Sterbehilfe ohne Lebensbedrohliche krankheit?

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6 Antworten

Definitiv nein!

In Deutschland gilt folgende Rechtslage:

Aktive Sterbehilfe
Die aktive Sterbehilfe, d.h. die Tötung eines Menschen, ist unabhängig von den Motiven des Täters in Deutschland strafbar. Sie wird, soweit kein ausdrücklicher Wunsch des Opfers nachweisbar ist, als Totschlag (§ 212 StGB, ein bis zehn Jahre Freiheitsentzug) eingestuft. Falls der Täter durch das ausdrückliche und ernstliche Verlangen des Opfers zur Tat bewegt wurde, nimmt man strafmildernd eine Tötung auf Verlangen (§ 216 StGB, sechs Monate bis fünf Jahre Freiheitsentzug) an.

Beihilfe zur Selbsttötung
Die Beihilfe zur Selbsttötung (assistierter Suizid) ist in Deutschland nur dann straffrei, wenn das Opfer letztlich seinen Tod selber herbeiführt und der Suizidhelfer nicht geschäftsmäßig handelt (§ 217 StGB, neue Rechtslage seit dem 06.11.2015). So darf z.B. die „Giftspritze“ präpariert aber nicht verabreicht werden. Gegebenenfalls können die (anwesenden) Unterstützer der Selbsttötung aber wegen unterlassener Hilfeleistung (§ 323c StGB, bis zu einem Jahr Freiheitsentzug) belangt werden, da sie z.B. zu Wiederbelebungsmaßnahmen verpflichtet gewesen wären. Neben der rechtlichen Einschränkung, dass keine Geschäftsmäßigkeit vorliegen darf, verbietet Ärzten, in Abhängigkeit von der verantwortlichen Landesärztekammer, ihr Standesrecht in jedem Fall die Suizidassistenz. Eine weitere Einschränkung erfährt die Beihilfe zur Selbsttötung durch das Betäubungsmittelgesetz, welches die unerlaubte Herstellung, Ein- und Ausfuhr oder in Verkehrbringung von Betäubungsmitteln (§ 29, bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe) ahndet.

Indirekte Sterbehilfe
Die indirekte Sterbehilfe bedeutet die Inkaufnahme eines vorzeitigen Todes durch eine medizinische Behandlung, die primär der Schmerzlinderung dient. Als Beispiel kann die Verabreichung von starken Schmerzmitteln bei einer tödlichen Krebserkrankung dienen, welche als Nebenwirkung ein Versagen von Leber oder Nieren hervorruft. Diese Form der „Sterbehilfe“ ist in Deutschland nicht strafbar, wenn sie dem ausgesprochenen oder bei Bewusstlosigkeit vorab niedergeschriebenen Willen des Patienten entspricht, da ein schmerzfreies Sterben als das höhere Rechtsgut gegenüber einer Lebensverlängerung eingestuft wird. Wobei es momentan unter Medizinern eine Diskussion gibt, ob es durch korrekt durchgeführte palliativmedizinische Maßnahmen überhaupt zu einer Lebensverkürzung kommen kann, d.h. ob die Definition der indirekten Sterbehilfe nicht nur rein akademischer Natur ist.

Passive Sterbehilfe (Sterben lassen)
Die passive Sterbehilfe bedeutet den Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen, wie z.B. eine künstliche Beatmung bei einer tödlichen Krebserkrankung. Auch diese Form der Sterbehilfe ist in Deutschland nicht strafbar, wenn sie dem ausgesprochenen oder bei Bewusstlosigkeit dem vorab niedergeschriebenen Willen des Patienten entspricht. Welche Maßnahmen der Patient zulassen möchte, kann vorab in einer Patientenverfügung formuliert werden.

Gruß, Dana

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Du bist 18 wegen den paar Euros macht das null Sinn und wegen Geld allgemein nicht...Deine Schulden verschwinden nicht, wenn du stirbst das erben deine Verwandte, wobei das für Sie wahrscheinlich garkeine Rolle spielen würde... Komm reiß dich zusammen du bist noch jung und wohnst noch Save daheim...

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Kommentar von Inarese
20.04.2017, 21:45

schulden und Geldsorgen sind mein geringstes problem

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Kommentar von DougundPizza
20.04.2017, 21:46

Was sind denn deine Probleme? Du könntest dir stattdessen professionelle Hilfe suchen oder mit Freunden reden oder Partner..

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Nein, weil es für die Helfer eine Straftat wäre und das ist auch okay so

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Deine Probleme solltest du mit einem Psychologen reden.
Seien es bloß Schulden oder "weit aus schlimmeres". Bei Suizidgedanken ist das die einzige Lösung.

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NEIN. Schulden sind kein Grund sterben zu wollen, geh zum Schuldenberater.

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Kommentar von Inarese
20.04.2017, 21:46

wer hat denn behauptet das ich wegen schulden sterben will? gibt weit aus schlimmeres

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Nein geht nicht

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