn die Vorsteuer höher ist als Umsatzsteuer, dann bekommt ein Unternehmen die Steuer gutgeschrieben.

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bergquelle72 21.02.2017, 21:33
@MrKnife

Wie immer Du die Worte wählst.

Auf jeder Rechnung weist ein Unternehmen die Umsatzsteuer aus, der Kunde zahlt den Bruttobetrag. Im Rahmen der Ust-Erklärung fühtr das Unternehmen diese eingenommenen Gelder an das Finanzamt ab. Da das Unternehmen aber ebenfalls Umsatzsteuer an seine Lieferanten gezahlt hat, darf sie diese Beträge als sogenmannte Vorsteuer abziehen.

Du forkusiest Dich auf einen Spezialfall, falls die Vorsteuer höher als die eingenommene Umsatzsteuer. Das ist ein hoffentlich seltener Fall, denn es würde ja bedeuten, daß das Unternehmen mehr Ausgaben als Einnahmen hat. Ja, in diesem Fall  bekommt es die Differenz (nicht gutgeschrieben sondern)  tatsächlich erstattet.

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Einfache Antwort: Es gibt keine Obergrenze.

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Ein Unternehmen muß die Umsatzsteuer bei ihren Kunden eintreiben (auf der Rechnung ausweisen) und dann an das Finanzamt abführen. - sehr vereinfachte Darstellung -

Die Umsatzsteuer muß am Ende immer der Endverbraucher als Mehrwertsteuer zahlen.

Aber vielleicht wolltest Du ja gar nicht nach der Umsatzsteuer fragen, sondern nach der Gewerbesteuer oder nach der Unternehmenssteuer.

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Dxmklvw 21.02.2017, 21:10

Es bleibt sich völlig gleich, wie man eine Steuer oder Abgabe bezeichnet und wie man sie zuordnet. Am Ende ist es immer der Endverbraucher, der das alles bezahlt.

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bergquelle72 21.02.2017, 21:36
@Dxmklvw

recht hast Du! Aber warum stellst Du die als Erwiderung unter meinen Beitrag ? Ist da irgendwo ein Widerspruch ?

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Dxmklvw 21.02.2017, 21:50
@bergquelle72

Nein, da ist gar kein Widerspruch. Ich wollte die Sache nur noch etwas mehr verdeutlichen, damit nicht jemand wegen der weiteren Begriffe im letzten Satz deiner Antwort anfängt, das alles vom Hötzchen zum Klötzchen durchzuleiern.

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Du hast aber Phantasie, wo würde denn da die Steuergerechtigkeit bleiben, für jeden Cent inländischem Umsatz fallen 19 % USt an.

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