Statement zum Thema Frieden?

6 Antworten

75! Es sind 75 Jahre. (2020 - 1945 = 75)

Die Toten der beiden Weltkriege haben uns gelehrt aufeinander mit Respekt und in Toleranz zuzugehen. Ein Stück Bescheidenheit bei der Eigeneinschätzung tat da auch ganz gut und die Anerkennung, dass Zukunft allein nicht geht.

Die gegenseitige Abschreckung während des Kalten Krieges tat das ihre, damit keine Seite einen Krieg beginnt. Ein schreckliches Szenario, das ständig zu Recht kritisiert wurde, aber seinen Zweck erfüllt hat.

Ja, Menschen können lernen friedlich miteinander zu leben. Früher haben sich Nachbarstädte bekriegt - das können wir uns heute nicht mehr vorstellen. Heute sind Stadtmauern Touristenattraktion oder nicht mehr da. Irgendwann - wenn man die drängenden Fragen dieser Zeit klären kann, wird es möglich sein, dass Weltfrieden herrscht.

Naja, wir in Deutschland waren noch ziemlich lange von den Amis belagert...ob das als Friedenszeit gilt bezweifle ich :)

Außerdem ist der Frieden vielleicht in unserem Land, aber was D an Waffen liefert oder Truppen ins Ausland schickt nenne ich ebenfalls nicht friedlich.

Alles in allem ist der Frieden sehr trügerisch und wird m.E. von den "großen" Nationen nur gehalten, weil ein weiterer Weltkrieg vermutlich das Ende der Menschheit zur Folge hätte.

Mit 70 Jahren erlebt Deutschland die längste Freidenspolitik seiner gesamten Geschichte. Das hat mit dem Verzicht auf aggressive Machtpolitik zu tun, mit dem Verzicht auf irgendwelche Gebiete der Nachbarn und stattdessen einer Politk der Freundschaft und Verständigung mit den Nachbarn. Insbesondere wäre die Aussöhnung mit Frankreich nach dem 2. Weltkrieg zu nennen sowie der Aussöhnungspolitik mit den ehemaligen kommunistischen Nachbarn im Osten durch Willy Brandt.

Hier schon, aber an anderen Orten nicht.
Siehe Aghanistankrieg, Mali, Syrien usw.

Der nuklearen Abschreckung sei's gedankt.

Was möchtest Du wissen?