Steht der Strom in der Leitung?

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14 Antworten

Versuche dir zu helfen:

Strom ist wie beim Wasser nur die Bewegung der Ladung, Also Wasser im Rohr oder eben Elektronen in den Leitungen.

Die Ladungen bewegen sich dabei ganz langsam, in etwa Schneckentempo. Aber der Impuls ist blitzschnell. Wenn du zB den Wasserhahn aufdrehst bekommst sofort einen Wasserstrahl obwohl von der Quelle weg Tage vergehen bis das Wasser zu dir kommt.

Bei Wechselstrom ist es sogar so dass die Elektronen immer fast auf der gleichen Stelle bleiben und nur hin her schwingen, als wäre ein Kolben oder eine Membrane im Wasserrohr die das Wasser nur hin und her bewegen. Natürlich wandern die Wassermoleküle langsam, hin und her schwingen sie nur im Durchschnitt

Ja, du mußt aber die Kabelenden hochhalten, sonst läuft er unbemerkt raus...

Strom ist eine Kraft, die z.B. im Kupfer die Elektronenwolke zwischen den Atomen vorwärts schiebt. Ziehst Du den Stecker sind natürlich noch Elektronen im Kabel, aber die werden nicht mehr "geschubst", das Kupfer ist dann wie jedes andere Stück Kupfer.

Strom ist kein Leitungswasser...

Denke mal an einen Westernfilm, in welchem der Saloon gelöscht werden muß. Alle Einwohner bilden eine Menschenschlange und reichen volle Wassereimer nach vorn zum Löschen und leere Wassereimer nach hinten, um sie im Brunnen wieder aufzufüllen.

Strom ist die "Bewegung" von Ladungsträgern. Die einzelnen Kupferatome im Kabel reichen Elektronen weiter. Ziehst Du den Stecker, stellen alle Menschen ihren Eimer ab und warten, was passiert. Die Elektronen bleiben also mehr oder weniger bei ihren angestammten Atomen. Steckst Du den Stecker wieder rein, nehmen alle Personen wieder ihre Eimer und reichen die Leitungselektronen weiter.

Du kennst doch bestimmt diese Pendel, wo ein paar Metallkugeln hintereinander an Bändern hängen. Wenn man die erste Kugel abhebt und gegen die 2. Kugel fallen lässt, hebt die letzte Kugel ab, ohne das sich die Kugeln in der Mitte sichtbar bewegen. So ist das mit Strom auch. Sobald der Kreislauf geschlossen ist, wird das 1. Atom im Kreislauf angeregt und gibt seinen Impuls an das nächstfolgende Atom weiter usw. Sobald der Kreislauf wieder unterbrochen wird, ist alles wieder im Ausgangszustand. Der Strom "wartet" also nicht in der Leitung bis Du sie wieder ansteckst, sondern sobald Du sie wieder ansteckst wird wieder der Impuls übertragen.

Strom kann nicht stehen.

Er wartet auch nicht, sondern fließt einfach nicht: Die Ladungsträger der Leitung sind im Mittel unbewegt.

Wie würdest du diese Frage beantworten?

Ich nehme nun bereits seit 3 Jahren aktiv am Installateur-Unterricht teil. Dennoch konnte ich noch nirgends eine Antwort zu meiner Frage finden: Wenn ich eine Wasserleitung, in der sich bereits Wasser befindet, mit dem Wasserhahn abdrehe, wartet das Wasser in der Leitung bis ich den Hahn wieder aufdrehe?

Die Elektronen sind immer im Metall. Auch wenn du das Kabel von der Steckdose aussteckst.

Die Elektronen werden nur angetrieben, wenn du einen Generator an das eine Ende der Leitung hängst.

Sogar dein Fahrrad könnte Strom leiten, wenn du dieses in einen Stromkreislauf einbindest.

So, um es mal "ganz einfach" zu erklären.


Wichtig ist unter jeder Steckdose einen Eimer zustellen, wenn doch mal Strom heraus läuft/ tropft...   .. aber bitte aus Kunststoff, nicht aus Metall...

<Spassmodus aus>

Wenn Du durch ein Rohr pustest, und dann aufhörst zu pusten, wartet dann die Luft im Rohr das Du weiterpustest? Genauso verhält es sich mit dem Strom.

"Strom" ist dir Abkürzung von "Strömung". Es ist also eine Bewegung. Nichts materielles. Es beschreibt die gerichtete Bewegung von Elektronen. Und ja, diese Elektronen befinden sich bereits im Material. Sie sind ja Teil des Metalls. Allerdings können dir si h frei bewegen und durch eine Induktion in eine bestimmte Richtung geschoben werden. Das heißt die Elektronen werden nicht produziert sondern einfach nur angeschoben. 

du hast da was grundlegend nicht verstanden. der strom ist nicht irgendwas was in der leitung ist, sondern nur die bewegung der elektronen...

wenn du in einem geschlossenen gefäß das Licht aus machst, bleibt das Licht ja auch nicht drin... an der stelle beziehe ich mich auf die berühmten schildbürger.

lg, Anna

Ein sehr schönes Beispiel dafür, dass teilnehmen und aufpassen zwei Paar Stiefel sind.

Manche von uns gehen kostenlos zur Schule, andere umsonst ;-)

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coole Frage.

Strom und stehen ist ein Widerspruch in sich.

Strom strömt eben.

Elektronen, die strömen, nennt man elektrischen Strom.

Wenn sie nicht strömen, sind es einfach Ladungsträger, die bei ihren Atomen hocken.

Das mit dem Anschieben des Stroms ist simpel:

Die möglichen "Teilnehmer" des Stroms sitzen schon im "Schlauch" (im Draht):

wenn du hinten ein neues Elektron reinschiebst, fällt vorne eines raus. Sofort.

Wie beim Gartenschlauch, der schon voll Wasser ist.

Ich nehme nun bereits seit 3 Jahren aktiv am Elektrotechnikunterricht teil.

Dem wiederspricht deine Fragel leider ... ^^

Elektronen warten nicht

ja, und du musst das Kabel immer! an beiden Enden hochhalten, weil  sonst der Strom uU rausläuft, und das gibt eine Sauerei auf dem Boden

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