Stellt enormer psychischer Druck einen wichtigen Kündigungsgrund dar?

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4 Antworten

Schreib doch mal wie in ein Tagebuch die Vorkommnisse mit Datum und Uhrzeit. Wenn es Zeugen gibt, schreibst Du das auch auf. 

Wenn Du körperlich und seelisch nicht in der Lage bist zu arbeiten, geh zum Arzt. Dem schilderst Du dann auch Deine Situation bei der Arbeit. Ich vermute, er wird Dich erst einmal arbeitsunfähig schreiben, da Du ja anscheinend nervlich am Ende bist und das auch zu körperlichen Beschwerden führen kann.

Wenn Dein Arzt Dir anschließend bescheinigt, dass Du nicht mehr zu diesem AG zurück kannst, solltest Du zur Arbeitsagentur gehen. Dort lässt Du Dich beraten und bekommst evtl. eine Zusage, dass Du bei Eigenkündigung keine Sperre des ALG bekommst. Lass Dir das dann schriftlich geben und kündige anschließend.

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Kommentar von user17733
04.11.2015, 19:42

Wenn ich mich vom Arzt krank schreiben lasse, wird mich doch niemand mehr einstellen. Wer stellt jemanden ein, der an Stress zusammenbricht?

Die Idee mit dem Tagebuch macht aber auf jeden Fall Sinn, den werde ich beherzigen. Es gibt auch Zeugen, die anderen werden ja auch angegriffen, zwar nicht so sehr wie ich, aber dennoch...

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Ich würde das tun, was andere vor mir hier geschrieben haben - mich erst einmal krankschreiben lassen.

Ich denke, wenn du einen kompetenten Arzt findest, dann merkt der, wie fertig und wie dünnhäutig gegenüber Stress du bist - Grund genug, dich erst mal aus der Schusslinie zu nehmen. Vielleicht kündigt dich dein Chef dann schon selbst

Wenn ich mich vom Arzt krank schreiben lasse, wird mich doch niemand mehr einstellen. Wer stellt jemanden ein, der an Stress zusammenbricht?

Was meinst du damit? Wer erfährt denn, warum du krankgeschrieben warst? Das ist eine dieser unzulässigen Fragen, die darf nicht dieser und auch kein späterer Chef fragen.

Vom Arbeitsgesetz her sieht es so aus: Dein Chef muss dich regulär kündigen, je nachdem, was als Kündigungsfrist in deinem Vertrag steht.

Dann hast du die Möglichkeit, schon während der Zeit der Krankschreibung nach einem neuen Job zu schauen.

Lass dich nicht fertig machen! Kein anderer Mensch, auch kein Chef, ist es wert, dass man sich so behandeln und demütigen lässt.

Ich wünsch dir viel Kraft

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Ich habe mich einmal in einer Stelle auch unendlich unwohl gefühlt, ich habe mit zwei alten zicken zusammen arbeiten müssen die mich gemobbt haben ohne Ende. Ständig stand ich auf dem Prüfstand, musste Sachen zu deren Laune 2-3 mal machen wie ganze Katalogwände aufbauen und gestalten das dauert Stunden. Kurz gesagt: furchtbar furchtbar furchtbar! Hab oft geheult bis ich mir eines Tages gesagt habe: das ist nur Arbeit und du findest was anderes. Ich habe jemanden angerufen und erzählt wie es mir ging, die Person hat mir geraten " nichts wie weg da, man wird zu nichts gezwungen im Leben und es ist sehr schlimm wenn man sich auf Arbeit so unwohl fühlt, denn da verbringst du einen großen Teil deines Lebens." Darüber  habe ich nachgedacht und bin zum Arzt. Ich hab mich von jetzt auf gleich krank schreiben lassen und dadurch 6 Wochen gewonnen um einen neuen Job zu finden. Das Gehalt bekommst du ja in der Zeit. Daraufhin habe ich den besten Job gefunden, den ich bis dato hatte und bin damit weitaus zufriedener als zuvor. Ich verdiene bald doppelt so viel weil ich konstruktiver und energiegeladener bin wenn ich happy bin. Ich wünsche dir happy zu werden, such dir was anderes! Es gibt jede Menge Jobs und niemand muss sich Schikane gefallen lassen. Liebe Grüße

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Den psychischen Druck, musst du natürlich belegen können.

Eine einfache Behauptung zählt da gar nichts.

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Kommentar von Bambi201264
29.06.2016, 11:30

Wie immer ist es zwar richtig, was Du schreibst, DerHans.

Aber sehr hilfreich ist das nicht, auch nicht mitfühlend...

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