Sterne und Planeten Zusammenhang

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6 Antworten

Dazu müssen wir zum Anfang...

Sterne entstehen, wenn ein früherer Stern stirbt (der erste Stern entstand ein paar Millionen Jahre nach dem Urknall). Ein Stern bezieht seine Energie aus Kernfusion/spaltung. Ein Stern besteht hauptsächlich aus Wasserstoff (99%). Wenn er 10 Millionen Grad heiß ist, dann startet die Kernfusion. Dabei kollidieren 2 Wasserstoffatome (H) und es entsteht ein Heliumatom (He) (=Wasserstoffbrennen). Irgendwann ist alles Wasserstoff weg und der Stern besteht nur aus Helium. Dann hat er keine Energie mehr aus dem Kern. Er zieht sich zusammen und wird heißer. Irgendwann ist er so heiß, dass er weitere Fusionen starten kann.

Zuerst kollidieren 2 Heliumatome zu einem Berylliumatom (Be). Doch das ist nicht stabil und es muss schnell noch ein Heliumatom zusammenkommen, damit Kohlenstoff (C) entsteht (= Heliumbrennen). Doch diese Fusionen gehen nicht genau auf. Bei höheren Fusionen bleiben umso mehr Neutronen (= einer der beiden Bestandteile (Neutronen und Protonen) des Atomkerns) bleiben übrig. Diese schwirren durch den Stern und kollidieren irgendwann mit einem Atomkern. Wenn das passiert, dann teilt sich dieses Atom in kleinere Atome.

Auf jeden Fall, wenn ein Kohlenstoffatom entsteht, können manche Sterne nicht mehr weiter fusionieren (z.B. unsere Sonne). Er stirbt. Umso höher die Fusionen, umso mehr Sterne sterben daraufhin ab. Nach dem Heliumbrennen folgt das Kohlenstoffbrennen, wobei Sauerstoff (O) entsteht. Danach brennt das Sauerstoff in einem Sauerstoffbrennen zu Neon (Ne), das Neon im Neonbrennen zu Magnesium (Ma) und das Magnesium im Magnesiumbrennen zu Silizium (Si).

Dann kommt der letzte Schritt, das Siliziumbrennen. Das ist der letzte Fusionsprozess, wo der Stern noch Energie gewinnen kann, bei noch höheren braucht die Fusion Energie. Dabei entsteht Eisen (Fe).

Nochmal zur verdeutlichung:

H -> He (-> Be) -> C -> O -> Ne -> Ma -> Si -> Fe -> /

Nachdem ein Stern ausfusioniert hat, dann stirbt er. Bei kleineren Sternen bis 1,3 Sonnenmassen werden die äusseren Schichten in einer Nova abgesprengt, ein Nebel entsteht und ein Weißer Zwerg entsteht aus dem Kern. Größere Sterne enden in einer Supernova. Dabei schrumpft der Kern in dem Stern zu einem Neutronenstern. Dieser hat eine so große Schwerkraft, dass er die umliegenden Schichten anzieht. Der Druck ist so hoch, dass Energie entsteht. Diese verwenden die umliegenden Atome für noch höhere Fusionsprozesse, bis hoch zu Uran und Plutonium. Danach kann der Sternkern bei diesem Neutronenstern bleiben (wenn er zwischen 1,3 und 3,0 Sonnenmassen hat), wenn er über 3,0 Sonnenmassen hat, dann zieht er sich weiter zusammen zu einem Schwarzen Loch.

Doch wieder zum Thema. Es entsteht ein Nebel welcher sich zusammenzieht und es entstehen neue Sterne. Diese haben aber nicht ihr ganzes Material gebraucht. Es entsteht eine Scheibe um sie, die sich ebenfalls zusammenzieht. Es entstehen Planeten. Du siehst also, die Planeten und Sterne bestehen aus dem gleichen Material. Doch was passiert wenn ein Planet so groß wird dass er auch 10 Millionen Grad erreicht und mit der Kernfusion starten kann?

Der Planet wird zum Stern. Es entsteht ein Mehrfachsternsystem. Wenn du zum Himmel schaust (natürlich nachts) ist jeder 2te Stern am Himmel ein Mehrfachstern. Normalerweise ist das ein Doppelsternsystem, aber es gibt auch mehr Sterne. Der Rekord sind 7 Sterne. Was man gemerkt hat, in Doppel-/Mehrfachsternsystemen gibt es (wenn überhaupt) weniger Planeten. Das liegt daran, dass die Sterne das ganze Material für sich gebraucht haben.

Hoffe ich habe geholfen, LLG MImosa1

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Kommentar von NoooooName
30.10.2012, 17:00

Krasse lange Antwort :D Aber sehr gut verständlich und am Schluss hab ich sogar meine Antwort gefunden ;)

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planeten bedeutet "Wandersterne", d.h. es sind die himmelskörper, die sich von der Erde aus gesehen gegenüber den "fixsternen" bewegen.

Die "Sterne" sind tw. Sterne, tw. ganze Galaxien, die wir nur als Punkt sehen.

In einem system wird ein Stern mit den dazugehörenden Planeten durch die Schwerkraft zusammengehalten, so wie die planeten im Sonnensystem durch die Anziehungskraft der Sonne (und ihre Geschwindigkeit) in ihren Umlaufbahnen gehalten werden.

Die Galaxien werden ebenfalls durch schwerkraft (schwarzes Loch im Zentrum) und Dunkle Materie zusammengehalten.

Ansonsten treiben die entfernten Galaxien von uns weg, und in ein paar billionen Jahren werden wir sie nicht mehr sehen (aber die Erde wird schon in ein paar Milliarden Jahren verschwinden, also wird es nicht unser Problem sein)

Alle Sterne des Universums haben insofern einen zusammenhang, als sie aus demselben Urknall entstanden sind... Deshalb ist das Universum nach allen richtungen homogen (d.h. isotrop).

aber es gibt keinen "Klebstoff" im himmel, der die Sterne in ihren Bahnen hält, wie ptolomäus das dachte (mit dem Sphärenmodell)

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Sterne sind im Grossen und Ganzen(um es zu vereinfachen)Sonnen,um die Sonnen kreisen Planeten.Gehalten wird das ganze System von der Schwerkraft=Gravitation Ist schon alles etwas komplizierter(hoffe mir lesen keine Physiker mit )aber als Erlärung sollte das erstmal reichen

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Planeten sind quasi die Trabanten der Sterne.

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Planeten kreisen um Sterne :P

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Ja, der Zusammenhang nennt sich Gravitation.

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