Steigbügelriemen einfädeln schwer?

7 Antworten

Da sprich auf jeden Fall mit der Besitzerin drüber, denn je nach Material kann es auch passieren, dass ein bestimmter Riemen auf dem Sattelblatt Scheuerspuren hinterlässt und ein anderer nicht. Wie leicht sie ein- und auszufädeln ist, hängt davon ab, wie das Bügelriemenschloss zur Polsterung steht. Wenn es nicht einfach geht, den als Schlinge gefassten Riemen von hinten über's Schloss rein zu schieben, ist es für den Sattler ein Handgriff, das ein bisschen aufzubiegen. Würde er es von vornherein so aufbiegen, dass jeder Riemen leicht rein geht, könnte es eben sein, dass es drückt, weshalb der Sattler es erst mal eng anliegend lässt, wenn keiner um Aufbiegen bittet.

Ich nehme meine Steigbügel jedes Mal raus, wenn ich meinen Sattel im Schrank verstaue, denn würde ich die hochziehen, würde es mir eine Delle in die Pausche drücken, die mir beim Reiten unangenehm wäre. So hänge ich die Riemen samt Bügel hinten über den Sattel und wenn ich reiten möchte, hänge ich sie ein.

Aber, wie gesagt, nichts selbst entscheiden, alles besprechen. Aber wenn Du schon eine Lösung weißt, ist das konstruktiver als wenn Du nur kommst "die Riemen sind für mich zu lang". Umschlagen verhindert, dass Du jemals top reiten wirst, denn das ist einem wirklich guten Bein immer irgendwie im Weg. Dann lieber die Füße aus den Bügeln ziehen und die hängen lassen und ohne reiten, wobei Du Dir dann die Einwirkung über Tritt ein kleines bisschen fester oder ein kleines bisschen Entlasten vergibst und zu wirklich feinen Hilfen auch nie kommst. Denn bei einem fein gerittenen Pferd reicht es als Schenkelhilfe, einmal kurz mit dem Fußballen etwas satter auf die Trittfläche des Bügels zu treten, da muss man nicht mit dem Schenkel am Pferdeleib rum arbeiten. Dieser Tritt strafft den Bügelriemen und legt dadurch das Sattelblatt satter ans Pferd und genau das ist dann die Hilfe - dazu kommt, dass man nicht in der Hüfte einknicken kann, wenn man da auftritt, dass also die Gewichtshilfe automatisch auch stimmt. Aber auch das kommt nicht 100% an, wenn der Bügelriemen umgeschlagen ist, man kann mit nicht passenden Riemen einfach nicht so klare Hilfen geben wie mit passenden.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Durchgenend Pferdeerfahrung seit 1981

Normalerweise geht das recht einfach, kommt aber immer auch auf den Sattel an. Gerade bei sehr billig verarbeiteten Sätteln ist die Sturzfeder oft vom Leder drum herum sozusagen "eingebaut". Dann wird es schwieriger. Aber reg doch die Besitzerin mal, ob ihr nicht einfach die anderen Riemen drinnen lassen könnt, wenn die länge für sei auch noch passt (was sie eigentlich sollten) ist das doch auch kein Problem. Dann musst du nicht immer umstellen. Ich kenne aber auch einen Reitstall, die das bei einem Schulpferd machen, die wechseln immer zwischen Kindersteigbügeln und Kindersteigbügelriemen und normalen Bügeln und Riemen, je nach Reiter. Da geht das wechseln recht gut.

Wenn du die riemen ein paar mal hin und her gewechselt hast dann wird das leder mit der zeit auch weicher. sonst würde ich dir empfehlen das du die feder (also das ding wo der riemen reingemacht wird) ölst, dann sollte das auch einfacher gehen ;)

Du kommst nicht um das Rede mit der Besitzerin der RB rum.

Denn auch wenn Du die Steigbügelriemen wechselst, benötigst Du die Erlaubnis der Besitzerin.

Und wenn du so kurze Beine hast, gilt es auch zu überlegen ob Du deine RB überhaupt reiten kannst.

Den deine Proportionen müssen schon zum Pferd passen, sonst kannst Du nicht die richtigen Hilfen geben.

Das kann schon ein bisschen dauern, wenn man den Dreh erstmal raus hat, geht es... aber das wäre mir viel zu umständlich!

Ich würde an deiner Stelle mit der Besi sprechen, warum sollte sie was dagegen haben, wenn du (oder sie) vernünftig neue Löcher in die Riehmen machst? Damit ändert sich für sie ja nichts, also ihr Bügel sind nicht schlechter als vorher ;) Frag doch einfach mal, kostet doch nichts! ;)

Was möchtest Du wissen?