Steinmeier als Bundespräsident; was haltet ihr von diesem Vorschlag.?

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3 Antworten

Steinmeier machte bisher einen guten Job als Außenminister. Als Präsidenten hätte ich mir eine neutrale Person ohne Parteiausweis gewünscht. Ich denke er ist besser als Gauck oder Wulff.

Mir ist es eigentlich egal, wer nun Bundespräsident wird. Obwohl, mir hätte ein parteiloser schon irgendwie besser gefallen. Leider hat auch in den letzten Jahren das Image des Bundespräsidentenamtes sehr gelitten, da es offenbar nur noch darum ging, was er zu sagen hatte und was nicht. 

Früher war das Amt des Bundespräsidenten noch sehr angesehen und und der Bundespräsident wurde nicht als Grußonkel bezeichnet. Der Bundespräsident war vom gesellschaftlichen Ansehen her, gleichbedeutend mit dem Bundeskanzler. 

Unsinnige Potentialvergeudung.

F.-W.Steinmeier ist ein fähiger Politiker und eine der wenigen Persönlichkeiten von Format, die wir derzeit in der Bundesregierung haben.

Diesen Mann als Frühstücksdirektor und Grüßaugust in Palais Bellevue abzuschieben halte ich für mehr als bekloppt.

Bei allem Verständnis für deine Sichtweise. Die Entscheidung, Bundespräsident zu werden, liegt alleine bei ihm. Er kann ja, aber er kann auch nein sagen. So wie letztendlich der Bundestagspräsident sich dagegen entschieden hat. Anzumerken ist noch, dass es sich bei dem Amt des Bundespräsidenten weder um einen Frühstücksdi-rektor handelt noch um einen Grüßaugust(was für eine desavouie-rende Artikulation). Zum besseren Verständnis schlage ich dir vor, sich die Artikel 54 - 61 GG "einzuverleiben". Bei richtiger Interpre-tation wirst du feststellen, dass dieses Amt über einen beträchtlichen Radius verfügt. 

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@rolfmartin

Natürlich ist das seine Entscheidung, aber trotzdem finde ich es bedauerlich, daß er seine Erfahrung und seine Integrität nicht mehr der aktiven Politik zur Verfügung stellen wird.

Die von Dir genannten GG-Artikel sind mir durchaus bekannt. Die kann man sicherlich wohlwollend zu einem beträchtlichen Radius hochjubeln. Unterm Strich bleibt der BuPrä aber nicht mehr als ein Frühstücksdirektor und Ordenverteiler.

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