steht der grund im arbeitszeugnis?

6 Antworten

Naja Nortaa, wenn dein Cousin wegen "eines Konfliktes" zurecht außerordentlich gekündigt wurde ist es völlig in Ordnung, wenn dies aus dem Zeugnis hervorgeht. Alles andere wäre als Gefälligkeitszeugnis zu bezeichnen, und wäre als solches zu unrecht ausgestellt. Es darf keine Unwahrheit in einem Arbeitszeugnis stehen, dessen Verfasser ist zur Ehrlichkeit verpflichtet. Je nach dem was vorgefallen ist, kann der Aussteller bzw. Unterzeichner seitens des nächsten Arbeitgebers sogar in Regress genommen werden, wenn ihm durch solch ein falsches Zeugnis ein Schaden entstanden ist.

Falls diese außerordentliche Kündigung jedoch zu unrecht erfolgt ist, sollte er sich statt um sein Zeugnis doch besser darum kümmern.

Der Grund steht nicht offen drin, aber wer Arbeitszeugnisse lesen kann, kann sich den Grund zusammenreimen.

Durch das "krumme" Enddatum des Beschäftigungsverhältnisses wird man auf eine fristlose Kündigung schließen. Je nachdem, was sonst geschrieben wird (Z. B. zum Verhalten gegenüber Vorgesetzten/Kollegen/Außenstehenden) wird man seine Schlüsse ziehen können.

Nein. Es darf in einem Arbeitszeugnis nichts stehen was deine weitere berufliche Zukunft in irgend einer Weise einschränken würde

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