Sterbehilfe pro/contra

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6 Antworten

jetzt nach den kürzlichen vorfällen zur sterbehilfe

Welche Vorfälle meinst Du???

wenn jemand doch so entschlossen ist nicht mehr leben zu wollen warum wird er dann gezwungen

Es kommt immer auf den Zusammenhang an. Wenn jemand schon sehr alt ist, unheilbar krank, wenn keine Aussicht auf Besserung besteht - warum soll man ihn dann unnötig lange quälen, und warum soll man ihn nicht gehen lassen?

Wenn aber ein junger Mensch, der körperlich keine Probleme hat, keinen Ausweg mehr sieht, halte ich es durchaus für angebracht, ihm andere Hilfen zukommen zu lassen.

Es ist meiner (und nicht nur meiner) Ansicht nach auch ein Unterschied zwischen Sterbehilfe und dem Wegfall von lebensverlängernden Maßnahmen. Sterbehilfe ist sicherlich ethisch eher abzulehnen, denn wer entscheidet dann, wo die Grenze zum Mord ist?

wenn man jemanden kennt der suizidgedanken hat was soll man eurer meinung nach tun

Ihn bewegen, zu einem Psychologen zu gehen.

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Kommentar von pansenpeter
02.10.2011, 22:34

Sterbehilfe ist sicherlich ethisch eher abzulehnen, denn wer entscheidet dann, wo die Grenze zum Mord ist?

mord ist das töten von menschen, sterbehilfe die entscheidung zum tod

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ich finde sterbehilfe ist in eigenen fällen angemessen.. wenn zB menschen vorher verfügt haben, dass sie im falle einer demenz nicht weiter leben möchten. schwierig wird es aber dann, wenn die menschen es selber nicht mehr entscheiden können- wenn sie zum beispiel eine schwere demenz haben und somit nicht mehr allein entscheiden können. auch wenn dann enge verwandte die vollmacht haben, fänd ich es fragwürdig wenn diese dann entscheiden dürften ob sterbehilfe angebracht sei oder nicht. dies ist auch im wachkoma oder einem jahrelangen koma der fall.

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.....bei Haustieren entscheidet der Mensch, wann das Leid ein Ende haben soll. Wir Menschen müssen bis zum Letzten durch. Klar gibt es die Patientenverfügung. Aber das ganze greift ja auch erst sehr spät. Bis dahin haben viele auch schon verdammt gelitten. Ich selber möchte mich eigentlich nicht quälen müssen. Aber man kennt sein Schicksal zum Glück ja nicht. Und wenn es soweit ist, kann man eine Entscheidung fällen? Ist man dann so klar im Kopf? Oder kann man sich gar nicht wehren? Natürlich kann man die Patientenverfügung vorher festlegen. Aber wenn alles soweit ist???? Wenn jemand suizidgedanken hat? Ich denke es kommt auf die Situation an. Kann man die Gedanken irgendwie nachvollziehen? (Schwerer Unfall, ....) oder sind die Gedanken unbegründet. (z.B. durch Depressionen) Würde denke ich eine Therapie ansprechen.....oder vielleicht sogar erzwingen wenn es sein müßte.....

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Es wird niemand gezwungen, bei einer schweren unheilbaren Krankheit weiterzuleben. Dies kann derjenige in einer Patientenverfügung festlegen, sofern er in eine Situation gerät, bei der er nicht mehr seinen Willen äußern kann. So können z.B. Medizinisch Technische Apparate nicht mehr angeschlossen werden oder eine Magensonde nicht mehr gesetzt werden.

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Kommentar von anjanni
02.10.2011, 22:30

Das, was Du beschreibst, ist nicht das, was man allgemein unter Sterbehilfe versteht.

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Kommentar von pansenpeter
02.10.2011, 22:30

stimmt zwar , aber bei dem fall in osnabrück waren es ja psychiche erkrankungen die die drei mädchen in den tod trieben. muss dies nicht auch mehr beachtet werden ?

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jede sekunde, die der mensch auf der erde zubringt, ist wertvoll für seine weitere entwicklung.

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