Stehen im folgendem Beispiel Meinungsfreiheit und Diskriminierungsverbot miteinander in Konflikt?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Deine Freiheiten hören dort auf, wo du die Freiheiten von anderen einschränken würdest.

Max beleidigt Ida ist kein ausreichendes Beispiel für deine Frage. Vielleicht hat Max lediglich wahrheitsgemäß gesagt, dass Ida Mundgeruch hat. Dann ist Ida beleidigt, wurde aber nicht diskriminiert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In welchem Beispiel?

* Max beleidigt Ida  ist doch nur eine Feststellung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Könnte Max sich nicht diplomatischer ausdrücken - einfach "Ich mag Dich nicht." Dann käme es gar nicht zum Konflikt. Und Ida hätte die Möglichkeit, sich zu rechtfertigen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein. Denn eine Beleidung ist ausdrücklich nicht Teil der Meinungsfreiheit. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Beleidigung ist keine Meinungsfreiheit. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn es um die Rechtslage in Dtl. geht, hilft ein Blick ins Gesetz, Artikel 5, Abs. 2 GG:

(2) Diese Rechte [gemeint freie Meinungsäußerung] finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?