Sterbehilfe ja oder nein?

Das Ergebnis basiert auf 33 Abstimmungen

Ja, legalisieren 81%
Andere Meinung 9%
Nein, nicht legalisieren 9%

18 Antworten

Ja, legalisieren

Ein Verbot ist ein Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht und eigentlich verfassungswidrig und ist gleichermaßen auch verwerflich, weil man damit jemanden zum Leiden zwingt. Es steht auch im Widerspruch zum Gebot der Hilfeleistung und ist damit unterlassene Hilfeleistung. Grundlage für ein Verbot ist neben einer Feigheit zu einer Verantwortung auch die Tatsache, dass das Leiden eines Anderen einem selbst ja nicht wehtut.

Man muss aber erkennen, dass es sich um einen Konflikt handelt, den man nicht widerspruchsfrei der einen oder der anderen Seite zuordnen kann. Man muss dabei einen möglichen Missbrauch unterbinden können.

Ja, legalisieren

Eindeutig ja, aber in ganz streng definierten Grenzen, wo GANZ BESONDERS der Staat und sonstige Geschäftemacher die Pfoten - soweit es geht - raus zu halten hätten.

Es gibt zweifelsfrei wesentlich ehrlichere Instanzen wie die der Politik - speziell unserer Politik - und Kontrollmöglichkeiten könnte man in sehr vielfältiger Form nutzen.

Für mich zeigen sich hier deutliche Parallelen zur damaligen Disk. über den § 218 - da konnten selbsternannte politische Gutmenschen auch ihre Pfoten nicht da behalten wo sie hingehört hätten.

Wie sind gegen Sterbehilfe, da Sterben zum Leben gehört und nicht von dem Menschen beeinflusst werden sollte. Außerdem kann man auch mit einer Krankheit am Leben teilhaben, vorausgesetzt, die Menschen in der Umgebung lassen dies zu. Ein weiterer Punkt ist, dass eine Diagose nicht endgültig ist, Sterben aber schon. Außerdem muss die Gesellschaft mit Kranken umgehen können und nicht zulassen, dass diese einfach sterben und sich somit das Leben einfach machen lassen.

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