"Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin"... wie denkt ihr über das Zitat von Bertolt Brecht?

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10 Antworten

Der Anfang stammmt von dem amerikanischen Dichter Carl Sandburg aus dem Gedichtband The People, Yes" von 1936 (Sometime they'll give a war and nobody will come). Ein unbekannter Autor hat hinzugefügt "... dann kommt der Krieg zu euch" und das Ganze vor eine Stelle aus der Koloman Wallisch Kantate" von Berthold Brecht eingesetzt, die einem 1934 bei einem Arbeiteraufstand umgekommenen österreichsichen Revolutionär gewidmet ist (http://www.zeit.de/2002/06/200206_stimmts_brecht.xml).

Das angebliche Zitat ist in der Friedensbewegung populär geworden. Brecht selbst hätte wohl keinen solchen radikalen Pazifismus vertreten und die Vorstelung, einem modernen Massenvernichtungskrieg durch Fernbleiben entgehen zu können, für naiv gehalten.

Also in der jetzigen politischen situation ist dieses zitat unabhängig davon ob es von brecht stammt oder nicht, tatsächlich real und vor unserer HAUSTÜR! die politschen eliten unserer zivilisierten westlichen welt haben sich in zeiten vom arabischen frühling und radikalen islamischen milizen zu sehr um wirtschaftliche interessen gekümmert und den menschen im nahen osten und nordafrika keinerlei unterstützung in ihren sehr sensiblen traum von einer demokratie im stich gelasssen! vielleicht wäre es besser für die und uns, wenn es noch die saddam husseins oder gaddafis geben würde , doch letztendlich wäre es doch nur eine frage der zeit bis diese dispoten mal zu fall gekommen wären weil sie nicht so spuren wollten wie wir wollten! ERGO : WIR ALS VOLK UND ALS MENSCHEN HABEN VERSAGT, DENN, HÄTTEN WIR DIESE MENSCHEN UNTERSTÜTZT WÜRDEN SIE NICHT ALS FLÜCHTLINGE IN UNSEREM LAND SEIN! DENKT MAL JETZT ÜBER DAS ZITAT NACH,VOR EIN PAAR JAHREN WÄREN DIE WENIGSTEN VON EUCH AUF DIESE GEDANKEN GEKOMMEN!

Wenn keiner zum Krieg geht dann kommt es auch zu keinem Krieg. Es geht hierbei um die Macht des Proletariats, nicht jede Entscheidung einer Person oder Regierung hinnehmen zu müssen, denn wenn keiner gehen würde, müssten die Machthaber und Kriegsfanatiker in die Röhre schauen. Keiner der für ihre Wünsche und ihre Dummheit sterben müsste.

Dann vertritt die Regierung nicht das Volk, also keine Demokratie, also ist es eine schlechte Regierung( nichts gegen Diktatur, aber ich lebe in der Schweiz) und somit gibt es auch kein Krieg zwischen den Völkern -> Regierungen werden abgewählt^^

ich weiß nichts darüber. kenn die unterschiedlichen menschentypen nicht. mir wärs natürlich auch am liebsten wenn die politiker es untereinander ausmachen würden und nicht das volk wie kampfhunde dressieren und einsetzen würde zu ihrem zweck. aber wie soll das gehen. solange es menschen gibt die ihr leben für ein fiktieves ideal oder den glauben oder die eigenen wertvorstellungen, opfern ist man so machtlos. es wird immer welche geben, die den ´bin ladens von morgen unteschlupf gewähren und sich von dessen meinung anfixen lassen. (den grundgedanken das amerika die quelle allen übels sei.. -nachvollziehbar ist es aber desswegen tötet man doch nicht -lässt nicht töten.

irgendwie kindisch sich so aufzumandln und krieg spielen mal sehen wie viel einfluss/macht/geschichte man schreiben kann..

warum ist denen das leben nicht zu kurz für solche spielchen? man kann sich doch nicht so hemmungslos den bedürfnissen hingeben ohne nachzudenken an die folgen! jeder von uns würd manchmal am liebsten alles zerstören da findet sich auch immer ein opfer aber ein gewisses maß an selbstbeherrschung muss der mensch doch aufbringen können. der hass zerstört nur den hasser. außer man lässt seine taten auch von ihm bestimmen.

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ein krieg kann nur entstehen, wenn die bissigen menschen in einem volk in der mehrzahl sind, und die würden im gegensatz um brecht-zitat (wenn das den wirklich von ihm ist)selbstverständlich hingehen.

Soldaten sind Männer die offene Rechnungen der Politiker mit ihrem Leben bezahlen.Deswegen Nowka bleib lieber zuhause ;)
 

Aber ich glaub du hast recht, das Zitat würde ich auch anders zuordnen, Sandburg? bin mir aber nicht ganz sicher...grübel

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So hingeschrieben kommt das mir ähnlich vor wie der Spruch, dass der Strom aus der Steckdose kommt. Dieses Brecht zugeschriebene Zitat ist von der Aussage her von C. Sandburg und lautet eigentlich "Stell' Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin. Dann kommt der Krieg zu Dir." So wird auch vom Sinn her ein Schuh draus. Willst Du jedoch ein Gutmensch sein, behalt' einfach die Hälfte ein. ;-)

Der folgende Teil "Dann kommt der Krieg zu dir/euch" ist Zusatz eines unbekannten Autors. Die im Anschluss zitierten Verse "Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt […]" (siehe oben) stammen von Brecht, beziehen sich aber nicht auf Krieg. Siehe Christoph Drösser, "Stimmt's?" in "Die ZEIT" 06/2002

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"Stell Dir vor es kommt Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu euch!
Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen:
Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet wer den Kampf vermeiden will:
Denn es wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat".

So lautet das vollständige Zitat. Und so ergibt es einen ganz anderen Sinn!!!

Stellt euch vor jemand will Krieg machen und keiner geht hin. xD

Warum sich das Leben schwer machen, wenn doch alle glücklich und zufrieden miteinander leben könnten wenn nur alle schön miteinander teilen würden? xD

Krieg ist nur Verschwendung von Ressourcen.

also ich finde den spruch gut, denn wenn wirklich NIEMAND hingeht, gäbe es au keinen krieg

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