stellen Christen eigentlich auch geschmückte Tannenbäume auf?

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12 Antworten

"Ein heidnischer Baum

Nur wenige Menschen wissen, daß die Tradition unserer Weihnachtsbäume eigentlich schon viel älter ist, als das Weihnachtsfest.

In vielen alten Kulturen wurden Bäume gebraucht, um Gottheiten zu ehren, Böses abzuwehren und um Kraft zu bitten. Grünbleibende Koniferen, wie die Tanne, waren vor allem deshalb beliebt, weil sie als Symbol der Fruchtbarkeit und des ewigen Lebens angesehen wurden. So wurden im assyrischen Reich, Tannen oder Palmen beim Altar der Astarte aufgestellt. Der Gott Baal-Berith und später auch Saturn, der Gott der Landwirtschaft, und der Lichtgott Apollo wurden im alten Rom durch geschmückte Bäume verehrt.

Die Kelten und Germanen stellten die Eiche zentral in die Feier des Mittwinterfestes. In der Zeit um die längste Nacht des Jahres, wurde der Baum festlich beleuchtet oder sogar angezündet, um die Rückkehr des Lichtes ( das Längerwerden der Tage ) zu feiern.

Als das Christentum um 325 seinen Einzug hielt, wurde das Mittwinterfest in ein kirchliches Jäckchen gesteckt und die Geburt Christi zur Ankunft des Lichtes erklärt.

Die Tradition der verzierten Bäume wurde allerdings nicht durch die Kirche toleriert..

Bis weit ins 19te Jahrhundert hinein, wurde das Schmücken der Bäume von der Kirche als heidnischer Brauch abgelehnt. Aber als sich diese Tradition im 18ten und 19ten Jahrhundert in ganz Europa ausbreitete und selbst beim Adel immer mehr an Popularität gewann, wurden stets mehr christliche Weihnachtskrippen von einem geschmückten Baum begleitet.

Die Kirche konnte das nicht länger ignorieren und gab dem Baum eine eigene Symbolik. Die dreieckige Form der Tanne versinnbildlicht danach die hl. Dreifaltigkeit von Vater, Sohn und hl. Geist. Die Äpfel oder Christbaumkugeln symbolisieren die Früchte, die Adam und Eva vom paradiesischen Baum naschten und der Stern auf der Spitze steht für den Stern von Bethlehem.

Obwohl der Weihnachtsbaum in dieser Form inzwischen in der ganzen Welt heimisch ist, steht im Vatikan erst seit 1982 ein Weihnachtsbaum."

Der Begriff Weihnachtsbaum deutet auf den heidnischen Ursprung hin, die Bezeichnung Christbaum auf die christliche Symbolik - kuckst du hier:

http://www.irrgartenwelt.de/christbaumsuche/index.html

Christen und Andersgläubige benutzen schon seit jeher die gleichen Symbole, zum Beispiel Wörter, die ja nichts anderes als Klang- bzw. Schriftsymbole für Gegenstände und anderes sind. Wir atmen im Übrigen auch die gleich Luft, bewohnen den gleichen Planeten etc. - Wozu die Aufregung?

Als apostolisch lebender Mensch sehe ich auf Grundlage der Heiligen Schrift kein Problem an dem Baum. Du beziehst dich auf die 10 Gebote. Da steht im 2. Mose 20:3-5 folgendes: "... Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. ..." Wenn da steht "neben" mir bedeutet das nicht dass ich keine andere Götter (in meiner Wertigkeit) unter Gott haben darf. Um es mal deutlich zu machen. Ich habe auch einen Fernseher, mehrere Handys, Tablets, Computer, ein Auto, ein Aquarium und vieles mehr. Es steht nirgendwo in der Heiligen Schrift, dass ich diese Dinge nicht besitzen darf! Entscheidend ist, mit welchen Inhalten und mit welcher Wertigkeit ich diese Dinge ausstatte? Ich muss mir immer die Frage stellen: "Sind mir diese Dinge wichtiger, als dem Schöpfer allein zu dienen?" Solange natürliche Bräuche nicht für mich zu zentralen Symbolen werden und ich es nicht versäume mich mit der eigentlichen Bedeutung dieser Feste wie z.B. Weihnachten, Ostern und Pfingsten intensiv auseinander zu setzen, dann kann ich vieles, was diese Welt bietet nutzen ohne dass ich daran Schaden nehmen werde. Ich persönlich empfinde 1 geschmückten Weihnachtsbaum rein atmosphärisch sehr schön, und stelle ihn mir und meinen Kindern gern mal eine Zeit lang um die Wintersonnenwende geschmückt und beleuchtet in meine Wohnung ohne ihn anzubeten. Es liegt kein Zwang für mich darin, das tun zu müssen aber es hat mir bisher auch noch keinen wirklichen Schaden zugefügt. Im Johannes 17:14-15 steht folgendes: "Ich habe ihnen gegeben dein Wort, und die Welt haßte sie; denn sie sind nicht von der Welt, wie ich denn auch nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, daß du sie von der Welt nehmest, sondern daß du sie bewahrst vor dem Übel." Nur weil ich in dem Willen Gottes lebe bedeutet dies nicht, dass ich nicht in dieser Welt leben darf. Es heißt viel mehr, dass ich mit allem Notwendigen ausgestattet werde um die Dinge dieser Welt beherrschen zu können, und das war von Anbeginn das Ziel der göttlichen Schöpfung. Ein letztes Zitat aus der Heiligen Schrift im 1. Mose 1:27-28: "Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht." Sich die Erde untertan zu machen bedeutet am Ende nur, sich durch NICHTS dieser Welt beherrschen zu lassen sondern sich in allen Dingen einzig und allein durch den himmlischen Vater leiten zu lassen und ihm zu dienen!

Wer definiert denn hier, was heidnisch ist? Der Tannenbaum ist von Gott geschaffen und daher schon mal grundsätzlich etwas Gutes. Man kann nicht alles meiden, nur weil irgendwo schon ein paar Menschen auf die Idee gekommen sind, es für falsche Zwecke zu gebrauchen.

Grundsätzlich ist alles erlaubt, wenn es aus den richtigen Motiven geschieht ( 1.Korinther 8 ). Und wenn der Tannenbaum als auch der Osterhase und die Ostereier für Gott umgeweiht wurden, was ja auch geschehen ist, dann sind das keine heidnischen Bräuche mehr.

Wenn etwas Gott geweiht wird, wird die vorherige Weihe ( an Fruchtbarkeitsgötter etc. ) ungültig.

Gerade Christen schmücken den Weihnachtsbaum, weil der Christbaumschmuck nicht nur Zierat oder Deko ist, sondern symbolische Bedeutung hat. Und es sind christliche Bedeutungen. Dies sollte gerade den Nichtchristen deutlich werden, damit sie verstehen, was sie eigentlich verstehen müssten, um Weihnachten angemessen feiern zu können. Nun aber zu den Symbolen: Der immergrüne Weihnachtsbaum symbolisiert Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit, bis heute gilt grün als die Farbe der Hoffnung. Doch nicht nur der Baum selbst, auch der Christbaumschmuck - Äpfel, Kugeln, Kerzen, Glocken, Sterne usw. - hat symbolische Bedeutung. Äpfel sind Symbole der Fruchtbarkeit und Erinnerung an das Paradies. Man denkt an den Sommer mitten im Winter und damit an das Leben mitten in einer lebensfeindlichen Zeit. Christbaumkugeln haben sich aus der Apfelsymbolik entwickelt. Die Kugelform gilt als Zeichen der Vollkommenheit. Engel sind Vermittler zwischen göttlicher und menschlicher Sphäre, sie verkünden die Geburt des Heilands. Fische sind alte Symbole für Wasser, Leben und Fruchtbarkeit und in der christlichen Tradition sind sie auch Symbol für Jesus Christus (Das ICHTYS-Zeichen!). Geschenke werden mit den Gaben der drei Weisen aus dem Morgenland in Verbindung gebracht, Zeichen von Nächstenliebe und Hingabe. Glocken jubeln und rufen die frohe Botschaft aus, mahnen und erinnern aber auch, wachsam zu sein. Herzen haben eine klare, einfache Botschaft: Sie sind eine Liebeserklärung an den Betrachter und symbolisieren Liebe, Lust, Freude und Lebenskraft. Zugleich erinnern sie an die große Liebe, die den Menschen durch Gott zuteil wird, gerade auch in der Geburt seines eigenen Sohnes: Jesus Christus. Nüsse sind Sinnbilder für Gottes Ratschluss. Sie sind verschlossen und schwer zu knacken - im Inneren wohnt das Dunkle, Rätselhafte; vergoldet sind sie strahlend und wirken lebendig. Wir verbinden mit ihnen Gedanken an Natur, Herbst und Fruchtbarkeit. Sterne sind Zeichen der Hoffnung auf ein gütiges Schicksal. Strohsterne erinnern daran, dass Jesus in einer Krippe geboren wurde. Trompeten gehen auf die Engelsposaunen zurück, mit ihnen werden gute Neuigkeiten, an Weihnachten also die Geburt Jesu, ausgerufen. Tannenzapfen sind, ähnlich wie Nüsse, ein Fruchtbarkeitszeichen. Sie stehen auch für Jungfräulichkeit und damit für die Jungfrau Maria.

sprich: das Christentum hat die heidnische Symbolik auf die eigene Mythik umgedeutet und behauptet nun frech, es sei schon immer so gewesen?

Die Urkirche kennt keine Tanne (woher auch, Tannen wachsen nicht in Wüsten).

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@pjakobs

Der Weihnachtsbaum wird in deutschen Landen erst seit dem 16-17 Jh. aufgestellt und hat keinen christlichen Ursprung!

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@pjakobs

@pjakobs: Zumindest ich habe nicht behauptet, dass "es schon immer so gewesen" sei! Ich habe nur behauptet, dass die Christen - seit es den Weihnachtsbaum gibt - ihn auch so geschmückt haben. Und als der Weihnachtsbaum von den Christen übernommen wurde, da gab es noch keine Vielzahl von "Atheisten" (siehe deine Ursprungsfrage!). Richtig ist, dass das Christentum, wie wo anders auch, heidnische Symbole neu gedeutet hat. Dies stellt aber keinen Widerspruch zu der Eigenständigkeit des christlichen Brauchtums dar, den Weihnachtsbaum mit dem o.g. Zierrat zu schmücken. Ich habe ja auch nicht vom Tannenbaum, sondern vom Christbaum oder Weihnachtsbaum gesprochen. Und dieser Begriff sagt ja schon zweifelsohne aus, dass hier etwas christlich verstanden wird.

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@Gerwitt, DH, besser kann man es nicht erklären!

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Tolle Antwort, leider habe ich nur einen Daumen. Schön, dass sich hier mal wirklich jemand auskennt mit Theologie und Kirchenrecht.

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Das Anbeten anderer Götter oder Symbole ist dem allmächtigen Gott ein Gräuel. Als Christ darf ich aber dennoch einen geschmückten Weihnachtsbaum aufstellen, denn ich bete ihn ja nicht an. Genauso darf ich als Christ eine Krippe aufstellen und das Jesuskind als Puppe hineinlegen. Es steht geschrieben, dass wir uns kein Bildnis machen sollen. Aber ich mache das ja nicht wegen eines Bildnisses, sondern als Veranschaulichung, was damals geschah. Ich bete solche Figuren nicht an, sie sind Schmuck für diese Weihnachtszeit.

Der Tannenbaum ist zunächst mal kein christliches Symbol von seinem Ursprung her. Das, was heute als christliche Symbolik damit verbunden ist, ist später hinzugekommen.

Schon deshlab steht es jedem frei, seinen Tannenbaum so zu schmücken, wie er es mag.

Viele Symbole des Tannenbaum-Schmucks entspringen doch christlicher Tradition. Warum sollten da ausgerechnet Christen keine Weihnachtsbäume schmücken. Abgesehen davon sollte man Christentum nicht mit Katholizismus gleichsetzen.

christen haben in der vergangenheit alle ermordet die nicht ihren glauben annahmen und weil die menschen weiter ihrer kultur nachgingen haben es die damaligen einfach ins christentum eingeführt denn sie hatten ja offensichtlich keine bräuche und kultur so wie unsere vorfahren. in mittelamerika übrigens ähnlich das jjesuskreuz in katholischen kirchen ist sehrwohl ein götzenbild und alle christen sind mörder betrüger und erpresser alle auch ihr. und ja nenn es gott oder sonstwas kann mir einer sagen was er will seitdem christen die heiligen plätze auf der ganzen welt entweiht haben gehts nur noch bergab. ihr wisst doch selbst nicht was eure kultur ist ich hab mir grad überlegt das dieses christen gedöns auf ausgestosene moslems zurückzuführen sein könnte denn die lehre ist ja ganz ähnlich und die herrkunft eigtl. auch. der fanatismus ist jedenfallls derselbe. und zum thema beichte sag ich nur : irgendwie muss man die morde ja verarbeiten wie geht das besser als wenn dich ein mann dieser organisation pfarrer dann sämtliche sünden von dir wäscht.

eine frechheit was sich diese sogenannten christen alles anmaßen nehmen sich die macht mit waffengewalt und versklaven die menscheit

(augen auf ammis !) das paradies wäre hier auf der erde so wie immer wenn diese christen nicht sämtliche kulturen ausradiert hätten. stattdessen müssen wir das elendige leid welches das christentum über die menschheit gebracht hat irgendwie wieder zurechtbiegen.

versklavung in afrika ausrottung der kelten vernichtung der atzteken und inkas zerstörung sämtlixcher afrikanischen kulturen. weltkriege, kinderarbeit, korruption prostitution, kinderschändung, drogen wie heroin benzos und downer

danke ihr christen das ihr die hölle auf erden geschaffen habt und jetz noch die kirchensteuer verlangt um eure machtzentren aufzubauen wo keine 1000 km die menschen elendig verhungern oder für nen hungerlohn arbeiten müssen

DANKE IHR CHRISTEN GOTT SEI DANK

JA ES IST EIN VERBRECHEN VON EUCH ES IST FREVEL DEN WELTENBAUM AUFZUSTELLEN UND IRGENDWELCHE KONZERNE MIT TEUREN GESCHÄNKEN IHR LEBEN ZU VERSÜSEN WÄREND SIE EUCH VON VORNE BIS HINTEN VERARSCHEN IHR DÜRFT DIESE BRÄUCHE NICHT FÜR EUREN SCHARLATANISMUS MISSBRAUCHEN IHR MÖRDER

IHR SEID DAS ÜBEL DIESER WELT

ZUR FRAGE^^: CHRISTEN STELLEN GESCHMÜCKTE BÄUME AUF FALLS DUS NOCH NICHT GEMERKT HAST UND WENN DU DICH ALS HEIDE BEZEICHNEST UND DIESE PRAKTIKEN DER CHRISTEN IN FRAGE STELLST IS DAS AUF JEDEN FALL EIN GUTER ANSATZ UND DER RICHTIGE WEG DIESES UNHEIL ENDLICH ZU VERDRÄNGEN

ICH KÖNTE EWIG WEITERSCHREIBEN 3 BÄNDE ABER IHR DÜRFT DEN WEICHEBN LAPEN IN EUERM KOPF SELBST MA BENUTZEN

WARUM GIBTS WOHL DIE KIRCHE ?? FÜR WAS WERDEN FERNSEHPROGRAMME GENUTZT ?? WER PROFITIERT VON DEM GANZEN ??

ICH HOFFE WIRKLICH FÜR EUCH DAS IHRS GELESEN HABT UND MAL TIEF IN EUCH HINEINGEHT UND DIE WAHRE WIRKLICHKEIT ERKENNT UND BITTE KEINE ANTWORTEN DENN ICH WILL MICH MIT EUREN GEDANKEN NICHT WEITER AUSSEINANDER SETZEN

As macht sich nicht jeder einen Reim auf den Tannenbaum. Für viele ist es nur Dekor. Rein christlich ist der brauch auch nicht!

Ich bete den Tannenbaum doch nicht an.Es ist einfach ein Zimmerschmuck zur Weihnachtszeit.

so sieht es aus .

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