steigt durch schmelzende eisberge der meeresspiegel?

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8 Antworten

Eis, z.B. Gletchereis, welches großflächig auf Erdboden fußt, kann den Meeresspiegel ansteigen lassen, wenn es schmilzt und abfließen kann. Das Abschmelzen dieser Gletscher ist aber nicht deswegen so tragisch, sondern wegen den damit einhergehenden, lokalen Wetter-, ja sogar Klimaänderungen.

Auch das Antarktiseis stößt zu großen Teilen auf Boden und würde beim Schmelzen die Weltmeere "versüßen" und ansteigen lassen. Das Arktiseis hingegen fußt kaum an Land oder Meeresgrund weshalb dort die Regel gilt: Eiswürfel im Becher - der Pegel bleibt, auch wenn es zu weiterer Versüßung - und anderen, klimatischen, Auswirkungen im Falle eines totalen Verlustes - kommen würde.

Der Verlust dieser Eiskappen wäre ein sehr starkes Indiz für gestiegene Wasser- und Atmosphärentemperaturen. Ein wichtiger Temperaturpuffer ist mit dem Eis verbraucht. Statt heller Flächen, die Sonnenlicht zurückstrahlen, braune Erde und tiefblaues Meer, die Wassertemperatur weiter, schneller, steigen lässt.

Je heißer das Wasser, desto geringer seine Dichte; die selbe Molekülmenge würde mehr und mehr Platz einnehmen, auch wenn ein Teil des gewonnenen Zusatzvolumen wohl in der Atmosphäre landen wird.

Eis schmilzt - Pegel steigt ist also nicht unrichtig.

Eisberg (schwimmend) schmilzt - Pegel steigt ist hingegen falsch Weil der Dichteunterschied von Meereswasser und geschmolzenem Eisbergeis recht gering ist, verdrängt der Eisberg im gefrorenen, wie geschmolzenem Zustand annähernd gleichviel Volumen unterhalb der Wasseroberfläche. Das muss er auch, weil sich die Masse das Eisberges ja auch nicht ändert, wenn er geschmolzen würde. Der Pegel bleibt also stabil.

Nein, nicht durch schmelzende Eisberge, die im Wasser schwimmen, denn im gefrorenen und geschmolzenen Zustand nimmt der Eisberg genau dasselbe Volumen im Wasser ein (wenn im Wasserglas die Eiswürfel schmelzen, steigt ja auch hier der Flüssigkeitspegel nicht an). Nur durch geschmolzenes Eis vom Festland steigt der Meeresspiegel.

also sprich Antarktis, Grönland , Gletscher usw.

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Der Meerespiegel ist weltweit in den letzten 100 Jahren um 20 cm gestiegen. An einigen Stellen mehr an anderen weniger.

Der wichtigste Grund (1,6 mm/Jahr) ist die thermische Ausdehnung des Wassers. Die Temperatur des Ozeans ist bis in Tiefen von 3000 m angestiegen, da der Ozean die Wärme im Klimasystem absorbiert. Diese Ewrwärmung führt zu einer Ausdehnung des Meerwassers.

Auch Gebirgsgletscher und Eisbedeckung haben abgenommen und zum Meeresspiegelanstieg beigetragen (0,8 mm/Jahr). Grönländisches und Antarktisches Eisschild mit jeweils 0,2 mm/Jahr.

Schmelzendes Meereis und schmelzende Eisberge leisten keinen Beitrag zum Meeresspiegel.

Wenn die Eisberge im Arktis Schmelzen werde sich das Wasser Niveau des Meeresspiegel nicht veändern, Weil die Eisberge schwimmen im Wasser.Wenn aber die Eisberge im Antarktis oder Die Gletscher schmelzen dann dieses Wasser würde von aussen kommen, und das Niveau würde steigen.Zu diese Szenario zu kommen sind Jahrhunderte notwendig. Die Präzession der Erdachse gegeüber die Ekliptik verändert sich jede 25960 Jahren. So zu sagen das Meeres Spiegel bleibt in die Zukunft nicht veändert, weil zu so etwas wie Eiszeit kommen wird.N.B.

Natürlich! Theoretisch zumindest. Das ist ja genau das, was den Leuten Angst macht, denn die Folge wäre eine Ausweitung der Meere über flache Landstriche hinweg wie z.B. Norddeutschland oder Holland.

Niederlande weniger, siehe Delta-Plan, Schließung der zerklüfteten Küstenlinie und die Maeslantkering...

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Nein ! Selbst wenn der Gletscher kalbt, wurde für seine Entstehung zunächst Wasser verdampft. Es entsteht lediglich ein Ausgleich der Gerechtigkeit !

Nein, auch wenn Schwarzmaler es immer behaupten. Der Wasserstand steigt, wenn er ins Wasser abgleitet, gemäß seines Volumens unter Wasser .

Nein , der Eisberg gibt dem Meer zurück , was zuvor durch Verdunstung entnommen wurde !

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