Starke Spinnenphobie- was tun?

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6 Antworten

Mir geht es so mit Maden. Kann dich daher gut verstehen. Nun, wie man das allein besiegen könnte habe ich auch noch nicht herausgefunden, ich schätze es macht durchaus Sinn mal mit einem Therapeuten zu sprechen. Mir hat letztens jemand hier eine Hypnosetherapie vorgeschlagen, vielleicht wäre das eine Möglichkeit. Ich denke auch darüber nach.

Mir ging es nicht darum, dass ich Angst haben will, sondern darum, dass ich ungerne etwas gegen sie machen würde. Vorallem, da ich glaube, dass eine Therapie da etwas früh wäre, denn ich bin selber 14 und ich weiß zwar, dass ich mich irgendwann meiner Angst stellen muss, aber dann hätte ich die Chance, selber zu entscheiden, wann das ist, ich fühle mich einfach noch nicht bereit, ernster über diese Angst zu reden. Entschuldigt für die Frage, die war ein bisschen zu unformuliert ...

Was ist denn das Schlimmste, was so eine Spinne Dir tun kann (ausser "nichts")? Klar, Spinnen sind irgendwie "bäh" aber - bei uns - weder gefährlich noch sonst irgendwie bedrohlich. Und nein, die klettern auch Nachts NICHT auf Dir rum. Ich bin auch kein großer Freund von Spinnen aber mal ganz ehrlich - getan haben sie noch nie was :) Im Zweifelsfall bist Du eh stärker als die :)

Das ist mir alles natürlich klar, aber das mindert meine Angst leider nicht, welche wahrscheinlich daher kommt, dass mein Bruder mich früher mit diesen immer gejagt hat. Mein Problem im Moment liegt eher daran, dass ich gegen diese Phobie auch gar nichts unternehmen WILL, weiss Gott warum, aber danke :)

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@NeverRainy

Dann wirst Du wohl damit leben müssen ;) Ich verstehe nicht wirklich, wie man Angst haben können "will"... (?)

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@GoodbyeKitty1

Das ist einfach;
Wenn man z.B. von einer Spinne "gerettet" werden will, vielleicht also eine gewisse Abhängigkeit erwirken. Die wenigsten sind sich dessen bewusst, die eine solche Abhängigkeit haben.

Zudem ist Angst etwas unangenehmes, um die Angst loszuwerden, muss man sich folglich auch zwangsläufig damit auseinander setzen, was wieder die Angst hervor ruft.
Kein Wunder möchten viele nichts machen, denn der psychologisch geschulte Weg ist die Verhaltenstherapie, also auch Konfrontation. Aus meiner Sicht völlig unnötig und viel zu langwierig.
Ich therapiere seit Jahren spezifische Ängste mittels Hypnose, ohne Konfrontation während der Therapie und ein grossteil freut sich nach der Therapie, endlich einer Spinne begegnen zu dürfen.

gruss ivo

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Einer Spinnenphobie kann man wie allen Phobien, sehr gut mit Verhaltenstherapie beikommen.

Du wirst sie danach nicht unbedingt lieben, aber die Begegnung selbst mit einer fetten Winkelspinne wird wesentlich entspannter.

Sich der Phobie stellen vielleicht mit einer vertrauten Person

Eben das ist mein Problem... Es wird überall gesagt, dass man sich seinen Ängsten stellen soll, in einigen anderen Situationen klappte das bei mir sehr gut, aber sobald ich eine etwas größere Spinne sehe, hört bei mir jedes rationale Denken auf. Nicht im Sinne von, ich werde blutrünstig, sondern im Sinne von Verzweiflung... Aber ich werde es mal bei Kleineren versuchen, danke für die Antwort :)

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Ohh ich hab/hattr auch ne spinnenphobie...Aber es ist mittlerweile schon besser geworden ,Du musst dich einfach deiner Angst stellen :)

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