Steht das Gesetz über der Moral?

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10 Antworten

Schau mal hier -->

https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensverteilung

Zitat von dieser Webseite -->

Demnach besitzen weniger als 9 Millionen Menschen, etwa 0,1 % der Weltbevölkerung über 80 % des weltweiten Finanzvermögens.

Alle Gesetze die wir haben sind so konstruiert, dass das so bleibt.

Also, es richtet sich alles nach dem Gesetz, aber moralisch ist das nicht.

Was hat das mit Otto-Normal-Bürgern zu tun, wirst du dich jetzt eventuell fragen.

Das hat sehr wohl etwas mit dem normalen Bürger zu tun, nämlich in vielen Gegenden sind die Mietpreise für Wohnungen explodiert, bezahlbarer Wohnraum ist knapp.

Wer das nicht glaubt -->

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-06/immobilien-studie-mieten-anstieg-einkommen

Und das Ganze ist nur ein Beispiel dafür, dass die Gesetzgebung nicht zwangsläufig etwas mit Moral zu tun hat.

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Juristisch ja. Für einzelne Menschen vielleicht nicht. Das hängt aber von jedem einzelnen ab. In der Regel deckt das Gesetz eigentlich die Moral des Einzelnen ziemlich genau ab. 

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Ja sicher.

Sonst säßen alle Manager der Autoindustrie im Knast, weil sie die Grenzwerte bei Abgasen ihrer Autos überschreiten. So sterben legal trotzdem Menschen an der Umweltvergiftung.

Anders herum gibt es aber auch massenhaft Beispiele, warum es gut ist nicht die Moral als Gebieterin zu etablieren. Denn unter Moral versteht jeder was anderes. Moral kann man nicht sachlich begründen.

Was passiert wenn Moralvorstellungen zum Gesetz werden, kannst du in konservativen Muslimischen Ländern beobachten. Da werden Frauen gesteinigt, weil sie vergewaltigt wurden und den Vergewaltiger nicht heiraten wollten um die Familienschande abzuwenden. Nur als Beispiel.

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Nein, aber die Moral steht auch nicht über den Gesetzen.

Gesetze sind etwas Menschen geschaffenes, Moral ist etwas von Menschen erlebtes,

Die Gesetze werden geschaffen um weit verbreitete moralische Richtlinien zu festigen. Aber Gesetze sind fehlbar und können im Laufe der Zeit an Validität verlieren. 

Moral und Ethik ist im stetigen Wandel und um so schneller unsere Gesellschaft sich verändert, um so schneller ändert sich auch, was als richtig oder falsch angesehen wird. Die Aufgabe der Gesetzgebung ist, mit diesem Wandel so gut wie möglich mitzuhalten und die Gesetze dementsprechend anzupassen, wenn nötig.

Das Problem ist, dass das sehr sehr oft viel viel zu langsam geschieht und die Gesetzgebung erst Jahrzehnte nachdem die Gesellschaft von etwas überzeugt ist auch den Willen aufbringt die Gesetze anzupassen. Begründen ist das dadurch, dass sie natürlich nicht vorschnell handeln wollen, da man sonst wöchentlich sämtliche Gesetzesänderungen durchwälzen müsste um zu prüfen ob man dies oder jenes noch darf.

Es gibt die Möglichkeit etwas moralisch Richtiges zu tun und dafür von Gesetzen verurteilt zu werden. Kontroverses Thema, aber ich würde dazu zB Sterbehilfe zählen.

Es gibt die Möglichkeit etwas moralisch Falsches zu tun und den Gesetzen ist es vollkommen egal. zB Ausbeutung und Massenhaftes Abschlachten von Tieren, ohne es zu müssen, sondern aus Verschwendsucht

Es gibt bestimmt auch moralisch Falsches, was von den Gesetzen sogar noch bekräftigt wird, aber mir fällt grade nichts ein. 

Gesetze sollten ein Spiegelbild der moralischen Werte einer Gesellschaft sein und von dieser beeinflusst werden. 

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grundsätzlich basiert das gesetz ja auch auf moral, also niemand darf stehlen, töten, jemanden ohne grund angreifen usw ...

das gesetz ist dazu da, um das miteinander zu fördern, damit die gesellschaft friedlich bleibt..

gibt sicherlich widersprüche, aber grds verstärkt es die moral und die sitten

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Nein, jeder Mensch wird der Moral im Ernstfall den höheren Stellenwert zuweisen. - Nur weil etwas erlaubt ist, wird es nicht jeder auch machen.

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Kommt auf den Einzelfall, beziehungsweise die eigenen Moralvorstellungen an.

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Wenn man nach den Regeln unserer Zivilisation lebt ja. Das heißt jedoch nicht dass das Gesetz immer Recht hat.

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weder noch, man muss in jedem fall abwägen.

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Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht...

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Kommentar von Diimiitrii
08.03.2017, 05:13

Goethe hats schon so ein bisschen drauf gehabt.

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