Steht einem im Betreuten Wohnen, Pflegegeld zu?

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6 Antworten

Ja wer hätte nicht gern ein wenig mehr Taschengeld, die würde ich auch gern irgendwo beantragen.

Um einen Anspruch gegenüber der Pflegekasse zu haben müsstest du eine Pflegestufe haben. Dort angerufen leiten die eine Prüfung durch den medizinischen Dienst ein, der kommt vorbei und du wirst eingestuft. Um eingestuft zu werden müsstest du schließlich auf Hilfe angewiesen sein. Beim Pflegegeld ist es so, entweder kommt ein Dienst zu dir und hilft dir - Pflegesachleistung. Alternativ macht das eine private Pflegeperson die du benennen kannst zB deine Tochter, dann bekommt ihr Pflegegeld ausbezahlt, das ist dann aber eigentlich für deine Tochter bestimmt und nicht dein Taschengeld.

Im Grunde genommen, Pflegegeld zu beziehen um sein Taschengeld aufzustocken und aber keine Hilfe zu benötigen oder zuzulassen wäre Sozialversicherungsbetrug. Anders sieht es aus wenn du das Geld für deine Hilfe bei der Pflege oder im Haushalt einsetzt anstatt Handtaschen einzukaufen.

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Um eine Pflegestufe zu bekommen, muss Pflegebedürftigkeit, oder eine Demenz. geistige Behinderung oder eine psychische Erkrankung vorliegen.
Bei letzt genannten gibt es die Pflegestufe Null.

Pflegegeld steht rchtlich der pflegebedürftigen Person zu und nicht den Pflegepersonen.

Diese wird erreicht, wenn durch Demenz, geistige Behinderung oder psychische Erkrankungen ein erhöhter Betreuungs und Beaufsichtigungsbedarf besteht, jedoch die voraussetzungen der Pflegestufe 1 nicht erfüllt werden.

Siehe § 45 SGB XI.

Um eine Pflegestufe zu beantragen musst du einen Antrag bei der Pflegekasse stellen. Dan kommt der MDK zur Begutachtung zu dir in häusliche Wohnumfeld zur Begutachtung.

Und das Pflegegeld, das es evtl. gäbe ist keine Aufbesserung des Taschengeldes, sondern dient ausschließlich zur Sicherstellung privat organisierter Betreuung und Pflege.

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Nicht unbedingt. Wenn du meinst, dass du Pflege benötigst, dann stelle einen Antrag. lg

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Ich bekomme nur 100 Euro Taschengeld im Monat vom Grundsicherungsamt.Das ist viel zu wenig.Deshalb meine Frage, kann ich noch zusätzlich Pflegegeld beantragen?

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Pflegegeld steht einem zu, wenn der Arzt den Pflegebedarf festgestellt hat, unabhängig davon, wo man wohnt. Im Altersheim wird das Pflegegeld direkt an die Einrichtung überwiesen.

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Kommentar von Griesuh
21.07.2016, 07:28

bikerin, deine Aussage simmt nicht. Kein behandelnder Arzt stellt eine Pflegestufe fest. Der Hausarzt hat NICHTS mit der Einstufung zu tun. Ausser, dass er die Diagnosen beiträgt.

Einstufungen macht der MDK im Auftrag der Pflegekasse. Dort können auch Ärzte als Gutachter aktiv sein.

Wer im Pflegeheim wohnt, bekommt KEIN Pflegegeld. Der bekommt Sachleistung bereitgestellt und die Einrichtung rechnet dann mit der Pflegekasse ab. Das Geld wird nicht mal einfach so von der Pflegekasse der Pflegeeinrichtung überwiesen.

Pflegegeld gibt es, wenn die Pflege ausschließlich privat durchgeführt wird.

Kommt ein ambul. Pflegedienst ins Haus, so wird Kombileistung bereitgestellt. der Pflegedienst rechnet dann seine erbrachten Leistungen direkt mit der Pflegekasse ab. Auch ein Pflegedienst bekommt das Geld nicht einfach so von der Pflegekasse überwiesen.

Bitte einmal richtig informieren.

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Ich habe vor 4 Jahren die Diagnose Shizophrenie bekommen.Ich kann nicht alleine in die Stadt fahren, zum Arzt oder Einkaufen.Muss das alles mit einem Betreuer machen. Bekomm ich da die Pflegeatufe 0 ?

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Kommentar von beju19
20.07.2016, 11:45

Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz (zB Demenzkranke oder psychisch kranke) haben Anspruch auf Pflegestufe 0. ich würde dir raten eine Pflegestufe bei der Pflegekasse zu beantragen. Für den Besuch des medizinischen Dienstes wäre es von Vorteil wenn du entsprechende Unterlagen vorlegen kannst zB Diagnosen von Ärzten.

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