Statistik Reaktionsfähigkeit

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

"Reaktionszeiten sind weitgehend durch genetische Bedingungen bestimmt und daher nur schwer trainierbar. Die Reizleitung kann zwar in geringem Umfang verbessert werden, hohe Reizleitungsgeschwindigkeiten sind aber nicht gleichbedeutend mit schnellen Reaktionen. Einen wesentlichen Faktor zur Verkürzung von Reaktionszeiten stellt die Antizipationsfähigkeit dar. So können erfahrene Tennisspieler aus der Position des Gegners und dem Ballwurf beim Aufschlag schon früh erkennen, wohin der Aufschlag gehen wird...."

http://spt0010a.sport.uni-oldenburg.de/PDF/SCHNELLIGKEIT1.PDF

(Seite 4)

Das sind nun leider Argumente gegen deine Position. Dass das (junge) Alter einen Einfluss auf die Reaktionszeit hat, habe ich nicht finden können. Was soll bei den jüngeren schneller gehen? Die Reizleitung, die Reizverarbeitung oder die Muskelaktivierung?

Mein Punkt pro 16: Je jünger man ist, desto einfacher und schneller geht das Automatisieren des Schaltens und aller anderen Abläufe.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von eisn89
30.01.2013, 23:45

Reaktionszeiten sind weitgehend durch genetische Bedingungen bestimmt und daher nur schwer trainierbar

Moin Felix =)

Ich muss leider widersprechen :D

Als ich in der 11. oder 12. Klasse war, haben wir im Unterricht unsere Reaktionszeiten getestet. Es hat sich herausgestellt, dass alle Jungs, die schon längere Zeit Ego-Shooter (im häufigsten Fall Counter-Strike) spielten mit Abstand bessere Reaktionszeiten hatten als der Rest. Für mich ist das ein klarer Beweis, dass man seine Reaktionszeit in wenigen Jahren verringern kann.

Die Reizübertragung läuft dabei natürlich genauso schnell ab wie bei jedem anderen. Das wird man auch nicht ändern können. Das Stichwort hier lautet Plastizität ;)

0

Was möchtest Du wissen?