Sterbehilfe erlaubt?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Generell hängt es in Deutschland vom Beitrag des Helfers ab, ob dieser straffrei bleibt:

Indirekte Sterbehilfe ist zulässig und liegt vor, wenn etwa ein Arzt einem Todkranken mit dessen Einverständnis schmerzlindernde Medikamente gibt, die als Nebenwirkung den Todeseintritt beschleunigen. Diese Art der Lebensverkürzung ist und bleibt nicht strafbar, weil sie dem Patienten einen Tod in Würde und Schmerzfreiheit ermöglicht. Verweigern Ärzte solche Schmerzmittel mit der Begründung, keinen vorzeitigen Tod herbeiführen zu wollen, können sie laut BGH wegen Körperverletzung oder unterlassener Hilfeleistung bestraft werden.

Als Passive Sterbehilfe gilt der Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen bei einer tödlich verlaufenden Erkrankung oder Verletzung. Dieses bewusste Sterben, etwa durch das Abschalten eines Beatmungsgerätes, ist und bleibt zulässig, wenn eine entsprechende Willenserklärung des Patienten vorliegt oder von den Angehörigen glaubhaft nachgewiesen werden kann. Folgen Ärzte diesem ausdrücklichen Willen nicht, können sie wegen Körperverletzung bestraft werden.

Aktive Sterbehilfe, das direkte Töten eines Menschen, etwa in einem Pflegeheim durch das Spritzen einer Überdosis von Medikamenten, gilt als Totschlag und wird mit mindestens fünf Jahren Haft bestraft. Selbst der ausdrückliche und ernste Sterbewunsch des Patienten ändert nichts an der Strafbarkeit. Solch eine Tat wird dann als „Tötung auf Verlangen“ mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft.

Bei der Beihilfe zur Selbsttötung bleibt der letzte Schritt dem Sterbewilligen überlassen. Die Rechtslage ist widersprüchlich. So darf etwa ein Angehöriger einem Sterbewilligen eine Überdosis Schlaftabletten in die Hand drücken. Hat der Sterbewillige sie dann geschluckt und ist bewusstlos geworden, muss ihm allerdings unverzüglich geholfen und etwa ein Notarzt alarmiert werden. Geschieht dies nicht, kann das als „unterlassene Hilfeleistung“ mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden.

Der nun in den Bundesrat eingebrachte Gesetzentwurf löst diesen Widerspruch nicht auf, stellt die Beihilfe zur Selbsttötung aber in bestimmten Fällen gezielt unter Strafe. Danach muss mit bis zu drei Jahren Gefängnis rechnen, wer anderen gewerblich bei der Selbsttötung hilft. Ebenso soll die Gründung oder Mitgliedschaft in einer Vereinigung bestraft werden, „deren Zweck oder Tätigkeit darauf gerichtet ist, anderen die Gelegenheit zur Selbsttötung zu gewähren oder zu verschaffen“.

Quelle focus.De  

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, wir hatten das erst letztens in der Schule als Thema aufgegriffen. Ich persönlich finde ja, dass Sterbehilfe in manchen Fällen erlaubt sein sollte, manche Menschen quälen sich echt durchs Leben, z.B ältere Menschen die gesundheitlich am Abgrund stehen und rund um die Uhr auf Pflege angewiesen sind. Die ZU krank sind um selbst ihr Leben zu beenden. Das einzige was sie tun können ist das Essen zu verweigern und langsam zu verhungern und bei sowas finde ich, sollte Sterbehilfe erlaubt sein. Und das ist ja nur ein grauenhaftes Beispiel. Aber in Deutschland ist das ein Tabu das fällt unter die Kategorie Mord. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du musst erst einmal die 4 Arten von Sterbehilfe unterscheiden.

- Aktive Sterbhilfe

- passive Sterbehilfe

-Beihilfe zum Selbstmord 

- indirekte Sterbehilfe

Die aktive sterbehilfe bedeutet das du jemanden direkt auf dessen wunsch hin zB durch eine Überdosis an Medikamenten tötest. Das ist natürlich verboten!

Die passive sterbehilfe bedeutet, dass du auf lebensverlängernde Maßnahmen, wie zb Beatmungsgeräte verzichtest und der Mensch dadurch stirbt. Dies ist auf Wunsch hin erlaubt.

die Beihilfe zum Selbstmord ist wahrscheinlich das was du meinst. Hierbei wird dem betroffenen zb durch den Arzt ein Medikament bereit gestellt, injezieren muss er es sich allerdings selber. Da Selbstmord nicht strafbar ist, ist die Beihilfe auch nicht strafbar. Trotzdem lässt es sich in Dtl nicht mit dem Ärzteeid vereinen, sodass Ärzte ihre Aprobation verlieren können. Im Ausland (schweiz) ist es allerdings möglich.

So als letztes noch die indirekte sterbehilfe, hierbei wird eine Verkürzung des Lebens durch schmerzlindernde Maßnahmen zb eine Morphiumpumpe in kauf genommrn. Auch das ist erlaubt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In Deutschland ist Aktive Sterbehilfe verboten und gilt als Mord. In USA ist es erlaubt. Man kann viele Meinungen dazu haben. Meine Ist zwei geteilt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich bin für Lebenshilfe. Sterben wird jeder einmal. Das kommt so oder so. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Aktive Sterbehilfe ist verboten, passive erlaubt. Wenn ein Todkranker den Wunsch hat, seinem Leiden ein Ende zu bereiten, sollte man ihm diesen Wunsch auch erfüllen dürfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja sowas gibt es für Menschen die nur leiden.. Diese Menschen sind meist von Geräten Abhängig sind nur im Bett und haben Qualen .. und können sonst nix machen.. Sowas ist kein Leben mehr,das sehen aber religiöse anders

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?