Starke schmerzen am großen zeh beim gehen

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9 Antworten

Man muss ja nicht gleich auf Gicht tippen, wenn nicht das Gelenk selber schmerzt sondern eher der Punkt kurz hinter dem Grosszehengelenk auf der zur Körpermitte gelegenen Seite. Dort ist ein Schleimbeutel (Bursa) Sowas kann sich schon mal entzünden. Das tut dann lange weh. Ein Spritzchen mit Kortisöhnchen könnte da Wunders wirken

Hast du dir deinen Fuß schon genauer angesehen? Ist er unten dran stärker gerötet als sonst, leicht geschwollen, hat pusteln oder kratzer? Vielleicht bist du beim Barfuß laufen in etwas getreten... Wenn es das nicht ist, musst du wahrscheinlich die Diagnose vom Doc abwarten. Wenn es aber zu schmerzhaft ist, würde ich schauen, ob dich dein Arzt nicht heute schon reinschieben kann.

also es sieht aus das es leicht geschwollen ist aber es ist nicht gerötet. kann sein das ich in etwas rein getreten bin weil ich ja ziemlich viel über die wiese gegangen bin

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Geh auf jeden Fall zum Arzt, Zehen brechen leicht (v.a. die kleinen, man merkt es manchmal gar nicht). Ist aber nicht weiter schlimm, aber beim großen Zeh würde ich da schon nachsehen. is ja für die Balance wichtig...

Eine andere mögliche Ursache, die hier noch nicht genannt wurde: Wohlstandskrankheit Gicht: Das hilft gegen das Feuer im Gelenk ! Der Schmerz kommt meist nachts: Der große Zeh brennt wie Feuer, schwillt rot an, jede Berührung tut entsetzlich weh – typische Symptome eines Gichtanfalls am Großzehengrundgelenk. Und damit fangen die Probleme meist erst an... denn es kann auch alle anderen Gelenke und Schleimbeutel treffen, etwa das Sprung- oder Kniegelenk. Außerdem können dadurch Nierensteine entstehen. Chronische unbehandelte Gicht kann daher das Organ schwer schädigen – bis hin zum Nierenversagen. Früher ereilte die Gicht meist die Reichen, denn nur sie ernährten sich üppig genug, um daran zu erkranken. Heute leben sehr viele Menschen mit (zu) gutem Essen und Trinken. Aber was hat die Ernährung eigentlich mit Gichtanfällen zu tun? Antwort: Jede Menge! Wenn wir essen, nehmen wir mit der Nahrung Purine (Bestandteile der Nukleinsäuren) auf. Diese erhöhen den Harnsäurespiegel des Blutes, was dazu führen kann, dass sich in den Gelenken Kristalle bilden und eine heftige Entzündungsreaktion auslösen. Zu viel Harnsäure im Blut – das kann auch passieren, wenn die Niere nicht mehr richtig arbeitet – unsere körpereigene Filterstation. Purine – in welchen Lebensmitteln sind sie enthalten? In Fleisch, Innereien, Krustentieren und knuspriger Hähnchenhaut, ebenso in Hülsenfrüchten und Erdnüssen. Gichtgefährdete Menschen sollten daher Obst- und Gemüse essen, sowie Milch und Milchprodukte. Diese bestehen vorwiegend aus nukleinsäurefreiem Eiweiß. Prof. Elisabeth Märker-Hermann von der Dr.-Horst-Schmidt-Klinik in Wiesbaden: „Falsche Ernährung allein reicht aber nicht aus, um Gicht zu bekommen. Es muss auch ein genetischer Defekt vorhanden sein, der den Abbau oder die Ausscheidung von Harnsäure stört. Und auch nur bei ungefähr fünf Prozent dieser Menschen entwickelt sich die Krankheit.“ Wer ist Risikopatient? Märker-Hermann: „70 Prozent der Gichtpatienten haben einen zu hohen Blutdruck, 60 Prozent leiden zusätzlich an Übergewicht. Bei jedem Zweiten unserer Patienten finden wir erhöhte Blutfettwerte, und mehr als 40 Prozent haben einen noch nicht entdeckten Diabetes.“ Sogar Medikamente, etwa Diuretika, die der Arzt zur Steigerung der Wasserausscheidung verordnet, können den Harnsäuregehalt des Blutes erhöhen und Gichtanfälle auslösen. Männer trifft es übrigens viermal häufiger als Frauen. Und mit dem Alter nimmt die Zahl der Gichterkrankungen zu, da dann die Nierenfunktion bei vielen Menschen nachlässt. Woher kommt der Gicht-Schmerz? Wenn die Harnsäure Kristalle bildet, reagiert unser Immunsystem, indem kleine Fresszellen die nadelförmigen Kristall-Ablagerungen attackieren. Heftige Schmerzen sind die Folge, die nach rund drei Tagen abklingen. Kommen Gicht-Schübe häufiger, schädigt das mit der Zeit die Gelenke. Knorpel können zerstört werden, Arthrosen und typische „Gichtknoten“ entstehen. Wie stellt der Arzt Gicht fest? Ein bis zwei Wochen nach dem Anfall misst der Arzt den Harnsäurespiegel im Blut und prüft weitere Entzündungszeichen wie eine hohe Blutsenkung und die Anzahl weißer Blutkörperchen. Ein Ultraschall zeigt an, ob sich bereits Nierensteine gebildet haben. Im Röntgenbild erkennt der Arzt Defekte im Knochenbereich um das betroffene Gelenk herum. Auch eine Punktion des betroffenen Gelenks kann über die Erkrankung Aufschluss geben.

Wie läuft die Therapie ab? Gichtpatienten erhalten zunächst entzündungshemmende Medikamente und Schmerzmittel. Anschließend hilft es manchmal bereits, die Ernährung umzustellen. In anderen Fällen müssen die Betroffenen meist Allopurinol einnehmen – einen Wirkstoff, der den Abbau von Purinen zu Harnsäure blockiert. Märker-Hermann: „Das Medikament darf jedoch erst gegeben werden, wenn der akute Anfall abgeklungen ist, sonst wird der Schub nur noch schlimmer.“ Purinarme Ernährung – wie geht das? Die Ernährungswissenschaftlerin Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt Tipps: Purinarme Kost bedeutet: maximal 500 mg Harnsäure pro Tag und maximal 3000 mg Harnsäure pro Woche. Tipp: Besorgen Sie sich Lebensmitteltabellen, in denen die Puringehalte verzeichnet sind. Darin steht, wie viele Milligramm Harnsäure maximal aus den Purinen der genannten Lebensmittel in unserem Stoffwechsel entstehen. Die Tabellen erleichtern die Ernährungsumstellung. Purinarme Kost kann richtig lecker sein. Purinarme Kost ist keine fade Diät, sondern eine gesunde und schmackhafte Kost für die ganze Familie. Geeignete Gemüse, Kartoffeln, Getreide, Obst und Milchprodukte bilden die Basis für die gesunde Ernährung. Fleisch und Fisch sind nicht verboten, nur die Portionen sollten etwas kleiner ausfallen. Ernährungsempfehlungen bei Gicht • Verzichten Sie auf "Purinbomben": Innereien, Schweineschwarte (Bratenkruste), Geflügelhaut (Grillhähnchen, Ente), Meeresfrüchte, fette Fische (Hering, Sprotten, Sardinen). Auch bei Hülsenfrüchten (Erbsen, weiße Bohnen, Linsen), Kohl, Spinat und Soja-Fertigprod

Kann mir vorstellen, dass es hierbei um einen Stich handelt, der während des Laufens über die Wiese entstand. Je nachdem, welches Insekt es war, kann es längere Zeit sehr schmerzen, ggfs. anschwellen.

Kannst du in der Mitte des "Knuppels" einen kleinen (ggfs. leicht rötlichen) Punkt sehen?

Wenn es keine mechanische Ursache gab (Prellung, Stauchung etc) dann wirst Du wohl oder übel die Diagnose des Arztes abwarten müssen.

Hast du schon mal nachgesehen, ob du in etwas reingetreten bist ? Hast du da eine verletzung ?

Vielleicht hast du den Zeh geprellt. Warte noch ein paar Tage.

gehe lieber heute zum Arzt

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