Steckt hinter Selbstverletzung oft ein Trauma?

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6 Antworten

Hier mal eine Vermutung, schließlich gehöre ich nicht dem weibl. Geschlecht an. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Selbstverletzung zumindest danach für eine Weile solch eine Selbstverletzende sich mehr spürt, sie vorher von sich abgeschnitten war und so sich endlich spürt, bzw. mehr spürt. Bei Depressionen ist das ja nichts Seltenes. 

Sicherlich gibt es noch weitere Gründe für eine Selbstverletzung, so z.B. Selbsthaß, fehlende Akzeptanz von sich selbst usw- 

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Hallo!

Naja.. verallgemeinern kann man das zwar nicht, aber sicherlich können nicht verarbeitete Traumata diesbezüglich mitspielen & selbstverletzendes Verhalten mit auslösen. 

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Das kann man nicht verallgemeinern, ich boxe oft gegen Wände wenn es mir schlecht geht, um einfach Frust abzulassen und den Schmerz nicht im Kopf, sondern anders wo zu haben. Meine rechten Knöchel sind teilweise blau und dick, aber es hilft mir.

Nicht anders ist das bei Menschen die sich die Arme&Co. aufschneiden.

Man lenkt den psychischen Schmerz in körperlichen um, vergisst einfach mal alle Probleme die im Kopf sind. Außerdem helfen Narben mir mich daran zu erinnern, wie schlecht es mir einmal ging.

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Kommentar von namesdontmatter
09.02.2017, 23:54

Aber wie gesagt, das ist nur meine Erfahrung!

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Richtig erklären kann ich das natürlich nicht, allerdings habe ich in einer Psychologievorlesung mal gelernt, dass Mädchen und Frauen negative Gefühle öfter gegen sich selbst richten statt sie an anderen auszulassen, sind also eher auto-aggressiv. Während Jungs und Männer eher zur Agression noch außen neigen, also zB prügeln oder etwas kaputt machen. Diese Tendenz ist wohl recht deutlich. 

Daher ritzen wohl mehr weibliche Personen. Die Gründe dafür sind wohl sehr unterschiedlich, manche haben ein Trauma, manche nicht. Es ist nicht zwangsläufig ein früheres Ereignis oder Erlebnis schuld.

Aber ritzen führt bei Ihnen dazu, dass sie sich besser fühlen, weil durch den Schmerz Botenstoffe wie Adrenalin oder Dopamin ausgeschüttet wird. Davon kann man auch regelrecht abhängig werden. 

Zumindest ist das eine These, soweit ich weiß kann man in der Forschung immer noch nicht ganz sicher erklären, wie das im Gehirn genau wirkt.

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Hallo,

das ist schwierig bzw. sogar leicht beantwortbar. Ja, klingt paradox... es ist schwierig, weil es nicht immer "den einen Grund" für solches Verhalten gibt. Und deshalb ist es auf Deine Frage wiederum sehr leicht zu antworten: Nein, es liegt nicht stets am Trauma.

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Um deine frage zu beantworten würde ich sagen Kann..aber nicht muss. Ich ritze mich auch, überwiegend wegen Depressionen. Aber ehrlich gesagt finde ich es extrem sch***e wenn sich jmd wegen Aufmerksamkeit ritzt. Ich zumindest habe eine riesen Angst davor dass jmd meine wunden sieht werde aber trz oft nucht ernst genommen nur weil einige andere sich wegen Aufmerksamkeit ritzen. Es ist also echt nicht immer Aufmerksamkeit 

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Kommentar von JaniXfX
10.02.2017, 06:45

... und du bist in einer Therapie?

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