Steuer absetzen, Umsatzsteuer, Kleinunternehmen

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6 Antworten

Hier grundsätzliche Infos der IHK:

http://www.hannover.ihk.de/fileadmin/data/Dokumente/Themen/Steuern/Merkblatt_Steuern_fuer_Gruender_12050_.pdf

Die Umsatzsteuer, die Du zahlst (=Vorsteuer) kannst Du von Deiner eingenommenen und an das FA zu zahlenden Umsatzsteuer abziehen...

Zwischen 1.000,01 € und 7.500,00 € Zahllast wird die Umsatzsteuervoranmeldung vierteljährlich abgegeben, bei höheren Zahllasten ist die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich zu erstellen. Neu gegründete Unternehmen müssen die ersten zwei Jahre immer monatliche Voranmeldungen abgeben (§ 18 Abs. 2 UStG).

Die 19€ muss ich ans Finanzamt abführen.

Nein du führst die Differenz zwischen vereinnahmter und ausgelegter Umsatzsteuer (Vorsteuer) ans Finanzamt ab. Die UStVA erfolgt monatlich oder vierteljährlich.

Die Umsatzsteuer hat in der Einkommensteuererklärung nichts zu suchen, hier wird der Gewinn angegeben (Nettoumsatz - Nettobetriebsausgaben).

Wie wäre es mit einem Steueberater? Je nach Gewerbeertrag wird eventuell auch die Gewerbesteuer zum Thema...

Hallo,

das Problem kenne ich nur zu gut. Habe mich vor 2 Jahren auch selbstständig gemacht. Ich kann wirklich sehr gut nach voll ziehen, wie es dir gerade geht, ich habe damals nämlich auch solche Rechnungen gestartet, bis ich irgendwann keinen Überblick hatte und mir den Profi zur Hand holte. Und ich muss wirklich sagen ohne die wäre ich nicht weit gekommen. Schau doch mal selber bei denen auf der Seite vorbei http://www.gabriel-kollegen.de und mach dir ein Bild von der Kanzlei.

Viel Erfolg und einen guten Start in die Selbstständigkeit!

Beste Grüße Bine

für die übergangszeit empfehle ich einen fachmann, also einen steuerberater.

für den abgabezeitraum wird voraussichtlich das quartal sein.

die von dir zu zahlende umsatzsteuer wird um die von dir bezahlte vorsteuer gekürzt, nur die differenz darfst du an herrn schäuble überweisen.

Stimmt alles soweit , Abgaben beim Finanzamt werden Quartalsmäßig oder Jährlich gemacht , das hängt von deinem Jahresumsatz ab ! Ps. Die eingenommene Mehrwertsteuer wird mit der bezahlten MwSt.verrechnet und die Differenz wird dann ausgezahlt/bezahlt .

Bisher nicht schlecht.

Eins möchte ich dir noch mit auf den Weg geben:

Als Unternehmer ohne Steuerberater tätig zu sein, ist wie bei Vollmond ohne Weihwasser und silberner Kugel durch Transsylvanien zu laufen.

Das KANN gutgehen...

Na ganz so würde ich es nicht ausdrücken, denn auch hier im Forum gibt es genügend Beiträge (siehe z.B. http://www.gutefrage.net/frage/finanzpruefung-durch-fa), aus denen hervorgeht: Es kommt einerseits nicht darauf an einen Steuerberater zu haben, sondern den passenden. In meinen 22 Jahren als Unternehmensberater habe ich da auch schon manchen Reinfall der Unternehmer erlebt.

Zum zweiten kann es auch beim besten Steuerberater nicht schaden, selbst durchzusehen. Auch wenn die Arbeit abgegeben wird. Wer in ein Restaurant geht, muss nicht kochen können, wie der Meister in der Küche. Aber wenn man nicht weiß, was man will, bekommt man möglicherweise vorgesetzt, was man nicht will.

Drittens rate ich auch jedem Gründer, nicht ohne Steuerwissen zu starten. Dazu kann es durchaus notwendig sein, eben erst mal einen Steuerberater einzubeziehen.

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