Steroide für'n muskelaufbau?

6 Antworten

Die Wirkung von Steroiden ist unbestritten, allerdings die Nebenwirkungen auch. Es sind bereits einige Sportler daran verstorben.

Ich möchte mal auf einen anderen Punkt eingehen, du schreibst warum Zeit verschwenden, wenn alles viel schneller geht. Entwicklung dauert Zeit. Ich meine dabei besonders geistige Entwicklung. Die Einstellung einen Weg zu gehen der einen geringsten Widerstand hat, das schnellste Ergebnis bringt, macht sich immer mehr breit.

Einen Weg, der nicht alles von dir verlangt und einfach ist, wird dich aber nicht mit richtigem Stolz erfüllen. Du wirst kein Siegertyp. Denn ein Sieger braucht auch Niederlagen und Anstrengungen. Ein Sieger braucht Geduld. Diese Dinge erlernt man im Naturalen Bodybuilding.

Durch die Erfahrungen, die der lange und harte Natural Weg mit sich bringt wirst du auch in allen Bereichen deines Leben wachsen. Du profetiertst für dein Leben.

Wenn das kein Grund ist weiter, auch nach 11 Jahren alles in diesem Bereich zu geben ;-)

Wenn ich dich zum nachdenken anregen konnte, dann freue mich mich wenn du eine eine positive Bewertung hinterlässt Dein GaFit Wettkampf-Coach

Hallo! Steroide wurde nicht für den Sport erfunden - sie sind eigentlich  ein Medikament. Gedacht für Menschen die gefährlich untergewichtig sind

Das kommt auf viele individuelle Faktoren an und welche Variante man nimmt - aber : Eine längere Einnahme von Anabolika ohne Folgeschäden gibt es nicht. Die Frage ist nur wie schwer sie sind und wann sie eintreten. Auch mal nach 30 Jahren - eine Zeitbombe. Fast alles sind Langzeitwirkungen. Sehr häufig Nieren- und Leberversagen, Impotenz, Prostatakrebs und vieles mehr. Und das Risiko beginnt mit der ersten Dosis.

Die mögliche Nebenwirkungen sind eh schon immens und bei Jugendlichen besonders groß. Eine mögliche Folge ist der vorzeitige Verschluss der Epiphysenfugen. (Wachstumsfugen). 

Ich könnte Dir noch viele Nebenwirkungen aufzählen, die im Zusammenhang mit der Anwendung von anabolen Steroiden beobachtet worden sind. 

Es ist auch so, dass man umso höheres Risiko hat, sich zu einem unverbesserlichen Dauerkonsumenten von anabolen Steroiden zu entwickeln, je früher man damit beginnt. Meistens leben die Dauerkonsumenten ein gutes Stück kürzer. Das größte kurzfristige Risiko wird übrigens das für das Herz-Kreislauf-System zu sein.

Aber es ist schon ein großer Unterschied womit man stofft. Alle im Sport zur Änderung des Testosteronspiegels eingesetzten Wirkstoffe haben ihre spezifischen Risiken. Vielleicht ist Enantat das einzige anabole Steroid, das längere Zeit angewandt werden kann, ohne die Gesundheit zu sehr zu gefährden. Bedeutet aber lediglich eine Risikominderung. 

Andererseits kann die Anwendung von Enantat zu starken östrogenen und androgenen Nebenwirkungen führen, mehr als bei den meisten anderen anabolen Steroiden. 

Da Testosteron ein vorwiegend männliches Hormon ist - Frauen haben auch Reste -  sind Wirkung und Risiko natürlich bei Frauen höher / größer als bei Männern. Zeugungsunfähigkeit ist nur ein Risiko von vielen.

Alles Gute.

Vor hundert Jahren in der "Hölle" gab es also einen Forscher names "Sassen" - und der hat mit irgendwem diskutiert? Oder "saßen" evtl. einige Forscher in einer "Höhle" und hatten den gleichen Diskussionsstoff? So lange existieren allerdings noch keine Anabolika.

Grad egal - aber hier werden Fragen in einer Art und Weise gestellt, da träumt der Schinder von !

Wichtig für dich zu wissen: Gerade in Bezug auf anabole Steroide geistern eine Menge Mythen durch den Orbit (oder die Höhle), die so nicht haltbar sind:

Ein paar Fakten dazu:

  1. Anabole Steroide sind hochwirksame Arzneimittel, die bei gleichem Trainingsaufwand eine wesentlich höhere Proteinsynthese zulassen, was den Muskelaufbau explodieren lässt.
  2. Der Eingriff in den Hormonhaushalt ist überaus riskant, denn er wird mit zahlreichen körperlichen Begleiterscheinungen erkauft, z.B. Schrumpfhoden, Impotenz, Leberkrebs, Herzinfarkt oder Steroidakne - ein hoher Preis für ein bisschen Eitelkeit kosmetisch orientierter Jungs.
  3. Die nicht-körperlichen, sprich psychischen Begleiterscheinungen sind oft noch viel gravierender. Steroide können maßlos aggressiv machen. Ehemals sanftmütige Sportler haben bereits Autofahrer aus ihren Wagen gezerrt und zusammengeschlagen, als diese "zu langsam" vor ihnen herfuhren, als sie auf "Roids" waren. Andere misshandelten oder töteten ihre Lebenspartnerinnen aus nichtigsten Gründen. Nach Absetzen der Medikamente folgt dann tiefste depressive Niedergeschlagenheit und "Weinerlichkeit" bei geringstem Anlass.

Fazit: Tu dir diesen Unsinn bitte nicht an - nur für ein bisschen kosmetische Eitelkeit ein viel zu hoher Preis. Ich empfehle dir einmal das Buch "der Adonis-Komplex". Das rückt sicherlich so manches wieder zurecht - oder hilft zumindest ein bisschen dabei. Bleib sauber !!

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