starker Heizölverbrauch bei fast gleichbleibenden Abrechnungswerten

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11 Antworten

Der Verbrauch ist zwar hoch, aber der Winter war auch deutlich kälter als die beiden Vorjahre. Insofern wäre m.E. nur zu prüfen, ob die Abrechnung exakt denselben Zeitraum umfasst hat, und ggfs. die Anlage auf Fehlfunktion zu testen (Wartungsdienst).

Hallo mahor,

wir hatten heute ein Gespräch mit Vermieter und Hausverwaltung. Die Verwaltung rechnet tatsächlich seit Jahren mit den falschen Werten. Haben natürlich versucht sich rauszureden und uns zu vertrösten - haben wir aber nicht durchgehen lassen. Ich hatte mehrere Rechnungen aufgestellt, aus denen hervorging, dass der Endbestand definitiv falsch ist. Nach längerem hin und her mußte die Verwaltung diese Fehler eingestehen und wir haben uns auf einen Ausgleich geeinigt, bzw. auf eine Neuberechnung der Heizkosten mit dem von mir ermittelten Endbestand. Der ganze Aufwand hat sich also gelohnt und auch der Vermieter mußte einsehen, daß ich im Recht war dieser Rechnung zu widersprechen. Jetzt profitiert er auch davon - vorher war er von meinen Einwänden nicht begeistert... Das ist leider immer so: wir leben in einem 5-Parteien-Haus, hatten alle gefragt, ob ihnen denn nichts an der Abrechnung aufgefallen sei, mit der Auskunft, dass 2 gesagt haben: "Das wird schon stimmen." (Ein Mieter ist z.Z. nicht da). Auf Initiative von mir hat sich eine Nachbarin mit mir zusammen der Sache angenommen. Leider profitieren auch die, die eigentlich garnichts zurückbekommen wollten. Das ist zwar ärgerlich, aber im Leben immer so... Dir kann ich wirklich raten, der Sache nachzugehen, nicht locker zu lassen und zu versuchen den Fehler zu finden. Würde mich freuen, zu erfahren, wie es bei Euch endet. Viel Glück.

wenn sich an der anzahl der mitbeheizten wohnungen nichts geändert hat, liegt der grund entweder am damaligen winter (ich glaube aber nicht, dass dieser besonders kalt war), oder am benutzerverhalten der bewohner. man kann sehr viel heizenergie sparen, wenn die fenster im winter nicht in dauerkippstellung stehen, sondern alle paar stunden für 5 minuten stossgelüftet wird. außerdem wird für jedes °C weniger Raumwärme 6% weniger energie verbraucht (d.h.:wenn es in der wohnung nicht 24°C sondern 21°C hat, braust du schon mal 18% weniger heizöl) es kann aber natürlich auch sein, dass an der heizanlage selbst was kaputt oder falsch programmiert ist. es würde sich vielleicht auszahlen, einen energieberater (die sind in diesen fragen speziell geschult) zu rate zu ziehen.

Wir haben das gleiche Problem. Die Abrechnung von 2008/2009 weist einen Mehrverbrauch von 3500 l bei fast gleichbleibendem Verbrauch (Stricheinheiten) auf. Das ist auch für uns nicht nachvollziehbar. Wir sollen fast 1200 € nachzahlen (im letzten Jahr ca. 67 €), obwohl wir nicht mehr verbraucht haben. Hat jemand einen Tipp, woher diese Differenz im Ölverbauch kommen kann? Eventuell Ablesefehler oder verbrennt die Anlage zu viel? Muß es nicht so sein, dass man je mehr Stricheinheiten man hat, umso so mehr Öl verbraucht? Wir sind für jede Antwort dankbar.

Hallo mahor,

ja, da können wir uns zusammentun. In welchem Ort wohnt Ihr denn? Vielleicht haben wir ja die gleiche Hausverwaltung?

Viele Ursachen kann es dafür nicht geben. Fehler bei der Bestandserfassung (Endbestand), defekte Heizanlage, oder vielleicht weniger getankt als angegeben.

Bei der Endbestandserfassung ist bei uns definitiv ein Fehler unterlaufen (haben wir nachgerechnet, müssen wir nur noch beweisen). Macht aber nur ca. 1600 l aus. Ob die Heizanlage uneffektiv arbeitet, müssen wir noch überprüfen lassen. Ob sie im Sommer läuft, weiß ich nicht, werden wir überprüfen - guter Tip, danke. Wie geht Ihr weiter vor?

Hallo Somaa,

da können wir beide uns ja zusammen tun.

Bei Euch ist es ja richtig heftig. Da fällt man ja vom Stuhl, wenn man den Brief öffnet.

Natürlich zeigen die Strichwerte auch den Verbrauch. Aber wenn z.B. eine Heizung im Sommer läuft und keiner der Mieter heizt, steigen die Strichwerte nicht an, aber der Verbrauch.

Bei uns war sie letzen Sommer ausgeschaltet, das habe ich schon abgeklärt.

Vielleicht hat einer eine zündende Idee.

Hallo,

Heizungs- bzw. Tankrechnungen hab ich und es sind vier wie angegeben mit den exakten Summen und Mengen.

Wo, da was falsch ist oder die enorme Differenz von +50% herkommen, werden wir wohl nie erfahren.

Kann man eine Heizungsanlage prüfen lassen in Bezug auf den möglichen Verbrauch.

Hat sowas Sinn auf Grund von "kann nicht sein" damit einen Anwalt aufzusuchen?

Hallo Somaa, wie habt ihr den Fehler im Endbestand gefunden?

Von wo laßt ihr die Heizungsanlage prüfen?

Hallo Mahor,

Wir wohnen im Süden (Bad Reichenhall) - also nicht die gleiche Verwaltung. Wir haben den Bestand folgendermaßen errechnet:

Man sagte mir, dass der Tank bei einer Höhe von 190 cm voll (2000 L) sei. Wir haben drei von diesen Tanks. Ich habe die cm abgelesen (jetzt am 11.07., 128 cm). Dann wird das über den Dreisatz (128 cm x 2000 L : 150 cm) errechnet und dann mal 3 (Anzahl der Tanks). Damit hast Du den jetzigen Bestand. Ich habe 150 cm Tankhöhe eingesetzt, da der Tank nicht 190 cm hoch ist, nur 150 cm. Und hier liegt schon der Fehler: eine Differenz von 40 cm bei jedem der drei Tanks, macht natürlich eine ganze Menge an Volumen (L) aus. Dann habe ich zum angeblichen Endbestand (findest Du in der Abrechnung) dazugezählt, was in der Zeit von der Ablesung bis jetzt getankt wurde. Davon habe ich 25 % der lt. Abrechnung verbrauchten Liter abgezogen (in der Verbraucherzentrale sagte man mir, das sei ca. der Verbrauch für diese 3 1/2 Monate). Das ist ca. das, was drin sein müßte, wenn man der Abrechnung glauben könnte. Es ist aber viel mehr drin. Also war der angegebene Endbestand falsch (zu niedrig). Ich habe heute mit einem Anwalt gesprochen und er hat gesagt, dass man sich auf keinen Fall abwimmeln lassen soll, denn dieser Mehrverbrauch an Öl, ohne Mehrverbrauch an Verbrauchseinheiten ist unplausibel und außerdem wird ja hier (wer weiß wie lange schon) mit der falschen Formel 150 cm / 190 cm) gerechnet.

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Das Winter war ja auch lang und kalt! Neue Heiungsanlagen sind nicht wesentlich sparsamer, sondern umweltverträglicher als alte. Eine Wärmedämmung des Hauser wurde nicht vorgenommen, also ist der Verbrauch schon o.k..

Ich habe auch fast 50% mehr Verbrauch gehabt!

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Ich würde es ja einsehen, wenn sich die Verbrauchswerte merklich erhöht hätten.

Aber die lagen 2008 bei 1.759,50 und 2008 bei 1.878,50 also nur ein Mehr von 119 Verbrauchseinheiten.

Das kann doch nicht 12.057 Liter Heizöl ausmachen?

Wir wohnen in Eutin und unsere Wobau ist in Hamburg.

Lass die die Belege zeigen.

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