Steuer zur Erbfolge?

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4 Antworten

Die Höhe der Erbschaftssteuer richtet sich nicht nur nach dem Wert des Erbes, sondern auch nach diversen Aspekten des erben zum Zeitpunkt des Erbfalls. Gemeint sind damit die Freibeträge!

Du solltest deinen Nachlass so absichern, dass zB im Todesfall Versicherungssummen fällig werden, mit denen die Hypothekenschulden getilgt werden. Besprich das mit der Kreditgebenden Bank!

So vererbst du im Fall des Falles das Haus lastenfrei.

Bestattungskosten kann man ebenfalls im Wege einer Versicherung absichern. Wenn man weiß, dass man die aktuelle Gemeinde nicht mehr umzugshalber verlässt, kann man zB schon mal eine Grabstelle reservieren/erwerben im Vorfeld, man kann beim Bestatter der Wahl alle Bestattungsmodalitäten im Vorfeld regeln, Anzahlungen vertraglich geregelt leisten... dann müsste die Erbin nur noch quasi den Startschuss zur Bestattung geben und sich nur noch um den Papierkram kümmern.

Habe ich mit meiner Mum so durchgesprochen. Da sie an Krebs leidet, haben wir das alles in Ruhe durchgesprochen. Sie hat mit einem Bestatter alles nach ihren Wünschen geregelt, die Grabstelle ist reserviert und meines Wissens hat sie den Großteil schon quasi im Voraus gezahlt bzw ein dafür gedachtes Konto angelegt. Ich bin als Nachlassverwalterin vermerkt, da meine Schwester in Australien lebt und sonst keine weiteren Erben vorhanden sind. Wer was bekommt an Zuwendungen (ihre Geschwister und Stiefgeschwister) ist schriftlich niedergelegt, da wird es keine Streitereien geben.

Ich rate dir, das alles in Ruhe zu durchdenken. Wer bekommt was... vielleicht willst du ja der netten Putzfrau, die seit Jahren bei dir saugt, als Zuwendung die Vase zukommen lassen, die sie so toll findet...so die Richtung. Oder du willst, dass der Kindergarten deine alte Mickymausheftesammlung bekommt...

All das schriftlich eindeutig niederlegen. Und wenn man das alles geklärt hat, auch finanziell Vorsorge getroffen hat, dann zum Notar und Testament verfassen und hinterlegen. Der weiß dann zB, dass Bestatter "Trauerkloß" zu beauftragen ist, dass du auf dem Friedhof XYZ bereits eine Grablege hast usw.

Bei dir im Haus leicht auffindbar einen Briefumschlag hinlegen mit der Aufschrift: Im Notfall zu öffnen vom Finder.

Da gehört rein: Hinweis auf Testament (liegt beim Notar "Paragraf"), dann eine Patientenverfügung und eine Regelung zur Organspende, dazu eine Liste der zu benachrichtigenden Personen.

Den Organspendeausweis trägt man im Portemonnaie bei sich, damit er gefunden wird, wenn man aushäusig umkippt. Darauf einen Hinweis auf den Notfallbrief geben. Ggf wird die Polizei dann das Haus betreten und den umschlag öffnen...(Unfall, du liegst im Koma ohen Aussicht auf Überleben, Ärzte wollen wissen, ob Patientenverfügung existiert).

Nahestehende Personen sollten wissen, dass im Fall des Falles da ein Notfallbrief liegt, der zu öffnen ist.

Glaub mir, Bestatter, Notare und Rettungspersonal wissen solche Vorsorge sehr zu schätzen. Von trauernden Nachbarn, Freunden und Verwandten ganz zu schweigen.

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Sie gilt als Fremde. Freibetrag 20 TEUR, dann bis 6 Mio. EUR 30 % Steuer.

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Einen finanziellen Schaden wird sie sicher nicht haben !

350000,- - 150000,- (Verbindlichkeiten) - 20000,- Freibetrag = 180000,- zu versteuern. Das sind nur Anhaltspunkte, da sich das Steuerrecht für Erbschaften im Umbruch befindet

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Deine Cousine gilt hierbei nicht als Verwandte und zahlt Erbschaftssteuer wie eine fremde Person.

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