Steht mir Geld für Möbel zu?

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5 Antworten

Du bekommst bafög + Kinderbetreuungszuschlag von 130 Euro, da du dein Abitur machst.

Darin ist auch eine Mietpauschale enthalten.

Zuschuss vom JC musst du beantragen. Wird in Ausnahmefällen genehmigt. Du würdest dann einen Zuschuss zur Miete bekommen.

Erstausstattung kannst du beantragen, musst aber mit einer Wohnungsbesichtigung durch die Mitarbeiter rechnen.

Da sind weitaus größere Probleme.

1. Ich nehme an der Mietvertrag läuft auf Deine Mutter, Du kannst da nicht einfach den Mietvertrag übernehmen. Das geht nur mit Einverständnis des Vermieters.

2. Selbst wenn Du obwohl Du keine 25 bist, Hartz IV bekommen würdest, ist die Wohnung für Dich alleine zu groß und zu teuer so dass das Jobcenter, wenn überhaupt, maximal 6 Monate die zu hohe Miete zahlen würde.

Wie groß ist die Wohnung, wie hoch die Miete.

es gibt viele Hilfen vom Staat und deswegen frage ich.

Viele aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

ich habe Schwierigkeiten mit meiner Mutter und deswegen zieht sie aus. Was ist euer Problem? ich hab ein Kind und aus diesem Grund eine eigene bg. 

Das kann einiges ändern auch bezüglich der Wohnung. 

Gehe zum Jobcenter und stelle entsprechend Anträge, wenn Ihr mit dem Vermieter geredet habt und er Dich als Mieterin haben will.

Ausstattung kann es ggf. in Form eines Darlehens geben.

es ist schon alles geregelt. antwortet doch einfach auf meine Frage und sagt mir nicht was ich sonst zu tun hab. dass weiss ich und ist schon längst alles geregelt.

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Wichtige Infos hast Du in Deiner Frage ausgelassen, die kommen so häppchenweise in Kommentaren. So ist es doch kein Wunder, dass Du unzulängliche Antworten erhältst. - Lies hier zu

Erstausstattung bei Hartz IV
http://www.gegen-hartz.de/hartz-4-ratgeber/erstausstattung-bei-hartz-iv.php

Wenn Du dies klärst, ist es empfehlenswert, dass Du nicht allein zum Jobcenter gehst, sondern Dich begleiten lässt von einem erfahrenen Beistand / Ämterlotsen (dazu gleich mehr)

.

Bei weiterem Beratungsbedarf zu diesem oder einem anderen sozialen Thema empfehle ich eine Sozialberatung. Google dazu mit
sozialberatung
und füge Deinen Wohnort hinzu (oder den nächstgrößeren, falls er klein ist).
Dir werden so (behördenunabhängige) Beratungsstellen gezeigt wie die Diakonie / Diakonisches Werk, Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband oder die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Vereinbare dort einen Beratungstermin.

Wohnst Du in Hamburg, hole Dir Rat bei der sehr guten Beratungsstelle
Arbeitslosen Telefonhilfe 0800 111 0 444 (Handy: 040 - 22 75 74 73).
Dort ist man zu Fragen rund um das Thema Arbeitslosigkeit sehr erfahren
(die dürfen nur Hamburger beraten).

.

Vorsorglich diese Hinweise von mir, die ich Arbeitslosen (ALG 1 und
ALG 2 / Hartz IV), Aufstockern und Grundsicherungsbeziehern reingebe -
Du wirst leicht erkennen, was auf Deine aktuelle Situation zutrifft - hier auch zu Ämterlotsen:

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen).
Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge
persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf
einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift
bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht
das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum
und Unterschrift“
).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben
aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird (sind es
mehrere Anlagen, diese mit Nummern versehen aufzählen). - Wiederum
dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und
Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein
Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt
wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht
behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und
wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original
unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten)
. - Nicht (oder angeblich nicht)
abgegebene Unterlagen kann als Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht
gedeutet werden, was zu Sanktionen führen kann = Kürzung von Geld. -
Und: Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß
allgemein die Sache zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit
jobcenter unterlagen verloren
und lies auch dies:
Hartz IV: Verschwundene Unterlagen mit System?
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-verschwundene-unterlagen-mit-system.php

.

Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein.
Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im
Vertrauen
landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“
(wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden. - Lies auch

Wichtige Tipps für Hartz-IV-Betroffene
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/wichtige-tipps-fuer-hartz-iv-betroffene.php

.

Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen.
Dieser Ämterlotse muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher
macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Der Beistand kann aber
auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google
mit 13 sgb 10):

     (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit
           einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene
           gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht
           unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtlichen Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit
Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

     Ämterlotsen
     Behördenlotsen
     Behördenbegleiter
     Hartz IV Mitläufer
     Hartz IV Gegenwind e.V.
     Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und
(die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine
Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus.
(Sag beim Amt niemals, Du hättest einen Zeugen dabei! Zeugen dürfen
des Raumes verwiesen werden - Beistände dagegen nicht, auf die hast
Du ein Recht.)

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft):
Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand
sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

Google mit

legitimation eines beistands pdf (die Wörter genau so)

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die
gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht
darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu
lassen.

In der Info erfährst Du unter anderem, dass wenn Dein Beistand für Dich
etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es
gesagt.

Zum Amt mit einer erfahrenen Begleitpersonen zu gehen ist in diesem Fall
sehr empfehlenswert.

Wenn Du bei einer Sozialberatung bist, frage dort, ob dort Beistände /
Ämterlotsen / Behördenbegleiter ehrenamtlich Dienst machen. In Hamburg
z.B. bietet die Diakonie Begleitung durch Ämterlotsen an.

.

Wenn nicht aktuell, so kann dies für Dich zukünftig eine wichtige Info sein - weil ich Dir ja jetzt antworte, vorsorglich auch dies:

ACHTUNG! - sehr wichtig für Hartz IV-Bezieher:

Folge den Dir aufgegebenen Mitwirkungspflichten wie Bewerbungen
schreiben, an Maßnahmen / Fortbildungen teilnehmen (auch falls Dir eine
der Maßnahmen blöd, unsinnig oder für Dich unangemessen erscheinen
mag). In solch einem Fall wende Dich an eine Arbeitsloseninitiative /
Arbeitslosenberatung / Rechtsberatung. - Bezüglich fehlender Mitwirkung
wurde das Gesetz für "Hartzis" krass verschärft, und das kann sehr
schmerzhafte finanzielle Folgen für Dich haben!

Das Jobcenter kann dann ihren "Kunden" berechnen, was das Jobcenter
hätte sparen können, hätte der "Kunde" die Anweisung befolgt und
dadurch Arbeit gefunden - und das nicht nur für die Vergangenheit,
sondern auch für künftige Jahre. (Das ist also ein Schauen-wir-mal-
in-die-Glaskugel-Gesetz, völlig gaga, leider aber real.) Und das kann
sehr, sehr, sehr teuer für den "Kunden" werden.

Solange deine Mutter die Möbel gekauft hat kann sie diese als ihren Besitz mitnehmen ohne Geld an dich zu zahlen.

ich meine ob ich Unterstützung für Möbel vom Staat bekomme.

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@nemrit

Möbel sind private Angelegenheiten. Bei notwendigen Sachen wie ein Kühlschrank z.B. könnte man darüber reden. Ansonsten kommt das Amt nur für die Wohnung auf, nicht für das was darin steht.

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danke für wenigstens eine kompetente Antwort. Dankeschön !

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Ich wüsste nicht,warum die Allgemeinheit dir einen Teil deiner Wohnungseinrichtung zahlen soll.

Meine erste Einrichtung bestand aus Möbeln aus den Kellern von Freunden und aus Sperrmüll,den ich den Besitzern beim raus stellen abgeschwatzt habe.

So geht es auch.Kleinkram und Mülleimer gibt es immer günstig im 1€ Shop...muss ja nicht alles auf einmal angeschafft werden

das ihr alle immer mit sowas kommen müsst. ich weiss das es keine neuen Möbel sein werden. ist mir bewusst. es gibt viele Hilfen vom Staat und deswegen frage ich.

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@nemrit

du bekommst aber keine, du bekommst nicht mal eine wohnung, du musst bei deiner mutter in der bedarfsgemeinschaft bleiben

und ich finde das sehr gut, ich hatte mit 18 auch keine wohnung bekommen, weil mein papa mir keine zahlen wollte

warum solltest du als h4ler dann eine bekommen?

dir wollte mein papa noch viel weniger eine zahlen

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@MaxFap

Sorry nemrit -aber das ist so das typische H4 Verhalten.

Wieso bekommst du mit 18 schon H4? Was ist mit Ausbildung?

Zigtausende von Studenten müssen sich ihre 20 qm Hundehütte mit Nebenjobs finanzieren und du willst nicht nur eine Wohnung,die die Allgemeinheit bezahlt sondern auch noch die Möbel dazu?

Deine Frage:

Steht mir Geld für Möbel zu?

ist klar mit nein zu beantworten....es steht dir nicht zu

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Was für ? ich habe Schwierigkeiten mit meiner Mutter und deswegen zieht sie aus. Was ist euer Problem? ich hab ein Kind und aus diesem Grund eine eigene bg. ich bin wie gesagt noch Schülerin einer Gesamtschule und mache gerade noch mein Abitur also haltet eure Vorurteile bloss weg von mir

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@nemrit

Tja,auch ein Kind ist kein Grund,von der Gemeinschaft Geld zu bekommen,die war ja auch nicht beim Entstehen mit dabei

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