Statement zum Thema Religion,Glaube,Terrorismus?

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7 Antworten

Hallo Asula240,

ich bin ein überzeugter Christ und Zeuge Jehovas. So lege ich gern hier meine Glaubensansicht dar, die ich mit Millionen meiner Glaubensbrüder teile:

Zunächst muss man - was die christliche Seite anbelangt - trennen: Was sagt die Bibel - was machen Kirchen bzw. Religionsgemeinschaften.

Oft habe ich die Frage gestellt: Machen Kirchen das was in der Bibel steht? Die Antworten bestätigen im Grunde, das der Maßstab für die korrekte Anbetung nicht die "Religion" sondern (christlicher Teil) die Bibel ist. 

Rund 10tausend christliche Glaubensgemeinschaften (!) - und jeder weis es besser als der Andere. Dabei gibt es ja im Grunde nur eine Bibel in unterschiedlichen Übersetzungen. Unmöglich können alle zugleich Recht haben.

Die Bibel spricht von Religionen wertneutral. Eine bestimmte Religion kann beachten, was geschrieben steht - oder sie macht eben was sie will:

Biblischer Nachweis:

2. Könige 17:34 Bis zu diesem Tag tun sie gemäß ihren früheren Religionen. Es gab keine [Personen], die Jehova fürchteten, und keine, die gemäß seinen Satzungen und seinen richterlichen Entscheidungen und dem Gesetz und dem Gebot taten, das Jehova den Söhnen Jakobs geboten hatte, dem er den Namen Israel gab, 35 als Jehova einen Bund mit ihnen geschlossen und ihnen geboten hatte, indem [er] sprach: „Ihr sollt nicht andere Götter fürchten, und ihr sollt euch nicht vor ihnen niederbeugen noch ihnen dienen, noch ihnen opfern, 36 sondern Jehova, der euch mit großer Macht und ausgestrecktem Arm aus dem Land Ägypten heraufgebracht hat, ihn solltet ihr fürchten, und vor ihm solltet ihr euch niederbeugen, und ihm solltet ihr opfern.

2. Könige 17:26 Da sandten sie dem König von Assyrien Nachricht, indem [sie] sprachen: „Die Nationen, die du ins Exil geführt und dann in den Städten Samạrias angesiedelt hast, haben die Religion des Gottes des Landes nicht gekannt, so daß er fortwährend Löwen unter sie sendet; und siehe, sie bringen sie zu Tode, weil niemand da ist, der die Religion des Gottes des Landes kennt.“ 27 Darauf gebot der König von Assyrien, indem [er] sagte: „Laßt einen der Priester, die ihr von dort ins Exil geführt habt, dorthin gehen, damit er hingehe und dort wohne und sie die Religion des Gottes des Landes lehre.“ 28 Demgemäß kam einer der Priester, die sie von Samạria ins Exil geführt hatten, und begann in Bẹthel zu wohnen, und er wurde ihnen zum Lehrer, [der sie lehrte,] wie sie Jehova fürchten sollten.

2. Könige 17:33 . . .Jehova war es, den sie schließlich fürchteten, doch erwies es sich, daß sie ihre eigenen Götter anbeteten, gemäß der Religion der Nationen, aus denen man sie ins Exil geführt hatte.

Nehmen wir das neue Gebot, das Christus allen seinen Nachfolgern (also den "Christen") gab:

Johannes 13:34 Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe, daß auch ihr einander liebt. 35 Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

Was ist daran neu?

Bisher galt folgendes:

Matthäus 22:36-39 . . .“ 37 Er sprach zu ihm: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘

OK - Neu ist: Wie Christus als Vorbild bereit sein für den Nächsten zu sterben! Wer sich selbst liebt muss sich dafür ja nicht umbringen.

Das wäre das Erkennungsmerkmal echter Christen. Nun aber töten sich nicht nur Christen allgemein gegenseitig in Kriegen - sondern sogar Angehörige der gleichen christlichen Glaubensgemeinschaft. (Scheint im übrigen im Islam ähnlich zu laufen). 

Das widerspricht  klar der christlichen Grundlehre. Die Goldene Regel besagt:

Lukas 6:31 31 Und wie ihr wollt, daß euch die Menschen tun, so tut auch ihnen.

Und diese Regel entspringt nicht irgend einer Religion sondern wurde vom größten alle Juden, Jesus Christus, ausgesprochen. 

So kann jeder bei Religionsgemeinschaften erkennen, ob sie sich an diese Maßstäbe halten. Wenn ja - gut: Frieden und Toleranz sind gesichert.

Wenn Nein - gilt folgender göttlicher Grundsatz:

Sprüche 6:16 Sechs Dinge gibt es, die Jehova wirklich haßt; ja sieben sind Dinge, verabscheuungswürdig für seine Seele: 17 hohe Augen, eine falsche Zunge und Hände, die unschuldiges Blut vergießen, 18 ein Herz, das schädliche Pläne schmiedet, Füße, die eilends zum Schlechten hinlaufen, 19 ein falscher Zeuge, der Lügen vorbringt, und jeder, der Streitigkeiten unter Brüdern entfesselt.
 
Wie man hier sieht ziehen gemäß der Bibel schrecken verbreitende Vereinigungen (=Terrorismus) den Haß Jehovas auf sich.

Das "Reich", um das Christen beten, kommt nicht durch Menschen (vergleiche "Gottesstaat" und "Gotteskrieger") sondern durch Christus:

Apostelgeschichte 17:31Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“

in Verbindung mit

Johannes 5:22 Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

Warum und wie lange Jehova Krieg und Terror zulässt, wäre eine andere Frage auf die ich hier nicht eingehe.

Beste Grüße

JensPeter

Religion sollte meiner Meinung nach ausüben wer möchte. Jeder darf an das glauben was er will und seine Rituale handhaben wie er will. Wenn es jedoch darum geht anderen einen glauben aufzuzwingen oder zu meinen "seine Religion ist die einzig wahre" da hört für mich Religion auf. Das ist keine Religion mehr sondern dann nunmehr ein Mittel zum Zweck um andere, auch politische Dinge auf andere Menschen auszuüben. Hat mmn nichts mit Religion zu tun und sollte absolut verabscheut werden. Religion sollte nämlich Vorallem aus Nächstenliebe bestehen. Wo ist die Nächstenliebe wenn man aus religiösen Gründen jemanden tötet oder misshandelt ?

Wenn das Gottesbild, das sich in den Offenbarungsgeschichten der Religionen "zeigt" nicht der größte Terrorist ist (zumindest, wenn man die Religion sehr konservativ und dogmatisch betrachtet ist das leider oft der Fall) kann ich damit leben.

Eine Religion, die einen Gott beinhaltet, der anders denkende Menschen mit höllischen Qualen bedroht, werde ich sicher nicht akzeptieren.

asula240 06.07.2017, 14:11

so eine religion gibt es ja auch nicht

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SibTiger 06.07.2017, 16:28
@asula240

In den meisten Religionen sind derartige Gedanken nicht mehr so sehr verbreitet, das ist richtig.

Gerade im sunnitischen Islam ist so ein religiöser Fundamentalismus aber immer noch sehr  zahlreich zu finden.

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Es gibt und gab leider Konflikte, in denen Religion eine Rolle spielte. Die Kriege werden aber von Menschen angefangen. Man sollte bedenken, dass im Christentum die Nächstenliebe sehr wichtig ist. Ich finde die Botschaft von Jesus toll.

Ich denke, dass die Welt nicht wesentlich friedlicher wäre, wenn es
keine Religionen geben würde. Religion macht viele Menschen auch zu besseren Menschen.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Ich finde Religion gut, das Missionieren/Bekehren/Überreden dazu schlecht, Terror entweder falsch mit Religion in Verbindung gebracht oder weil die heiligen Schriften zu leicht falsch auslegbar sind, Staat und Kirche gehören getrennt

Religiosität, positiv gelebt, schafft Glück, WENN sie auf dem Respekt vor dem Menschen und dem menschlichen Leben beruht

Religiöser Fanatismus, egal welcher Couleur, schafft nur eines: LEIDEN

Ich finde Religionen gut solange man nicht mit diesem Übertreibt zum Beispiel wie der IS = Idiotische Staat. Religion und Glaube ist dasselbe aber Terror ist nicht verbindbar mit den beiden Themen.Religion ist die Basis einer Art und Weise wie man denkt und handelt undzwar zum Beispiel das man Gott lobpreist also ihn gedenkt oder das man handelt zum Beispiel das man Arme speist oder ihnen Geld gibt oder solche guten Dinge. Glaube ist die nächste Stufe nach der Religion sprich das man an die Religion glaubt, an die Propheten, Engel usw. Aber Terror das ist im Gegensatz zu den beiden Themen die sich übereinstimmen ein Thema das vollkommen die Bühne zerplatzt. Terror kommt in den meisten fällen von psychisch kranken Leuten oder Leuten die verrückt oder auch von manchen Religionen Dinge interpretieren die in Wirklichkeit eine ganz andere Bedeutung haben und eventuell Erklärung. Terror ist eine Übertriebene und unmenschliche Art und Weise etwas zu artekullieren und es zeigt das die jeweilige Person sich nicht in Worte ausdrücken kann sondern eher mit Gewalt.Fast jeder der Terror ausübt ist meistens Gewalttätig.Deshalb ist es wichtig diese Themen auseinander zu halten und zu betonen.

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