Sterbehilfe im Krankenhaus

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12 Antworten

http://doerthe-huth.suite101.de/bis-in-den-tod---sterbebegleitung-a108553

Der Erhalt von Lebensqualität und Wohlbefinden eines Sterbenden sollte so lange wie möglich das Ziel der Bemühungen sein. Für die meisten Menschen ist dies mit ihrer gewohnten Umgebung und den geliebten Menschen verbunden. Aber auch im Krankenhaus oder im Pflegeheim kann man dafür sorgen, dass vielleicht der eine oder andere Gegenstand von zu Hause den Aufenthalt angenehmer macht. So kann man beispielsweise die Lieblingsblumen aus dem Garten ins Zimmer stellen oder aus Büchern vorlesen, die dem Sterbenden wichtig sind. Die Beachtung von Selbstbestimmung, Bedürfnissen und Würde des Sterbenden sollten beachtet und respektiert werden. Es sollte nichts über seinen Kopf hinweg entschieden oder in seinem Beisein beredet werden. Angehörige können einem Sterbenden vieles erleichtern und seine Ängste reduzieren, indem sie ihm eine ruhige und angenehme Atmosphäre schaffen, zuhören und da sind. Wichtig sind dabei allerdings auch die eigenen Grenzen derer, die einen Sterbenden begleiten. Wer sich selbst völlig verausgabt, kann einem Sterbenden keine Hilfe sein. Deshalb sollte auch ein Angehöriger gut für sich sorgen und sich mit dem Thema Tod und Sterben aussöhnen, so gut es eben geht. Wer gut für sich selbst sorgt und mit sich selbst im Reinen ist, kann einen Sterbenden wohl am besten unterstützen.

Ich hab bisher leider sehr kalte und sachliche Erfahrungen im Krankenhaus gemacht.

Zitat Chefarzt: "Ihre Mutter wird warscheinlich sterben, aber da werden Sie sicher schnell drüber weg kommen"

Generell werden sterbende aber oft in ein Hospiz eingeliefert http://de.wikipedia.org/wiki/Hospiz in dem Sie auf dem Sterbeweg begleitet werden. Hier zählt beispielsweise auch ein lindernde Medikamentierung dazu. Beispielsweise verabreichung von starken Schmerzmitteln - auch wenn damit dem Körper eig geschadet werden würde.

Ja, das ist hier die Frage. Ich wurde morgens um 5 Uhr vom Krankenhaus angerufen u. man teilte mir mit, dass mein Mann verstorben ist. Ich bin mit meinem Sohn ins Krankenhaus gefahren u. habe geschockt vor dem Sterbezimmer gesessen u.darauf verzichtet, meinen Mann noch einmal zu sehen.Tags zuvor habe ich ihn verlassen als er noch lebend war u. so wollte ich ihn auch in Erinnerung behalten.Das Krankenhaus hat sicherlich kein Personal,was eventuell Händchen hält u. so hält mich die Hoffnung aufrecht, dass mein Mann würdevoll hinübergeschlafen ist.Die Ärzte u.das Pflegepersonal waren sehr aufmerksam u.rührend um mich u. meinen Sohn besorgt, aber im Endeffekt bleibt mir nur die Hoffnung, dass der Sterbende - in diesem Fall mein Mann - uns in Ruhe verlassen hat und nicht begriffen hat, dass es für immer ist. - Ich kann mit Auskünften nicht gross helfen u. ich denke, dass Du vielleicht einen Bericht schreiben möchtest, aber es ist von Fall zu Fall immer verschieden u. man kann da keine Richtlinie nennen.Man kann ja an der Situation nichts ändern und nur stumnm dabei stehen, wenn jemand unsere Welt verlässt. Wünsche alles Gute. U.M-H.

Hallo Jojo,

was im Krankenhaus gemacht wird, ist keine "Sterbehilfe", ( Sterbehilfe macht man bei Tieren und wird als einschläfern bezeichnet ), sondern das Sterben wird einem Menschen erleichtert.

Ich habe es mehrmals mitbekommen, weil mein Bruder, meine Mutter und noch zwei liebe Menschen im Krankenhaus gestorben sind. Dem Sterbenden wird ein starkes Schlafmittel gegeben, damit sie nicht soviel mitbekommen und ihnen diie Angst genommen wird. Der Arzt kommt öfters rein und schaut nach dem Patienten und hält die Angehörigen auf den aktuellen Stand und beantwortet auch Fragen.

Meine Familie und ich sind sehr nett von den Ärzten behandelt worden und durften bleiben so lange wir wollten, ist ja schließlich das letzte Mal, dass man Zeit mit dem Menschen verbringen kann

Oft hat im Krankenhaus überhaupt niemand Zeit für diese Begleitung. Die Angehörigen werden mit dem Sterbenden alleine gelassen und können so lange bei ihm sein bis er gestorben ist (natürlich auch länger). Ist man Christ, kann man einen Priester rufen. Er übernimmt die letzte Ölung. Je nach Zeit bleibt er auch noch einige Zeit dabei. Ist der Patient verstorben, wird der Arzt gerufen und man stellt den Tod fest. Den Angehörigen wird das Beileid ausgesprochen, oft wird gefragt ob jemand Beruhigungstabletten etc braucht......... Ist alles natürlich unterschiedlich, aber im Grossen und Ganzen ist das der Weg.

Im Krankenhaus machen sie nix, sie geben ein Schmerzmittel/Morphium und lassen die Leute dann in Ruhe.

Danke für die vielen Antworten. Ich muss mich jedoch erst einmal Entschuldigen Ich meinte natürlich die Strebebegleitung und nicht die Strebehilfe.

Bei Sterbehilfe gibt es verschiedene Arten:

aktive Sterbehilfe: Mord.

passive Sterbehilfe: z.B. Abstellen Lebensnotwendiger Geräte

indirekte Sterbehilfe: lebensverkürzende Behandlung.

Was du meinst ist Begleitung, da gibt es z.B. die Hospitz. Diese begleitet Sterbende.

aktive Sterbehilfe: Mord behalte deine ethischen Haltungen doch bitte für dich oder mache wenigstens kenntlich, dass es deine persönliche Haltung ist.

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@primusvonquack

Das hat nichts mit seiner ethischen Haltung zu tun. Aktive Sterbehilfe ist "Tötung auf Verlangen" und in Deutschland strafbar. Mord ist es allerdings nicht.

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Nicht gerade Mord sondern "nur" Tötung auf Verlangen.

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Sterbehilfe ist aber schon was ganz anderes als Sterbe-Begleitung ... welches von beidem meinst du jetzt?

Danke Für die vielen Antworten !!! Ich wollte mich nochmal dafür entschuldigen ich meinte natürlich Sterbebegleitung und nicht Sterbehilfe.

Unter Sterbehilfe versteht man etwas anderes als die Begleitung eines Sterbenden.

Im Krankenhaus gibt es nur wenig Hilfe für Sterbende und deren Angehörige. Im Hospiz dagegen ist die Begleitung umfangreich.

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Sterbehilfe ist in Deutschland verboten!

Stimmt nicht. Erkundige dich doch bitte, bevor du solche Sachen postest. Passive Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid ist ist legal.

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@Sauerlaender73

Stimmt! Da geht es eindeutig um Tötung auf Verlangen, was aber nur ganzentfernt etwas mit Sterbehilfe zu tun hat.

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