stayfriens abzocke

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Hallo, auch ich bin von SF abgezockt worden: Zuletzt hatte ich mich im Mai 15 eingeloggt und im Juli wollte man die 24 € Gebühr für die Gold-Mitgliedschaft abbuchen (ich bin schon lange dabei und anfangs war es echt gut; habe viele Leute von früher wiedergefunden). Ging aber nicht, weil ich die Bank gewechselt habe und SF also nicht abbuchen konnte. Anfang des Jahres habe ich mal wieder reingeschaut und 3 Erinnerungen von SF sowie eine Mail mit angehängtem Schreiben von diesem Geldeintreiberunternehmen gefunden. Die geforderte Summe belief sich nun auf 67,62 €, was einen Aufschlag von 280 % bedeutet. Daraufhin habe ich mit SF und dem Geldeintreiber gesprochen, die Gespräche aber relativ schnell beendet, weil ich es in beiden Fällen mit pampigen, weiblichen Einzellern zu tun hatte. Man kann sich jetzt ohne Ende ärgern, das Internet vollbloggen, mit einem Anwalt drohen - und am Ende gar nichts erreichen, höchstens einen überflüssigen Schufa-Eintrag, den man so ohne Weiteres nicht mehr wegbekommt. Denn Recht haben heißt noch lange nicht, Recht bekommen; das habe ich bereits mehrfach leidvoll erfahren müssen.
Ich habe zähneknirschend also den Betrag überwiesen, aber sofort das SF-Konto gelöscht. Was soll man sich lange wegen solcher Peanuts ärgern? Da gibt es doch echt Wichtigeres. Unter Erfahrung abbuchen, Lehrgeld bezahlt... Mal ehrlich: StayFriends ist zu einer Abzocker-Bude mutiert, die außer ein paar grenzdebilen Spielchen mal so gar nichts bietet. Und bei so einer Abzocke mit so unsozialen Vollpfosten als Mitarbeiter stay ich keinesfalls friend! Wenn man alte Schulfreunde wiederfinden will, geht das auch anders: z.B. ganz kreativ zum Telefon greifen und die alte Schule anrufen. Da wird einem bestimmt geholfen - und kostet nix.
Nun ist die Sache bei mir einfach: Meine Bankverbindung haben sie nicht, weil ich ja gewechselt habe, so daß sie nichts mehr abbuchen können und mailen können sie mir auch nicht, weil ich das Mail-Konto, das ich extra für SF angelegt hatte, um nicht immer von denen bespamt zu werden, auch gelöscht habe. Ansonsten hätte ich ungerechtfertigte Abbuchungen aber auch einfach zurückbuchen lassen, das geht wunderbar.
Parallel schicke ich an SF noch ein Einwurfeinschreiben, mit dem ich die Gold-Mitgliedschaft kündige bzw. nicht verlängern lasse. Mal sehen, was ich noch so reinschreibe. Dann ist egal, was und ob sie antworten, denn durch so ein Einwurfeinschreiben wird der Postbote zur Amtsperson, der den Tag und die genaue Uhrzeit des Einwurfs aufschreibt. Das druckt man sich aus dem Netz aus und keiner kann sagen, er habe nichts bekommen. Ich habe offiziell schriftlich, daß ich den Brief übermittelt habe - und der schwarze Peter ist dann bei SF. - Übrigens: Wenn alle, die sich betrogen fühlen, es so machen würden wie ich, nämlich das Konto löschen, hätten die in Windeseile keine Mitglieder mehr und wären gezwungen, ihr Geschäftsgebaren zu überdenken. Wenn weiterhin alle nur reden und nicht handeln, wird sich bei SF so schnell nichts ändern. Frei nach dem Motto: Läuft doch...

Ein paar Sachen - die automatische Verlaengerung bei Stayfriends.de ist rechtlich nicht so durchsetzbar. 1) die Firma muss selber mindenstens drei eigenen Mahnbescheide zufuehren (und nicht einfach per email). (und nach 3 Jahren sind irgendwelche Vorderungen sowieso gesetzlich nicht durchsetzbar) 2) Verlaengerungen (insbesondere wenn der Serviceprovider weiterhin z.B. Werkzeuge, Einrichtungen etc stellen muss um den Vertrag weiter zufuehren zu koennen) muss auf eine Vertragsverlaenugerung ausgewiesen werden, da er das Recht hat seine Einrichtungen abzubauen. Hier hat der "Serviceprovider" davon nichts und sollte aus "Sittlichen" Gruenden den Kunden darauf hinweisen das sein Service eingestellt wird wenn er nicht erneuert (er hat ja Keinen Schaden). 3) Im Verbrauchschutzgesetz ist festgelegt, das solche Vertraege bei nicht bezahlung einfach ablaufen (wie sollte das man sonst im Internet den auch so einfach machen). Wenn der Serviceprovider den Service nach Ablauf nicht einschraenkt (bei nicht bezahlung) ist es Problem des Serviceproviders und nicht des Abnehmers 4) Der Serviceprovider hat keinen "schaden" erlitten (er macht weniger Umsatz, aber das ist kein Schaden). Nur wenn er Schaden erlitt und alle normalen Geschaeftswege (Mahnschreiben, Beschreibung des Schadens (wichtig)) ausgebuebt hat, kann er es potenziell an ein Inkasso unternehmen "verkaufen". Aber hier (a) gibt es keinen Schaden (b) ein nicht erneuerung eine "online" service steht einer Kuendigung gleich . Insbesondere gibt es keinen Nennenshaften Mehrwert fuer den Abnehmer. Vor Gericht wuerde das Inkasso Unternehmen wie auch die Firma fuer "Schwindel". Kurz: Es liegt bei der nicht bezahlung von Stayfriends.de kein Vertrag zu Grunde (daher Inkasso ist nicht durchsetzbar). Anderseits koennte man Ihnen auch eine Klage fuer Belaestigung an den Hals schicken. Aber das einfachste ist einfach ignorieren und email Account von Profacto und Stayfriends.de sperren, Stayfriends.de account loeschen und Post als Unzugestellt zurueckgehen lassen. Die legen es darauf an das die meisten Menschen Angst haben und Zahlen. Rechnen wir doch einfach aus 10,000 emails per Mailmerge PDF verschicken, wenn 10% zahlen machen die mit Ihrer 40 Euro (Toilettenpapiermahnung) machen die 40,000 Euro abzocke.

Deshalb werde ich trotz Mahnung auch nichts an Prodefacto bezahlen. Wenns hart auf hart kommt, schalte ich meine Rechtsschutzversicherung zum 1. mal ein. Dafür habe ich das ja. Übrigens habe ich die über 10 Jahre noch nie gebraucht. Und dann wegen so was!? Frechheit von Stayfriends. Da sollte jeder SOFORT KÜNDIGEN!

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Ich habe sogar Post von einem Inkassounternehmen bekommen zu diesem Thema. Stayfriends behauptet steif und fest, Zahlungserinnerungen geschickt zu haben, haben aber nicht meinen Paypalaccount belastet und es auch nicht versucht. Und nein, Stayfriends hat auch nicht versucht die Abofunktion von Paypal zu benutzen. Warum eigentlich nicht, ist doch schliesslich laut deren Aussage ein Abo zustande gekommen? Erstaunlicherweise, wenn ich inaktiv bei Stayfriends bin bekomme ich keine Emails nach einer Weile, aber sobald ich mich einlogge, bekomme ich wieder das übliche. In einer solchen Zeit der Inaktivität behauptet Stayfriends mir Zahlungsaufforderungen geschickt zu haben. Berufen sich aber, dass ich als Abonehmer in der Bringeschuld bin und deswegen auch nicht wirklich gemahnt hätte werden müssen.

Also ich finde deren Geschäftsgebaren zumindestens zweifelhaft. Ein weiterer Punkt ist, dass die verlangten Beträge knapp unterhalb der Grenze liegen, ab der es sich finanziell lohnt, einen Anwalt zu nehmen.

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