starkes homöopatisches (Naturheilmittel) Beruhigungsmittel?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wie immer tummeln sich hier bei den Homöopathiefragen wieder viele die zwar noch nie was ausprobiert haben aber alles besser wissen. Nochmal zur Erinnerung. Homöopathiesche Mittel sind anerkannte Arzneimittel und es gibt Fachärzte für Homöopathie.

Es gibt einige pflanzliche Mittel die einen beruhigenden Effekt haben. Aber auch hier gibt es manchmal Nebenwirkungen wenn man sie oft und lange einnimmt. Aber sie gehören zu den Rezeptfreien Medikamenten. Ich würde in diesem Fall zu einem Beruhigungstee raten, diese gibt es auch im Drogeriemarkt. Aber wenn es ein chronischer Zustand ist der täglich vorhanden ist über wochen, Monate oder noch länger dann ist eine fachgerechte homöopathische Behandlung natürlich besser.

Das individuell passende homöopathische Medikament kann man sich nicht selbst verordnen. Da muss man die Symptomatik des ganzen Körpers berücksichtigen und dann noch unterscheiden können welche Symptome schwerwiegender sind und welche zu den einfachen Symptomen gehören. Dazu braucht man eine gute Homöopathieausbildung. 

Ich empfehle den Gang zum homöopathischen Arzt. Es gibt mitlerweile viele gesetzliche Kassen die das bezahlen und auch einige homöopathische Ärzte die eine Kassenzulassung haben. Dort erhälst du ein passendes Mittel das keine Nebenwirkungen hat. 

Wie immer tummeln sich hier bei den Homöopathiefragen wieder viele die zwar noch nie was ausprobiert haben aber alles besser wissen.

Und das weißt du bitte woher?

In meinem Fall stimmt das nicht. Vermutlich gilt das auch für andere. Deshalb empfinde ich diesen einleitenden Satz als bloßen Versuch, die Antworten von Anderen zu verunglimpfen. Das dient nicht der sachlichen Information des Fragestellers.

Das individuell passende homöopathische Medikament kann man sich nicht selbst verordnen. Da muss man die Symptomatik des ganzen Körpers berücksichtigen und dann noch unterscheiden können welche Symptome schwerwiegender sind und welche zu den einfachen Symptomen gehören. Dazu braucht man eine gute Homöopathieausbildung. 

Aber es gibt 1000e von Ratgebern in den Bücherregalen!

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@Bennykater

Dort erhälst du ein passendes Mittel das keine Nebenwirkungen hat. 

Woher weißt du denn, ob das, was ein homöopathisch arbeitender Arzt verschreibt, beim Fragesteller Nebenwirkungen hat oder nicht??? (Dabei ist es völlig unerheblich, wer diesen bezahlt.) Jeder Mensch reagiert angeblich individuell. Und in unzähligen Arzneimittelprüfungen zeigen sich ja ganz außerordentliche Wirkungen, die angeblich mit dem Mittel zu tun haben (auch wenn dieses bloßer Zucker war). Da sind jede Menge Wirkungen und Nebenwirkungen zu beobachten - je nach Placebo- bzw. Nocebo-Effekt.

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Wie immer tummeln sich hier bei den Homöopathiefragen wieder viele die zwar noch nie was ausprobiert haben aber alles besser wissen.

Ach Marigoldi - man muss auch kein Heroin ausprobiert haben um sich ein Urteil darüber bilden zu können. Und umgekehrt wissen diejenigen die es probiert haben oft weniger über die Folgen Bescheid als diejeniigen die sich anderweitig informiert haben.

 Nochmal zur Erinnerung. Homöopathiesche Mittel sind anerkannte Arzneimittel 

Homöopathische Arzneimittel sind Arzneimittel die aufgrund einer gesetzlichen Sonderregelung keinen Wirkungsnachweis benötigen um als Arzneimittel registriert und verkauft werden zu können.

Eine Wirksamkeit ist damit nicht anerkannt...

und es gibt Fachärzte für Homöopathie.

Unsinn - es gibt Ärzte mit homöopathischer Zusatzausbildung - aber keine Fachärzte für Homöopathie - jedenfalls nicht in Deutschland.

https://de.wikipedia.org/wiki/Facharzt#Facharztarten

Es gibt einige pflanzliche Mittel die einen beruhigenden Effekt haben. 

Richtig - nur wirken die aufgrund chemischer Substanzen deren Wirkung mit zunehmender Verdünnung oder auch Potenzierung nachläßt. Darüberhinaus wirken sie auch nicht gemäß dem homöopathischen Ähnlichkeitsprinzip.

Mit Homöopathie haben solche pflanzlichen Mittel also nichts zu tun.

dann ist eine fachgerechte homöopathische Behandlung natürlich besser.

Eine "fachgerechte homöopathische Behandlung" setzt ja wohl auch Fachwissen auf dem Gebiet der Homöopathie voraus.

Ich warte immer noch auf ein einziges konkretes Beispiel für derartiges homöopathisches Fachwissen, dass diese Bezeichnung auch verdient. Also nicht irgendwelche überlieferten Rituale und Weisheiten irgendwelcher homöopathischer "Autoritäten" sondern Erkenntnisse die einer objektiven und unabhängigen Überprüfung wiederholt standgehalten haben.

Warum kannst Du (und auch kein anderer Homöopath) nicht einfach mal ein einziges konkretes Beispiel nennen.

Wenn es (wie von Dir behauptet) eine Facharztausbildung für Homöopathie gäben würde dann müßte doch im Rahmen dieser Ausbildung auch Fachwissen vermittelt werden.

Dann dürfte es doch auch nicht schwer sein mal ein paar konkrete Beispiel für derartiges Fachwissen zu nennen....

Dort erhälst du ein passendes Mittel das keine Nebenwirkungen hat. 

Wenn es nur darauf ankommt, dass das Mittel keine Nebenwirkungen hat kann man auch ein Glas Wasser trinken.

Oder noch sicherer - ein Glas Wasser anschauen.

Die meisten Kranken hätten allerdings doch gerne ein Mittel das auch eine Wirkung hat - und nach Möglichkeit eine, die über die Wirkung einer Zuckerpille hinaus geht.

Damit wird es dann aber in der Homöopathie schwierig - denn nicht einmal Homöopathen selbst können ihre eigenen Mittel (in der üblichen Potenzen) anhand der Wirkung von Zuckerpillen unterscheiden.

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Kann man eigentlich auch Antworten an die Moderatoren melden, die so offensichtlich fehlerhaft sind, dass es nur noch Vorsatz sein kann?

Homöopathische Arzneimittel dürfen in Deutschland nur und ausschließlich aus historischen Gründen verkauft werden, weil sie eben schon vor den meisten echten Medikamenten auf dem Markt waren,.

Bis heute wehren sich die Homöopathen (ausnahmsweise relativ geschlossen) dagegen, dass für homöopathische Arzneimittel der gleiche Wirksamkeitsnachweis vorgelegt werden soll, wie für echte Arzneimittel. Und das natürlich aus gutem Grund. Denn es gibt bis heute kein einziges hoch-potenz-Homöopathikum, für das eine bessere Heilwirkung als Placebo nachgewiesen wäre. Und dabei ist sogar egal gegen welche Krankheit, denn es gibt eben kein einziges wirksames Homöopathikum gegen irgendeine Krankheit.

Natürlich gibt es genügend Leute, die trotzdem an Homöopathie glauben. Und da es in Deutschland Glaubensfreiheit gibt, darf jeder das glauben, was er oder auch sie glauben was er oder sie glauben will.

Wenn aber jemand hier im Forum schon häufiger über Homöopathie mitdiskutiert hat, dann sollte er oder auch sie, den aktuellen Wissensstand zur Homöopathie bereits kennen. Und mit Wissensstand meine ich wirklich den wissenschaftlichen Stand der Forschung und nicht des persönlichen Glaubens. Denn dieser wissenschaftliche Kenntnisstand ist eindeutig und eben keine Glaubenssache.

Wenn man dann trotzdem weiterhin das Gegenteil behauptet, dann gibt es nur zwei (für mich bisher bekannte) Möglichkeiten.

a) Man ist einfach unbelehrbar und hält in religiösem Aberglauben an seinen Glaubensprinzipien fest und versucht - trotz besserem Wissen - neue Anhänger zu missionieren.

oder

b) Man verdient direkt oder indirekt an diesem Aberglauben und will durch diesen missionarischen Eifer seine Einnahmen erhöhen.

oder - vielleicht kennt ja jemand eine weitere Möglichkeit, dann würde ich diese gerne kennen lernen.

Diese Aussage von mir bzgl. der Bereitschaft gerne Hinzuzulernen gilt auch für meine anderen Aussagen oben. Wenn jemand einen (irgendeinen) Nachweis dafür kennt, dass irgendein (welches auch immer) Hoch-Potenz-Homöopathikum in einer echten klinischen Doppelblindstudie wirklich besser als Placebos abgeschlossen hat (in der Heilwirkung gegen irgendeine beliebige Krankheit) und dies nicht nur statistisches Rauschen war, sondern ein echtes reproduzierbares Ergebnis, dann bin ich natürlich gerne dazu bereit hinzu zu lernen und alle o.a. Aussagen zu widerrufen.

Aber mir ist trotz 30 Jahren Beschäftigung mit diesem Thema kein einziger solcher Nachweis bekannt.

Und es wäre ja auch wirklich eine Sensation, die nicht zu überhören wäre, denn derjenige, dem dieser Nachweis gelingen würde, der hätte im nächsten Jahr mit Sicherheit den Nobelpreis für Chemie und Physik vrerdient. Denn auch zu diesen Wissenschaften steht die Homöopathie im eindeutigen Widerspruch.

Nochmals: Glauben darf jeder, was er will. Nur wenn er dann diesen Glauben als echte Wahrheit verbreitet, dann sollte er oder sie dafür auch Beweise vorlegen können - und darauf warte nicht nur ich schon sehr lange.

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Auch diese(r) Ratger(in) sollte mitlerweile gelernt haben, dass es einen wesentlich Unterschied gibt zwischen echter Hoch-Potenz-Homöopathie und Naturheilkunde.

Hoch-Potenz-Homöopathie enthält kein einziges Atom des niominellen Wirkstoffes (ob, pflanzlich, chemisch, oder giftig, oder schlichtweg nur eklig ---- das ist hier völlig egal, denn es ist nichts mehr davon drin) und deshalb würde jede echte Wirkung (besser als Placebo) im Widerspruch zu den Grundsätzen der Chemie und der Physik stehen.

Dagegen enthalten Naturheilmittel echte Wirkstoffe (die eben natürlich - meist aus Pflanzen - gewonnen) werden. Diese können sehr wohl helfen, aber je nach Dosierung auch schaden und im Extremfall bei Überdosierung sogar tödlich sein. Aber das gilt eben genau deshalb, weil in diesen Medikamenten echte Wirkstoffe enthalten sind. Deshalb hat Naturheilkunde nicht, aber wirklich gar nichts mit Homöopathie gemeinsam.

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@BurkeUndCo

Neben den Menschend die glauben oder nicht glauben das homöopathische Mittel eine Wirkung haben gibt es auch noch solche die Erfahrung haben. Erfahrung bedeutet in diesem Fall nicht ein oder zwei  mislungene Versuche, sondern jahrelange Erfahrung. 

Es soll auch Leute geben die brauchen eine Studie für die Wirkung von Kaffee. Und es gibt solche die können 10 Tassen trinken und solche die werden schon nach 1-2 Tassen nervös. Ihr könnt da gerne eine studie machen und ihr werdet entdecken das es bei manchen Menschen keinen Unterschied macht ob sie 2 oder 10 Tassen trinken, obwohl viele behaupten sie werden davon nervös. Natürlich kann man in der Studie behaupten Kaffee habe keine Wirkung weil es keine laborrelevanten Veränderungen gibt. Allerdings können homöopathische Ärzte bei fachgerechter Anwendung sehr wohl nach einiger Zeit Veränderungen der Laborergebnisse zeigen diese beruhen aber genausowenig auf auf einen Placeboeffekt wie die Koffeinwirkung von Kaffee.

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@Marigoldi

Sorry, aber wie lange diskutierst Du hier schon mit?

Lerneffekt?

Alles, was Du in Deinem Kommentar beschreibst ist richtig. Menschen machen solche Erfahrungen. Und genau das ist es was man wisssenschaftlich mit Placebo-Effekt beschreibt.

Die Frage nach der Wirksamkeit der Homöopathie geht darum, ob es den Kranken mit Hilfe der Homöopathie (Hochpotenz-Globuli) besser geht als bei der Einnahme echter Placebo (z.B. Lutsch-Bonbons). Und diese Frage kann man tatsächlich wissenschaftlich in Doppelblind-Studien untersuchen. Und da schneiden Globulis eben nie besser ab als andere Placebos (Tablette oder Kapseln ohne Wirkstoff) und da das eben so ist, kann man ohne jeden Verlust auf die Homöopathie verzichten.

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@Marigoldi

Marigoldi,

Neben den Menschend die glauben oder nicht glauben das homöopathische Mittel eine Wirkung haben gibt es auch noch solche die Erfahrung haben.

Der Irrglauben, die eigene persönliche Erfahrung wäre aussagekräftiger als alle naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und die Erfahrungen tausender Patienten in Studien, ist ein sehr gefährlicher. Denn er verneint ganz allgemein die Notwendigkeit der sauberen Überprüfung von Behauptungen zugunsten fehleranfälliger Einzeleindrücke.

"Erfahrungen" haben jehrhundertelange Fehlbehandlungen mit Quecksilbereinläufen und Aderlass nicht verhindert - und können deshalb auch heute Placebos nicht entlarven.

Ihr könnt da gerne eine studie machen und ihr werdet entdecken das es bei manchen Menschen keinen Unterschied macht ob sie 2 oder 10 Tassen trinken, obwohl viele behaupten sie werden davon nervös. Natürlich kann man in der Studie behaupten Kaffee habe keine Wirkung weil es keine laborrelevanten Veränderungen gibt.

Ist halt ein völlig falsches Bild davon, was eine Studie macht.

In einer echten Studie würde eine große Zahl Personen verblindet Kaffee oder gleich scheckendes braunes Wasser bekommen (oder zum Beispiel entcoffeinierten Kaffee). Und dann misst man bei den Personen die Reaktion.

Dabei wird dann herauskommen, dass in der Gruppe der Personen, die den echten Kaffe bekamen, signifikant mehr Personen reagierten oder auch signifikant heftiger reagierten als in der Vergleichsgruppe. Man wird außerdem feststellen, dass in beiden Gruppen nicht alle reagierten und außerdem, dass auch in der Vergleichsgruppe einige Personen reagierten.

Studien behaupten nicht. Sie messen Unterschiede.

In den saubersten Studien zu Homöopathie kommt bei solchem Vorgehen heraus, dass die beiden Gruppen keine signifikanten Unterschiede zeigen, Homöopathika also zu den immer vorkommenden Besserungen in einer Gruppe Patienten nichts hinzufügen können.

Allerdings können homöopathische Ärzte bei fachgerechter Anwendung sehr wohl nach einiger Zeit Veränderungen der Laborergebnisse zeigen diese beruhen aber genausowenig auf auf einen Placeboeffekt wie die Koffeinwirkung von Kaffee.

 Du unterschlägst hier aber den Faktor Zeit. Viele Beschwerden heilen über längere Zeiträume aus oder unterliegen natürlichen Schwankungen. Und ohne Vergleichsgruppe kann Dein homöopathischer Arzt nicht wissen, ob er irgendeinen Anteil an der Genesung seiner Patienten hatte oder nicht.



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@uteausmuenchen

Tatsache ist das der sogaenannte Placeboeffekt nach kurzer Zeit verpufft. Er eignet sich nicht als Argument von Langzeitstudien bei chronischen Erkrankungen. Die meisten Studien enthalten zum Schluss das Fazit das weitere Untersuchungen notwendig sind ( und nicht das die Homöopathie unwirksam ist) Was hier immer wieder unterschlagen und ignoriert wird. Eine Studie mit zuwenig Probanden kann in jedem Fall kein anderes Ergebnis bringen als das weitere Untersuchungen gemacht werden sollten. Es gibt übrigens auch Studien die bei der gegenüberstellung mit der Schulmedizin einen klaren Vorteil für die Homöopathie bringen. Und das liegt sicherlich nicht am Placeboeffekt der laut wissenschaftlichen Untersuchungen in über 99 % ziemlich schnell verpufft.  http://www.emindex.ch/hp/info\_d.las?s=bernhard.ruefenacht&n=12

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@Marigoldi

Irgendwie weißt Du anscheinend nicht, was der Placebo-Effekt ist.

Bei wirkt Aspirin immer bei Kopfschmerzen, und das sofort nach dem Einnehmen --- obwohl ich weiß, dass das Mittel einige Zeit braucht um vom Magen aufgenommen zu werden.

Und ich weiß zumindest von einer Studie, bei der die Probanten wußten, dass sie keinen Wirkstoff sondern Placebo bekamen, und trotzdem wirkte der Placebo-Effekt.

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@Marigoldi

Hierr hast Du tatsächlich recht:

Die meisten Studien enthalten zum Schluss das Fazit das weitere Untersuchungen notwendig sind ( und nicht das die Homöopathie unwirksam ist)

Nur aus einem falsch verstandenen Grund.

Viele dieser Studien werden von Homöopathie-Gläubigen durchgeführt, die gerne nachweisen würden, dass Homöopathie wirkt. Da das aber eben in der Regel nicht klappt, kommen sie auf die "clevere" Idee, dasas der Effekt ja knapp unter der Nachweisgrenze gelegen haben könnte und deshalb sollten Studien mit größerer Antahl Probanten durchgeführt werden.

Aber auch hirer ist die Wahrheit anders als der Wunsch. Die paar wenigen Studien, bei denen die Homöopathie einen Effekt aufzuzeigen schien, der knapp besser war als Placebo, diese Studien konnten nicht reproduziert werden. Und schon gar nicht, wenn man die Studie bzgl. der Anzahl der Teilnehmer vergrößert hatte ---- dann verschwand regelmäßig jeglicher Heilungseffekt der Homöopathie.

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@Marigoldi

tja… anzumerken wären ja auch die vielen Fälle, die zwar auf die schulmedizinische Behandlung nicht ansprachen, merkwürdigerweise aber durch den Placeboeffekt eines homöopathischen Mittels geheilt wurden… da hätte ja zumindest der ebenfalls nachgewiesene Placeboeffekt der schulmedizinischen Behandlung auch greifen müssen… das sind so die Mysterien dieser Materie...

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@faymorgane

Wo gibt es solche Fälle, die tatsächlich eindeutig dokumentiert und nachgewiesen wurden?

Fakt ist:

Bei vielen Krankheiten wird der Kranke irgendwann von allein wiederv gesund. Außer der Mensch stirbt oder die Krankheit wird chronisch.

Wenn dann der Kranke auf die Vorschläge seines Hausarztes nicht positiv reagierte. Und auch der Facharzt keine Verbesserung erreichen konnte. Dann besucht er aus Verzeiflung noch einen Homöopathie-"Kundigen" und schwups schon nach 3 Monaten (die Homöopathie wirkt ja bekanntermaßen nicht sofort) wird er gesund und das kann dann ja nur an der Homöopathie gelegen haben.

Mit der gleichen Nachweismethode könnte man auch heute noch nachweisen, dass es Hexen gäbe. Aber davon sind wir glücklicherweise dank der Aufklärung weit entfernt. Nur der Aberglaube an die unbewiesenen Wirkungsaussagen der Homöopathie, der hält sich in Deutschland hartnäckig.

Hahnemann - der Erfinder der Homöopathie - der vor 200 Jahren mit völlig neuen Methoden und viel Logik experimentierte, würde sich heute im Grabe rumdrehen, wenn er wüsste, wie sich die Homöopathie-Anhänger in seinem Namen verhalten.

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@BurkeUndCo

Ich empfehle euch mal die studien zum Placeboeffekt anzuschauen. Es ist erwiesen das Placebo keine Heilerfolge vorzuweisen hat.  Ein Schmerzmittelplacebo z.B. wirkt nicht lange nach kurzer Zeit braucht der Patient wieder echtes Schmerzmittel. Also kommt mir bei jahrelanger homöopathischer Therapie nicht mit dem Argument Placeboeffekt.

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@Marigoldi

Ich empfehle euch mal die studien zum Placeboeffekt anzuschauen.

und ich empfehle, dass wenn man sich auf Studien beruft  man diese dann auch konkret  benennt.

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@Marigoldi

Marigoldi,

Ein Schmerzmittelplacebo z.B. wirkt nicht lange nach kurzer Zeit braucht der Patient wieder echtes Schmerzmittel.

Durchaus richtig ist, dass Placeboeffekte sich abnützen.

Ebenso richtig ist, dass man diese mit erneuter Placebogabe erneuern kann. Indem man z.B. ein anderes Placebo gibt. Mit den passenden Erläuterungen.

Und nicht zu vergessen: Der natürliche Krankheitsverlauf geht weiter. Ein Placebo muss nicht monatelang helfen, wenn man es bei Kopfschmerzen, Erkältung oder Magenverstimmung genommen hat - die 3 häufigsten Einsatzgebiete von Homöopathika.

Wenn die Krankheit einfach von selbst besser wurde, bis sich der Placeboeffekt abnutzt, treten auch nicht wieder stärkere Symptome auf.

Also kommt mir bei jahrelanger homöopathischer Therapie nicht mit dem Argument Placeboeffekt.

Doch. Auch dann.

Gerade chronische Krankheiten verlaufen in Schüben. Ein Rheumakranker, ein Pollenallergiker,... fühlt sich nicht jeden Tag gleich schlecht. Es genügt also hier ebenfalls, mit den Placeboeffekten kurzfristige Effekte zu gewinnen.

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@uteausmuenchen

Was hier immer wieder unterschlagen wird das die Forschung beweist das bei jeder Art von Behandlung ein Placeboeffekt auftreten kann. Der Glaube an die Unfehlbarkeit der Götter in weis (Ärzte) ist ein sehr starker Anreiz für einen Placeboeffekt. Wie kommt es dann das ein Patient der jahrelang in schulmedizinischer Behandlung war, und zu Anfang sicherlich an einen Behandlungserfolg geglaubt hat, dann bei einer homöopathischen Behandlung plötzlcih unerwartet gesund wird? Doch sicherlich nicht durch einen Placeboeffekt. Wobei die Form und Farbe der Globuli sowieso an der untersten Rubrik zur Auslösung eines Placeboeffekts stehen. Placeboforschungen haben gezeigt das bunte und große Tabletten eher einen  Placeboeffekt auslösen.

Übrigens ist es nur eine leere Behauptung das Homöopathen überwiegend Kopfschmerzen und gripale Infekte behandeln. Schaut mal in die entsprechenden Erfahrungsberichte von homöopathischen Ärzten, es werden überwiegend chronische Krankheiten behandelt die zwar in Schüben verlaufen können aber bei einer Langzeitbeobachtung kann man sehen das die Schübe seltener werden und das liegt sicherlich nicht an einem Placeboeffekt.

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@Marigoldi

Was hier immer wieder unterschlagen wird das die Forschung beweist das bei jeder Art von Behandlung ein Placeboeffekt auftreten kann.

Ich wüßte nicht wer das von den "Homöopathiekritikern" hier "unterschlagen" hätte - ganz im Gegenteil weisen wir ja immer wieder darauf hin dass es solche Placeboeffekte gibt.

 Der Glaube an die Unfehlbarkeit der Götter in weis (Ärzte) ist ein sehr starker Anreiz für einen Placeboeffekt.

Mit ein Grund warum auch mancher Heilpraktiker im weißen Kittel herumläuft

Wie kommt es dann das ein Patient der jahrelang in schulmedizinischer Behandlung war, und zu Anfang sicherlich an einen Behandlungserfolg geglaubt hat, dann bei einer homöopathischen Behandlung plötzlcih unerwartet gesund wird? 


Wie oft muss man Homöopathen das noch erklären - der Placeboeffekt ist nun mal nicht immer besonders zuverlässig und wirkt auch nicht immer bei jedem sofort.


Vielleicht gefällt dem Patienten auch einfach der weiße Kittel des Homöopathen besser als der des Arztes.

Auch geht nicht jede Heilung auf den Placeboeffekt zurück.

Es gibt auch reichlich Selbstheilungen (die eben manchmal ihre Zeit braucht) und auch veränderte Lebensumstände, veränderte Ernährungsgewohnheiten usw. die sich auf den Krankheitsverlauf auswirken können.

Nur weil er dann zum Zeitpunkt der Heilung täglich einen Pfefferminzkaugummi gekaut hat heißt dass ja auch noch nicht dass  Pfefferminzkaugummi die Heilung verursacht hat - oder etwa doch?

Wann werden Homöopathen eigentlich mal begreifen, dass man aus herausgepickten Einzelfällen keine medizinischen Schlußfolgerungen ziehen darf.

(Mal davon abgesehen wird sich wohl kaum jemand der jahrelang krank war in eine homöopathische Behandlung geben wenn er nicht zumindest auf einen Behandlungserfolg hofft)


Placeboforschungen haben gezeigt das bunte und große Tabletten eher einen  Placeboeffekt auslösen.

Vermutlich weil die meisten Pillen eher klein und weiß sind. 

Wer eine große bunte Pille bekommt glaubt halt eine "besondere" Pille und keine 08/15-Pille erhalten zu haben. 

Und so einer "besonderen" Pille werden vielleicht auch "besondere" Effekte zugetraut.

Beim Homöopathen gibt es stattdessen eben eine "hochindividuelle" Pille - also auch was ganz "besonderes" und nichts 08/15-mässiges.

Der "Trick" ist beides mal der gleiche....


Übrigens ist es nur eine leere Behauptung das Homöopathen überwiegend Kopfschmerzen und gripale Infekte behandeln. Schaut mal in die entsprechenden Erfahrungsberichte von homöopathischen Ärzten, es werden überwiegend chronische Krankheiten behandelt die zwar in Schüben verlaufen können aber bei einer Langzeitbeobachtung kann man sehen das die Schübe seltener werden und das liegt sicherlich nicht an einem Placeboeffekt.

Ich habe noch nie von einem Homöopathen gehört der bei chronischen Krankheiten wie z.B. Parkison oder Alzheimer halbwegs reproduzierbar bewirken könnte dass der Verlauf der Krankheit langsamer erfolgt.

Erfahrungsberichte von Homöopathen haben obendrein das Problem, dass Homöopathen zwar gerne berichten, wenn es ihren Patienten nach (was nicht unbedingt auch "durch" bedeutet) besser ging - aber das man praktisch nie Erfahrungsberichte von fehlgeschlagenen Behandlungen zu lesen bekommt bei denen es den Patienten nach der Behandlung deutlich schlechter ging.

Und ganz ehrlich - ich glaube nicht dass das daran liegt, dass Homöopathen in allen Fällen erfolgreich sind....

Erfahrungsberichte sind nett - aber aus Erfahrung neigen Menschen dazu lieber über ihrre Erfolge als über ihre Mißerfolge zu berichten.
Um die Wirksamkeit medizinischer Therapien zu vergleichen sind sie daher reichlich ungeeignet.

Nicht ohne Grund hat man bessere Vorgehensweisen entwickelt.

Mindestvoraussetzung ist dann auch, dass man von ALLEN Patienten bei denen eine Behandlung versucht wurde die Langzeitberichte zu lesen bekommt - egal wie erfolgreich die Behandlung war.

Und da ist bei Homöopathen dann schon wieder Schluß....


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@MalNachgedacht

Genau diese Behauptungen sind zum wiederholten mal der Beweis das die jahrelangen Erfahrungen von homöopathischen Ärzten einfach generell als Selbstäuschung hingestellt werden, ohne das man sich jemals ernsthaft damit befasst hat.

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@Marigoldi

Nein, es ist der Hinweis darauf, dass die Medizingeschichte gespickt ist mit Beispielen, wo die "Erfahrung" ohne sauberen Vergleich mit anderen Erfahrungen schlicht täuschte.

Es gibt Gründe dafür, warum man gelernt hat, dass man zur realistischen Einschätzung eines Verfahrens eindass man nicht in Bestätigungsfehler zu laufen.

Diese Notwendigkeit hat mit der Homöopathie selbst nichts zu tun - gilt aber eben auch für sie.

Die Verweigerung zum sauberen Überprüfen und Belegen der Behauptungen sollte man den selbsternannten Alternativen im Interesse der Patienten nicht durchgehen lassen.

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@uteausmuenchen

Das Schweizer Gesundheitsamt hat 2006 eine Kosten -Nutzenaufstellung der homöopathischen Behandlungen veranlasst. Auf Grund dieser Erkenntnisse werden seit 2006 die kosten einer homöopathischen Behandlung in der Schweiz voll von den Krankenkassen übernommen. Dies spricht eigentlich nicht für eine Placebotherapie.

 Es stimmt das bei Schmerzmitteln häufig ein Placeboeffekt entsteht. Dies ist aber nur deshalb weil vorher öfter ein wirksames Schmerzmittel verabreicht wurde und dann erst das Placebo. Dies ist bei einer homöopahtischen Behandlung nicht so da wird nicht vorher ein anderes Medikament verordnet das eine entsprechende Wirkung hervorruft, so das der Patient nachher eine bestimmte Wirkung erwartet .

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@Marigoldi

Marigoldi,

Das Schweizer Gesundheitsamt hat 2006 eine Kosten -Nutzenaufstellung der homöopathischen Behandlungen veranlasst. Auf Grund dieser Erkenntnisse werden seit 2006 die kosten einer homöopathischen Behandlung in der Schweiz voll von den Krankenkassen übernommen. Dies spricht eigentlich nicht für eine Placebotherapie.

Jetzt werden die Einwände aber schon irgendwie verzweifelt: Eine politische Entscheidung der Schweiz soll ein Wirkungsnachweis sein.

Sorry, aber das stimmt einfach nicht. Und zwar gleich in doppelter Beziehung: Weder wäre das ein Nachweis einer Placeboüberlegenheit, noch stimmt das so, wie Du es darstellst.

Du kannst den Verlauf der Gesetzgebung zu den "besonderen Therapierichtungen" in der Schweiz sehr gut in dem neuen Buch von Norbert Schmacke "Der Glaube an die Globuli" nachlesen.

Dort heißt es: (S.128 ff)
"Für kein anderes Land ist die Beeinflussbarkeit der Politik durch öffentlichen Druck und Lobbyarbeit der Interessenverbände so ausgezeichnet dokumentiert worden. (...)

Juli 1999: 5 Behandlungsmethoden der Alternativmedizin (... Homöopathie...) werden während einer sechsjährigen Testphase in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen.

Juli 2005: Nach der Testphase streicht Bundesrat Pascal Couchepin die 5 alternativen Behandlungsmethoden wieder aus der Liste der kassenpflichtigen Leistungen. Die ELGK war zuvor zum Schluss gekommen, dass die Wirkungskriterien der KVG bei verschiedenen komplementärmedizinischen Richtungen nicht erfüllt seien.

15. Septemer 2005: Die Volksinitiative "Ja zur Komplementärmedizin" wird mit rund 14000 Unterschriften eingereicht. (...)

September 2008: Die Eidgenössischen Räte verabschieden gegen den Willen des Bundesrates einen Gegenvorschlag (...) Demnach haben Bund und Kantone für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin zu sorgen. (...)

Mai 2010: Vertreter der Komplementärmedizin reichen ein Gesuch um die erneute Aufnahme (...) in den Grundversicherungskatalog ein.

7. Dezember 2010: Die ELGK empfiehlt, die 5 aus der Grundversorgung gekippten Methoden der Komplementärmedizin nicht wieder in den Leistungskatalog aufzunehmen. (....)

Januar 2011: Bundesrat Didier Burkhalter entscheidet, die 5 (...) Methoden der Komplementärmedizin ab 2012 wieder für 6 Jahre in den Leistungskatalog (...) aufzunehmen. "

Also: Kurz und knapp: 2006 wurde die Homöopathie mitnichten auf der Basis einer positiven Kostenabwägung in den Leistungskatalog der GKV in der Schweiz aufgenommen. Dies geschah vielmehr 2012 probeweise auf Druck der Lobbyverbände und einer Volksabstimmung.

Beliebtheit ist aber kein Wirkungsnachweis, sorry. Im Gegenteil soll die Befristung Ausdruck des Fehlens eines Wirknachweises sein. Blumige Versprechen und Anwendung bei Bagatellen machen positive Erlebnisse und damit Beliebtheit unvermeidbar - sie sagt aber gerade deshalb nichts aus.

Ganz abgesehen davon ist es ein Mythos, durch die Homöopathie würden überhaupt Kosten eingespart. Das zeigt eine neue große Studie der Techniker Krankenkasse an über 44 000 Patienten.

(http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0134657)

Dies ist bei einer homöopahtischen Behandlung nicht so da wird nicht vorher ein anderes Medikament verordnet das eine entsprechende Wirkung hervorruft, so das der Patient nachher eine bestimmte Wirkung erwartet

Marigoldi, bitte informiere Dich doch einmal über den Placeboeffekt. Nein, man muss nicht vorher ein wirksames Präparat bekommen haben, um Placeboeffekte zu erleben.

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@uteausmuenchen

Eigentlich ist ja die Pharmaindustrie die größte Lobby im medizinischen Bereich. Deshalb gelingt es immer wieder die Homöopathie auszugrenzen. Ich würde mir wünschen das hier nicht über theoretische Internetinformationen diskutiert wird. 

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@Marigoldi

Marigoldi,

Eigentlich ist ja die Pharmaindustrie die größte Lobby im medizinischen Bereich. Deshalb gelingt es immer wieder die Homöopathie auszugrenzen.

Die Hersteller der Homöopathika sind Teil der Pharmabranche. Und sie tun, was sie können.

So wurde Fritzsche seinerzeit mit knapp 50 000 € pro Jahr bezahlt, nur um Kritiker der Homöopathie öffentlich schlecht zu machen. Krankenkassen, die keine Homöopathika anbieten, bekommen Schwierigkeiten wegen der Lobbyarbeit des DZVHÄ.

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/report-mainz/videosextern/homoeopathie-kassen-zahlen-trotz-zweifelhaftem-nutzen-102.html

Nur um 2 Beispiele zu nennen.

Ich würde mir wünschen das hier nicht über theoretische Internetinformationen diskutiert wird.

Ich würde mir wünschen, dass keine Falschausagen verbreitet werden.


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@uteausmuenchen

Tatsächlich ist es so das auch homöopathische Hersteller soviel verdienen möchten um einen durchschnittlichen Lebensstandard zu haben.  Vielleicht sollte man der Vollständigkeit halber auch mal auf Bücher hinweisen wie: Dr. Ralph W. Moss, Fragwürdige Chemotherapie. oder auch von Kurt G.Büchel; Heilen verboten, töten erlaubt. 

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@Marigoldi
Vielleicht sollte man der Vollständigkeit halber auch mal auf Bücher hinweisen wie: Dr. Ralph W. Moss, Fragwürdige Chemotherapie.

Aber nur, wenn man endgültig keine sachbezogeneren Argumente vorzuweisen hat, als vom Thema Homöopathie schlicht abzulenken...

Das Problem: Ob und bei welchen Krebsarten Chemotherapie eine sinnvolle Therapie ist (und das ist sie, abhängig von der Art des Krebses sehr wohl), ist eine medizinische Fragestellung.

Die Homöopathie wird aber nicht dadurch zu mehr als einem Placebo, weil nicht bei allen Tumorarten (Darmkrebs z.B.) eine Chemo die aussichtsreiichste Therapie ist. Beides ist voneinander gänzlich unabhängig.

Ein Ablenkungsmanöver eben.

Marigoldi, belassen wir es doch dabei.

Wir haben jetzt wirklich einen weiten Bogen gezogen. Ausgehend von Deiner doch recht unfreundlichen Aussage, dass wir hier zwar angeblich alle von nichts Ahnung haben, wurden jetzt Deine Falschdarstellungen zu der Bedeutung klinischer Studien, zu der Situation der Homöopathie in der Schweiz und nun zuletzt zu dem Gutmenschentum der Homöopathen zurechtgerückt, worauf nur noch ein Ablenkungsmanöver folgte.

Ich denke nicht, dass das Ganze dem Fragsteller noch irgend etwas nützt.

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@uteausmuenchen

Wenn man hier über Lobyarbeit dskutiert dann gehören solche Bücher wie :Heilen verboten, Töten erlaubt; von Kurt G Büchel und ähnliche genauso dazu. Das ganze Krankenkassensystem ist für die chemisch pharmazeutishe Industrie und einen nicht unerhelblichen Teil der Ärzte zum Selbstbedienungsladen geworden. Vor kurzem war in einer Fernsehsendung die Rede davon dass 4 mal so viel Medikamente nach einem Herzinfarkt verwendet werden wie vor 30 Jahren das aber der wiederholte Herzinfarkt nicht wesentlich seltener geworden ist. Und da gibt es sicherlich noch unzählig ähnliche Beispiele wie auch die Nichtfortschritte in der Chemo bei Krebs. Oder die vielen ünnötigen Operationen mit allen ihren Risiken aufgrund einer "Verbesserten Bruskrebsdiagnostik" . Das wäre sicherlich genauso interessant hier Informationen zu sammeln welche Firma im Hintergrund welche Studie bezahlt hat. Wobei die universitäten sowieso nicht unabhängig finanziert werden, sondern viele Sponsoren haben gegen deren Interessen man nicht verstoßen möchte.


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Hallo saddam83,

auch, wenn es Dir nicht gefällt:

gibt es ein stärkeres Beruhigungsmittel auf homöopatischer Basis?

Nein. Gibt es nicht.

Alle Homöopathischen Mittelchen, einschließlich Bachblüten und Schüssler Salzen (die ähnlich verdünnt daher kommen und lediglich auf anderen, ebenfalls unsinnigen Prinzipien beruhen) sind Placebos.

Wenn Du ein ernstes Problem hast, sind Placebos nicht genug.

möchte aber keine psychopharmaka einnehmen wegen den Nebenwirkungen

Ich versuche es einmal zu erklären, indem ich es mit dem Abnehmen vergleiche, ja?

Abnehmen ist unangenehm. Wir haben Hunger und müssen uns ein paar Dinge, die wir gern essen verkneifen oder zumindest reduzieren. Aber: Auch der Blick in den Spiegel ist unangenehm, wenn man sich nicht gefällt, weil man sich vor dem Abnehmen gedrückt hat.

Wir alle wünschen uns einen leichten Weg, unsere Traumfigur zu halten. Ganz ohne Einschränkungen. Ganz ohne Sport. Bequem und mit "Essen, soviel ich will."

Aber das geht nicht. Wenn ich mich mit einer Moppelfigur nicht glücklich bin, muss ich durch die unangenehme Wahrheit der gesunden Ernährung durch.

Und so ist das auch mit den ganzen esoterischen Heilversprechen. Sie mögen Dir versprechen, alle Deine Probleme "sanft und nebenwirkungsfrei" zu lösen. Aber wenn etwas zu schön ist, um wahr zu sein - dann ist es das meistens auch.

Wenn Du Deine Beschwerden auf Dauer loswerden möchtest und eine Verschlechterung ausschließen möchtest, dann musst Du durch die unangenehme Wahrheit einer echten Therapie.

Eine solche Therapie funktioniert nur auf einer guten Vertrauensbasis mit dem Therapeuten. Bei Dir sehe ich nicht die Bereitschaft, mitzumachen. Ein guter Therapeut wird Dir erklären, welchen Nutzen er sich von dem einen oder anderen Mittel verspricht. Du solltest ihm Löcher in den Bauch fragen - nicht hinter seinem Rücken das Mittel nicht nehmen und durch Placebos ersetzen.

Grüße

Hallo Saddam, ich habe deine Frage gelesen - und dabei kommt mir etwas ganz Prinzipielles als Erstes in den Sinn. Warum bist du denn ständig so überreizt? Darüber solltest du vielleicht lieber nachdenken als über irgendwelche Dinge, die du schlucken und damit deinen Körper oder deine Psyche beruhigen willst. Es gibt Auslöser für diese Gereiztheit. Nur da solltest du ansetzen, die Ursachen klären - und schauen, wie du diese abstellen kannst. Oder wie du damit anders umgehen kannst. Wenn du das, was dich aggressiv macht, was dich ängstigt, klar siehst, kannst du damit besser umgehen. Oder willst du den Rest deines Lebens ständig irgendetwas schlucken? Meist fängt man mit harmlosen Sachen an (zum Beispiel Homöopathie, in der überhaupt keine Wirkstoffe vorhanden sind in einer Menge, die etwas bewirken könnte. Auch das empfohlene Neurodoron enthält diese Mineralien derartig verdünnt, dass diese keine pharmakologische Wirksamkeit mehr haben können. Was da wirkt, ist das Vertrauen in den Glauben, dass man etwas Wirksames genommen habe. Das hilft vielleicht eine Zeitlang, bis sich die Umstände geändert haben, die zur Gereiztheit führen. Die Zuckerkügelchen selbst ändern daran nichts.) Aber meistens hilft das nicht lang - und man braucht etwas Stärkeres. Das setzt sich dann fort. Das Mittel wirkt immer eine Weile, dann nicht mehr - klar, man hat ja auch an der Ursache nichts verändert.

Ich möchte dir jetzt ganz bewusst nicht irgend ein Mittel empfehlen. Sondern vielmehr, genau hinzuspüren, wann du gereizt bist, was das hervorruft. Und dann dort anzusetzen, die Dinge zu verändern. Und wenn du meinst, dass du das nicht kannst, solltest du mit jemandem darüber reden, der dir hilft, diese Dinge einmal aus einem anderen Blickwinkel heraus zu sehen. Aber bitte fang gar nicht erst damit an, dich von angeblichen Medikamenten ohne Nebenwirkungen abhängig zu machen. Und auch nicht von wirklichen Medikamenten. Denn beide haben die unangenehme Nebenwirkung, unselbständig und hilflos zu bleiben. Du kannst sehr viel in deinem Leben selbst bestimmen, pack das an! Alles Gute.

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