Steht die Abitur-Note in Verbindung mit der Erfolgswahrscheinlichkeit im Studium?

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14 Antworten

Warum nicht von persönlichen Erfahrungen erzählen anstatt hier mit Wahrscheinlichkeitstheorien und Statistiken aufwarten? Meine Erfahrungswerte gehen dahin, dass die schulischen Leistungen keinen Zusammenhang aufzeigen mit dem Erfolg oder Misserfolg an der Universität.

Ich habe genügend Studenten kennengelernt, welcher mit einem 1er Abi die die Uni geschmissen haben weil sie mit dem Stoff nicht mehr hinterher kamen, welche die ein schlechtes Abi hatten und an der Uni regelrecht aufblühten, wiederrum andere haben gar kein Abi und studieren mit Bestleistungen. Das lässt sich nicht pauschalisieren. Eine tolle Abinote macht keinen selbstständigen Menschen der sich gut organisieren und selbst motivieren kann. Schule ist nicht Uni, es werden einem nicht mehr von einem Lehrer Wochenziele vorgekaut, damit muss man umgehen können genauso mit der dazugewonnenen Freizeit die man sich selbst enteilen muss, daran scheitern nicht wenige.

Nur um in eine Zulassungsbeschränkteh Studium angenommen zu werden.

Ansonsten nicht, da die Leute kein Fächer wie in der Schule vorgesetzt bekommen, sondern das studieren was ihnen besonders gut liegt , daher ist dann der Erfolg da.

Aber man muss gut wählen ,wer sich für Technik interssiert aber nicht gut in Mathe ist sollte die Finger davon lassen weil bei Ing . Wissenschaften das Grundstudium fast nur Mathe ist.

Ggf mal in eine Vorlesung setzen , prüfen ob man den Unterricht folgen kann und das Studienfach wählen wo einem leicht fällt und liegt um es zügig abzuschließen und gute Noten zu haben weil Großbetriebe wie Siemens, DB und Co bei Absolventen leider nur auf Noten schauen. 

Nein, ein gutes Abitur bedeutet nicht zwangsläufig auch einen  guten Studienabschluss.

Ebenfalls bedeutet ein gutes Abitur nicht gleichzeitig Erfolg im Studium.


Im Sinn der Erfolgswahrscheinlichkeit nicht, jedoch ist sie wichtig für das Auswahlverfahren, also ob die Universität dich nimmt oder nicht. Wenn du einmal angenommen bist, sind deine Chancen gleich der anderen. 
Wenn du dir später eine Berufstätigkeit suchst, ist dies auch nicht mehr wirklich relevant, da du ein Studium hast und das "reicht".

Ja, es gibt einige Untersuchungen, die belegen, daß Leute mit sehr guter Abiturnote im Durchschnitt (!) auch etwas bessere Studienleistungen hervorbringen.

Sehr wahrscheinlich hat das z.T. mit der Fähigkeit zu tun, eine Lernsituation besser zu bewältigen, etwa sich bei Bedarf besser zu fokussieren etc.

ALLERDINGS:

Es gibt keinen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Abiturnote und Eignung für den gewählten akademischen Beruf - kann man ja häufiger mal beim Studiengang Medizin beobachten:

Ja, sehr gute Abiturienten (nach Note) kommen durchschnittlich (etwas) besser durchs Studium (kann viele Gründe haben), sind aber hinterher mitnichten auch automatisch die besseren Ärzte.

Guten Tag,

anders als andere sage ich dir: Doch, deine Abiturnote hat schon einen gewissen Zusammenhang mit deiner Studienleistung.

Das liegt meiner Meinung nach daran, dass der Modus sehr ähnlich ist wenn man den Bachelor mit der Schule vergleicht. Wenn du jemand bist der sehr gut gelerntes Wissen wiedergeben und in kurzer Zeit in angemessener Form aufs Papier bringen kann, bekommst du deinen Bachelor wie auch dein Abitur mit einer guten Endnote.

Uninteressant ist dabei, wie sehr du dich für das Thema begeistern kannst, oder ob du um die Ecke oder über den Tellerrand hinausschauen kannst. Während meines Studiums habe ich mit vielen Leuten, auch Freunden zu tun, die perfekt erzählen können, wie der Prof. es in seinem Skript stehen hat, aber das Thema nicht in der Realität einordnen geschweige denn bewerten können.

Besonders deshalb gibt es in der Wirtschaft immer öfters Assessment-Center zur Einstellungsprüfung, da man diese (zwar gut ausgebildeten, jedoch eher unkreativen) Personen im Betrieb nicht so gewinnbringend einsetzen kann.

Motto in der Schule wie auch im Bachelor Studium ist: Fire and Forget.
Das ändert sich erst mit praktischen Arbeiten im Master, in Praktika, und durch außeruniversitäre Erfahrungen, die ja grade deswegen so gefragt bei Bewerbern sind.

Viele Grüße
Merlin

Schlauerfuchs 06.05.2017, 15:30

Ja das ist das Problem was bei der Umstellung auf Beachlor und Master geschaffen wurde, es ist wie im Gesamten Schulsystem wenig eingeintiative gefragt und meist hat nur die Person eine Chance welche perfect das erlernte Wissen wiedergeben kann so wie die Prüfende Person es wünscht. 

Erst später in der Forschung wird es interessant mit eigenen Ergebnissen u d teilweise auch neuen Erkenntnissen,  dass das Schulwesen nicht stimmt ,sondern manchmal überholt ist , aber das bringt gt einem beim Grundstudium absolut nichts. 

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Nicht unbedingt, aber wenn es das richtige Studium ist, sieht es sehr gut aus, allerdings nicht generell für Erfolg später im Beruf und im Leben.

Ja, da gibt es einen Zusammenhang. Aber auch viele Ausnahmen.

Zwischen Berufserfolg und Studiennoten bzw. Abi gibt es weniger Zusammenhang.

Nicht direkt, aber eine Tendenz ist schon feststellbar. Wenn du einen Vierer auf das Abotir hast, zeigt dass, das dir das Fach nicht liegt. Bei einem Zweier kannst du aber auch erfolgreich sein. 

Nein.

Ich kenne genügend Studienabbrecher.
Entweder schaffen sie es nicht, sich zu organisieren, oder sie studieren etwas, das mehr Zeit erfordert, als sie bereit sind zu investieren, weil sie denken, sie könnten sich ebenso durchschlängeln, wie auf der Schule...

Das mit den Wahrscheinlichkeiten und Abhängigkeiten sollte ein Abiturient aber wissen ;)

Also nein, das hat keinen Zusammenhang. Wenn du einmal im Studiengang angenommen bist, hat so ziemlich jeder die gleichen Chancen (außer die, die beim Abi schon unheimlich gemogelt haben)

Auf keinen Fall. 

Das einzige was in Verbindung steht zu deinem Erfolg im Studium, ist dein Fleiß und dein Durchhaltevermögen

Als Hochschullehrer mit jahrzehntelanger Prüfungserfahrung kann ich sagen, dass in ca. 70 bis 80% aller Fälle Abinote und Examensnote korrelieren. Abi 3,2er Kandidaten haben zumeist auch die schlechtesten Examina; Studienstiftler mit Abi 1,0 zumeist die besten.

nein - nicht bei den heutigen inflationären guten Noten

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