Starke Depressionen - es wird immer schlimmer und kann nichtmehr?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Hallo xFuckYou,

Du hast in den Anmerkungen zu Deiner Frage geschildert, wie es dazu gekommen ist, dass Du jetzt an Depressionen leidest, erwähnst aber nicht, ob Du deswegen je bei einem Arzt warst. Daraus schließe ich, dass Du bisher noch nicht in Behandlung gewesen bist. Bedenke jedoch bitte, dass Depressionen eine schwere seelische Erkrankung sind, die unbedingt ärztlich behandelt werden sollte. Nachfolgend möchte ich Dir kurz schildern, wie eine solche Behandlung aussehen könnte.

In der Regel verschreibt der Arzt Antidepressiva, die stimmungsaufhellend und antriebssteigernd wirken und nicht abhängig machen. Besonders in der ersten Einnahmephase muss man mit Nebenwirkungen rechnen, die in der Regel jedoch nach 2-3 Wochen abnehmen. Viele empfinden die Einnahme eines Antidepressivums als sehr wirkungsvoll, da es außerdem dabei hilft, Konzentrationsprobleme zu überwinden.

Beachte bitte: Die medikamentöse Behandlung sollte unbedingt von einem Facharzt (Nervenarzt oder Psychiater) durchgeführt werden, da er sich am besten mit der Wirkung und Anwendung von Psychopharmaka auskennt. Es kann auch sein, dass nicht gleich das erste Medikament anschlägt oder nicht gut vertragen wird und auf ein anderes gewechselt werden muss. Daher ist es es wichtig, dem Arzt immer wieder Rückmeldungen zu Wirkung und Nebenwirkungen des Medikaments zu geben. Solltest Du Dich mit einem bestimmten Medikament absolut nicht wohlfühlen, dann ist die Rücksprache beim Arzt unbedingt notwendig. Alles Weitere kann er dann entscheiden.

Da Medikamente allein nicht dazu geeignet sind, eine Depression zu heilen, könntest Du Dich auch an einen Psychotherapeuten überweisen lassen. Ein sehr gutes und bewährtes Verfahren zur Behandlung einer Depression ist die sog. "kognitive Verhaltenstherapie", bei der Du lernen kannst, negative Gedanken und Gefühle zu überwinden. Sie wird in der Regel von einem psychologischen Psychotherapeuten durchgeführt. Allerdings musst Du mit einer gewissen Wartezeit rechnen, bis Du mit der Therapie beginnen kannst.

Über die eben beschriebenen fachlichen Hilfen hinaus, kannst Du selbst einiges tun, um Deine Depression zu überwinden. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es nicht leicht für Dich ist, aktiv zu werden, da die Depression Deine Kräfte lähmt. Sich überhaupt zu irgendetwas aufzuraffen erfordert enorme Kraftanstrengungen, doch Du wirst sehen, es lohnt sich! Es gehört eben zum Wesen einer Depression, das Gefühl zu haben, nicht in der Lage zu sein, in irgendeiner Weise aktiv zu werden. Doch höre nicht auf Dein Gefühl! Dieses Gefühl betrügt dich, da es Dich nur noch tiefer in die Depression treibt. Fang doch mit ganz kleinen Schritten an, z.B. mit einem kurzen Spaziergang.

Es ist ganz verständlich, dass Du so schnell wie möglich wieder aus Deiner Depression herauskommen willst und Du machst Dir womöglich Vorwürfe, dass Du nicht mehr so leistungsfähig bist wie früher. Vielleicht sagst Du Dir innerlich immer öfter: "Ich bin doch zu nichts mehr zu gebrauchen". Doch mit solchen Selbstvorwürfen raubst Du Dir nur Dein Selbstwertgefühl und Du verschlimmerst Deine Depression.

Ganz wichtig ist es gerade jetzt, dass Du nachsichtig und geduldig mit Dir selbst bist. Mach Dir immer wieder klar, dass es eben Zeit braucht, aus Deinem Tief wieder herauszukommen und dass eine Depression nicht ewig dauert. Du kannst sie überwinden und wieder völlig gesund werden! Vergiss das nie!

Da die Depression vorübergehend Deine Leistungsfähigkeit hemmt, solltest Du Dir nie zu viel an einem Tag vornehmen. Lerne es, immer nur kleine Aktivitäten durchzuführen und belohne Dich , wenn Du sie geschafft hast.

Wenn man eine Depression hat, dann saugt man negative Gedanken quasi wie ein Staubsauger in sich auf. Außerdem drehen sich Deine Gedanken wahrscheinlich ständig um Deine eigene schlimme Situation und immer wieder kommt Dir Negatives in den Sinn. Was könntest Du gegen die Negativspirale tun, in der Du gefangen bist?

Versuche doch einmal ganz bewusst über Folgendes nachzudenken: Gibt es etwas in Deinem Leben, wofür Du dankbar sein kannst? Welche Menschen sind für Dich da und lieben Dich? Gibt es weitere Menschen, die Dir helfen könnten? Gibt es etwas, was Dir guttun würde, um Dich für eine gewisse Zeit von Deinen negativen Gedanken abzulenken?

Manchen hilft es, wenn sie im Laufe des Tages mehrmals etwas Schönes und Angenehmes tun und es ganz bewusst wahrnehmen. Ein Beispiel: die geliebte Tasse Tee oder Kaffee in Ruhe trinken und versuchen, die damit verbundene Freude bewusst wahrzunehmen. Oder: In einer sonstigen angenehmen Situation verweilen und das Schöne daran eine ganze Zeitlang bewusst auf sich wirken lassen. Das wirkt wie Streicheleinheiten für Deine Seele! Probiere es doch einmal aus!

Bei der Behandlung einer Depression hat es sich sehr bewährt, sich möglichst mehrmals am Tag körperlich zu bewegen. Anfangs kann das ein kurzer Spaziergang sein, den Du im Laufe der Zeit etwas ausdehnen könntest. Das Laufen schafft das Gefühl, etwas geleistet zu haben und baut Dein Selbstwertgefühl auf. Ganz abgesehen davon, was die frische Luft und das Licht in Deinem Körper bewirken, wirst Du feststellen, dass beim Laufen Deine Grübeleien über Negatives nachlassen oder sogar ganz verschwinden. Andere Möglichkeiten der Bewegung wären z.B. Radfahren, Schwimmen oder Gartenarbeiten. Auch wenn es Dich anfangs große Überwindung kostet Dich in Bewegung zu setzen, wirst Du feststellen, dass sich Deine Stimmung mehr und mehr aufhellt.

Wenn man depressiv ist, dann sucht man verständlicherweise Hilfe und Trost bei anderen. Leider sind in unserer hektischen Zeit viele mit ihren eigenen Problemen und Sorgen beschäftigt und haben nicht immer die Gedanken frei, einem anderen mitfühlend und geduldig zuzuhören. Wenn Du das schon erlebt hast, dann kann das für Dich sehr verletzend sein.

Da ich in meinem Leben auch schon viele schlimme Dinge erlebt habe und nicht immer jemand da war, der mir hilfreich zur Seite stand, konnte ich dennoch erfahren, dass es jemanden gibt, der um den Schmerz des Herzens weiß und auf jeden Fall mit den Leidenden mitfühlt. Ja, ich spreche von Gott. Heutzutage haben viele den Gedanken an ihn verloren und erwarten keine Hilfe aus dieser Richtung. Wenn man sich jedoch mit seinem Wort, der Bibel, ein wenig beschäftigt, findet man dort viele sehr trostreiche Gedanken, die einem echt wieder Auftrieb geben können. Ein Text, der mir besonders gut gefällt und mir sehr zu Herzen geht ist dieser: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit" (Jesaja 41:10). Ja, wenn man Gott als Freund hat, dann gibt das einem im Leben großen Halt und Sicherheit. Darüber hinaus besteht gem. der Bibel die Aussicht, dass eines Tages sämtliche Krankheiten, wozu natürlich auch Depressionen gehören, sowie alle andere Leid für immer verschwinden werden.

Ich denke, Deine Depressionen sind kein unabänderliches Schicksal. Es ist nur wichtig, dass Du die richtigen Schritte tust, die zur Überwindung Deiner Krankheit führen und Hilfen von außen annimmst. Alles Gute und viel Kraft!

LG Philipp

xFuckYou 10.11.2016, 16:55

Wow danke war sicherlich aufwendig das alles hier zu schreiben.

Zuerst würde ich damit anfangen das es mich glücklicher machen würde alleine in meinem Bett zu liegen als raus  zu gehen oder unter Freunden / Familie zu sein. Schon bei dem Gedanken alleine in die Öffentlichkeit zu gehen könnt ich anfangen zu weinen.. auch wenn es nur ein Spaziergang ist. Leider bin ich oft dazu gezwungen.

Ich kann meinen Eltern zudem nicht erklären wie es mir geht das ich diese Tabletten brauche etc.. und ich denke mal das werde ich nie können ich hoffe das ich da irgendwie selbst herauskomme. Kann ich diese Tabletten irgendwie selbst anfordern oder wie kann ich das ohne meine Eltern abmachen?

Zu der Frage oben ich habe ziemlich genau seit meinem 6 Lebensjahr Depressionen da ich schon als Kind eine mangelhaft liebevolle Erziehung hatte.. ich werde oft / fast täglich bewundert wie gut ich es doch habe in so einem Umfeld aufzuwachsen aber für mich ist das nichts..

Zu dem glauben an Gott kann ich sagen das ich da jeglichen Glauben verloren habe. Gerade auch das was zurzeit alles in der Welt passiert (täglich sterben zuviele unschuldige menschen, usw ) wäre schon Grund genug für mich nicht daran zu glauben. Ich wurde als Kind und auch noch jetzt immer irgendwie dazu gezwungen, nicht nur von meiner Familie und ich kann mich dafür nicht begeistern :(

1
Philipp59 11.11.2016, 06:19
@xFuckYou

Hallo xFuckYou,

auch Deine Eltern sollten begreifen, dass Depressionen eine Krankheit sind, die ärztlich behandelt werden muss. Depressionen sind kein Makel! Letztendlich kann sie jeder bekommen. Allein schon aus diesem Grund solltest Du keine Hemmungen haben, mit Deinen Eltern drüber zu reden.

Was die Medikamente anbetrifft, so kann sie Dir der Arzt verordnen. Ich weiß nicht, ob er bei Psychopharmaka die Zustimmung Deiner Eltern braucht, da Du noch minderjährig bist. Falls ja, dann ist das ein weiterer Grund, Deine Depressionen vor Deinen Eltern nicht zu verheimlichen.

Es ist natürlich schade, dass Du aufgrund Deiner Umstände Deinen Glauben an Gott völlig verloren hast. Doch muss das ja nicht unbedingt für immer so bleiben. Die schlimmen Weltverhältnisse sollten jedoch kein Grund dafür sein, den Glauben zu verlieren, da in Gottes Wort erklärt wird, warum Gott das Böse zulässt. Bevor ich zu der eigentlichen Frage komme, möchte ich erst einmal einige grundsätzliche Überlegungen anstellen.

Hat Gott nicht mehr als deutlich sein Interesse an unserem Wohl bewiesen? Denke nur einmal darüber nach, wie wir gemacht sind. Wir sind mit einer Vielzahl von Sinnen ausgestattet, die sehr zu unserer Freude beitragen. Als Beispiel möchte ich das farbliche Sehen erwähnen. Es ist nicht notwendig, um überleben zu können, doch ermöglicht es uns z. B. das ganze Farbspektrum eines Sonnenuntergangs oder die bunten Farben eines schönen Blumenstraußes wahrzunehmen. Oder man denke an unsere Sinneszellen, durch die wir alle die vielen köstlichen Speisen riechen und schmecken können. Dass unser Schöpfer dies so eingerichtet hat, zeugt davon, wie viel ihm an unserem Glück liegt.

Außerdem hat Gott die Erde so ausgestattet, dass sie uns alles bietet, was nötig ist, um ein angenehmes Leben zu führen. Dass es heute zig Millionen hungernde Menschen gibt ist daher nicht seine Schuld. Auch würde das meiste Leid vermieden, wenn sich die Menschen an Gottes Gesetze hielten, die nur zu unserem Besten sind. Unter Menschen, die Gott wirklich gehorchen, gibt es nämlich weder Kriege, Kriminalität, Gewalttat oder Ungerechtigkeit. Das meiste Leid ist demnach auf das selbstsüchtige Handeln des Menschen zurückzuführen.

Auch in der Bibel ist an vielen Stellen zu lesen, dass Gott Interesse an uns Menschen hat, insbesondere jedoch an Benachteiligten und Niedergedrückten. So heißt es in Psalm 22:4, 5: "Auf dich vertrauten unsere Väter; Sie vertrauten, und du sorgtest ständig für ihr Entrinnen. Zu dir schrien sie, und sie kamen sicher davon; auf dich vertrauten sie, und sie sind nicht zuschanden geworden." Und in Psalm 9:10 steht: "Und die, die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen, Denn du wirst bestimmt die nicht verlassen, die dich suchen, o Jehova."

Dennoch bleibt die Frage offen, warum Gott seine Macht nicht dazu einsetzt, dem schlechten Treiben der Menschen Einhalt zu gebieten? Muss er nicht aufgrund des zuvor Gesagten gute Gründe dafür haben, dass er bisher noch nicht eingegriffen hat? Und welche Gründe könnten so schwer wiegen, dass er sich so lange Zurückhaltung auferlegt hat? Es ist nicht nötig, sich über diese Fragen in Spekulationen zu ergehen. Durch die Bibel lässt uns Gott wissen, warum er das Böse bis heute zugelassen hat.

Zunächst wäre es wichtig, in die Zeit zurückzugehen, in der das Böse seinen Anfang genommen hat. Im ersten Buch der Bibel, im Bericht der Genesis, wird genau der Moment beschrieben, in dem die Grundlage für alle weiteren schlechten Entwicklungen gelegt wurde. Es handelt sich um die Begebenheit, bei der ein böses Geistwesen, Satan der Teufel, die beiden ersten Menschen dazu brachte, sich gegen Gott aufzulehnen. Die Auflehnung bestand darin, sich gegen ein einfach einzuhaltendes Gebot Gottes zu stellen. Es ging nur darum, von einem bestimmten Baum im Garten Eden nicht zu essen. Satan brachte durch diese List Eva dazu, dennoch von der verbotenen Frucht zu essen. Später gab sie auch ihrem Mann davon, der sie ebenfalls aß. Hierbei ging es jedoch nicht lediglich um menschliche Neugier. Vielmehr stellte Satan die Angelegenheit so dar, dass der Mensch durch das Essen der Frucht im Bestimmen von Gut und Böse, oder Recht und Unrecht, Gott gleich sein würde. So bestand der eigentliche Reiz für die beiden ersten Menschen darin, ein Leben der Unabhängigkeit von Gott zu führen. Satan machte die Menschen also glauben, sie wären ohne Gott besser dran.Gott ließ die Menschen gewähren, kündigte ihnen jedoch an, dass ihr unabhängiges Handeln auch Folgen mit sich bringen würde: Sie büßten zunächst ihre Vollkommenheit ein und infolge dessen sollten sie schließlich sterben.

Fortsetzung...

0
Philipp59 11.11.2016, 06:20
@Philipp59

Fortsetzung...

Was hat aber dieses lange zurückliegende Ereignis mit uns heute zu tun? Nun, wir haben als Nachkommen des ersten Menschenpaares die Unvollkommenheit geerbt und mit der Unvollkommenheit auch Sünde, Krankheit und den Tod. Deswegen heißt es in der Bibel: "Darum, so wie durch e  i  n  e  n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten — " (Römer 5:12)

Die Frage, die an dieser Stelle entsteht, ist die, warum nicht Gott schon längst eingegriffen hat, um dieser leidvollen Entwicklung ein Ende zu machen? Durch die Zulassung all des Bösen während der vielen Jahrhunderte hindurch ist inzwischen deutlich geworden, wohin von Gott unabhängiges Handeln letztendlich führt. Auch ist die bereits im Garten Eden aufgeworfene Frage, ob der Mensch besser ohne Gott dran wäre, heute viel leichter zu beantworten. Dadurch, dass Gott nicht in das Weltgeschehen eingegriffen hat, trat eine wichtige Tatsache zutage. Die Bibel beschriebt diese Tatsache so: "Herr, ich habe erkannt: Das Leben eines Menschen liegt nicht in seiner Hand. Niemand kann seine Schritte nach eigenem Plan lenken." (Jeremia 10:23 Hoffnung für alle). Gemäß diesen Worten ist der Mensch also nicht dazu in der Lage, seine eigenen Geschicke und noch viel weniger die ganzer Völker zu lenken! Dies erkennen jedoch die meisten Menschen bis heute nicht an. Wenn es um tägliche Entscheidungen geht, fragen sie nicht nach Gott. Auch in moralischer Hinsicht fühlen sich viele nicht mehr an göttliche Gesetze gebunden.

Dennoch wird dadurch, dass Gott den Menschen freien Lauf ließ, ein Präzedenzfall geschaffen, durch den inzwischen eines deutlich geworden ist: Menschliches Handeln, unabhängig von Gott und unter dem unsichtbaren Einfluss des Gegners Gottes, Satans des Teufels, bringt nur Chaos und Leid mit sich. Die Bibel lässt erkennen, dass Gott in naher Zukunft diesen Präzedenzfall für beendet erklären wird. Dann wird er korrigierend in die Geschicke der Menschen eingreifen. Er wird dafür sorgen, dass es niemanden mehr geben wird, der einen üblen Einfluss auf andere ausübt. Die Bibel sagt: "Wer Böses tut, den wird Gott ausrotten. Wer jedoch dem Herrn vertraut, der wird das Land besitzen. Es dauert nicht mehr lange, dann ist es mit den Bösen aus und vorbei! Wo sind sie geblieben? Nicht die Spur wirst du noch von ihnen finden! (Psalm 37:9,10 Hoffnung für alle)

Durch die vorübergehende Zulassung des Bösen wird also letztendlich viel Gutes bewirkt worden sein: Die Streitfrage zwischen Gott und den Menschen wird ein für allemal geklärt sein und es wird somit nie wieder nötig sein, dass Gott Böses, wenn auch nur für kurze Zeit, duldet. Leid und Schmerz werden für immer aufhören und es geht eine der schönsten Prophezeiungen der Bibel in Erfüllung, die da lautet: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht wirklich wundervolle Aussichten?

LG Philipp

0

Die Geschichte kommt mir sehr bekannt vor, auch ich habe das so alles erlebt. Was dir helfen könnte, wenn du einmal ganz von deiner Familie wegkommst. Es gibt eine sehr gutes Kinder- und Jugendwohnheim und das nennt sich Leppermühle und ist in Buseck bei Giessen. Diese Einrichtung nimmt Kiner und Jugendliche auf, die psysisch krank sind. Die Ärzte, Betreuer, Therapeuten usw. sind alle sehr nett und verständnisvoll und auch kompetent. Sie helfen den Kindern und Jugendlichen sehr gut. Du bist dann das ganze Jahr über dort untergebracht, bekommst dort deine erforderlichen Therapien, Medikamente und dort kannst du auch zur Schule gehen. Einmal im Monat kannst du nach Hause fahren und auch die Hälfte der Schulferien darfst du zu Hause verbringen. Ferner kannst du in einem Einzelzimmer wohnen. Die einzelnen Gruppen sind in Wohnhäuser untergebracht in Reisskirchen, einem Nachbarort von Buseck. Diese Gruppen unternehmen auch sehr viel miteinander, machen gemeinsame Ausflüge und auch Urlaub. Finanziert wird das alles durch das Jugendamt deiner Stadt- oder Kreisverwaltung. Lediglich deine Eltern müssten einen geringen Zuschuss leisten, je nach Einkommen deiner Eltern.Das Kindergeld für dich geht direkt an das Jugendamt, weil du ja nicht mehr zu Hause lebst. Ich wünsche Dir das es dir bald wieder besser geht.

Joeng 09.11.2016, 14:16

Lächerlich, in seinem Fall von einer solchen Einrichtung zu sprechen! "...die erforderlichen Therapien, Medikamente...." - die da wären für ihn...?

0
Lukei 10.11.2016, 10:02
@Joeng

Reittherapie, Geprächstherapie, Verhaltenstherapie, Gespraäche der Therapeiten und Aärzten mit den Eltern, um eine gemeinsame Lösung zu finden und ihn zu unterstützen, gemeinsame Ausflüge. Das was diese Einrichtung anbietet ist sehr gut und auch haben diese Ärzte und Therapeuten sehr gute Fachkenntnisse. wenn man kaeine Ahnung hat dann sollte man nicht solch einen Mist schreiben. Es werden so viele Therapien angeboten das ich sie nicht alle aufzählen kann und es gibt aiuch etliche gute Medikamente, die dort verschrieben werden können. Aus diesem Grunde habe ich nicht alles im einzelnen aufgefüjhrt. Die Therapien und auch die Medikamente werden von den Ärzten und Therapeuten verordnet weil sie für jeden verschieden sind.

0
xFuckYou 10.11.2016, 16:57
@Lukei

Ist zwar alles lieb gemeint aber ich könnte es mir niemals vorstellen so weiterzuleben.. 

Ich versuche alles möglichst normal zu gestalten und das würde mein Weltbild in der Hinsicht irgendwie zerstören und ich kann nicht unter andere Menschen gehen das schaffe ich einfach nicht.

Außerdem bin ich immernoch an meine Familie irgendwie gebunden ich hasse sie und liebe sie zugleich

Danke für deine Antwort trotzdem!

0

Das früher waren keine richtigen Depressionen. Geh einfach zum Arzt, rede mit dem und hol dir, mit der Unterstützung deines Arztes, Hilfe.

xFuckYou 08.11.2016, 23:10

Leider habe ich nichtmal einen bruchteil meiner vergangenheit erzählt :/

0
Joeng 09.11.2016, 14:10

Diese "Geh-zum-Arzt-Mentatlität" könnte ich nur bei körperlichen Leiden unterschreiben - sonst würde ich sagen - geh in dich und in den Gottesdienst. Ist obendrein umsonst und hat keine Nebenwirkungen. Schon mit 16 anfangen, eine Psychoakte anzulegen und Medikamente zu schlucken..?! Besser nicht. Kein verantwortungsvoller Arzt würde das in seinem Fall tun (es sei denn, er braucht dringend Geld...).

0
xFuckYou 10.11.2016, 16:58
@Joeng

Ja da kann ich nur zustimmen ich versuche alles alleine zumachen.

Leider glaube ich nicht an Gott bzw nichtmehr aber ich denke es gibt andere dinge die mir helfen sollten

0
Joeng 10.11.2016, 17:10
@xFuckYou

Auch an Gott zu glauben, fällt den meisten nicht in den Schoß - aber wenn du mal auf diesem Weg bist (du musst es auch nicht nach außen zur Schau stellen, ist nicht mal ratsam unbedingt) hast du eine innere Stärke durch Glauben, die du nicht mehr verlierst.

0

Reiß dich zusammen, Mann! Das kann auch so aussehen, dass du einfach durchhältst und die Dinge ein bisschen sich slebst überlässt. Das mit der Schule musst du selbst wissen - entweder du lässt es schluren und nimmst ein schlechtes Zeugnis in Kauf oder du setzt dich ran und lernst. Dann werden die Noten höchstwahrscheinlich besser. Ich würde dir zweites empfehlen.

xFuckYou 08.11.2016, 22:27

Natürlich weiß ich das ich mich zusammenreisen sollte und naklar ist das ein wichtiges Zeugnis und ich versuche es ja aber du musst dir vorstellen in so einer situation bist du innerlich tod auch wenn du versuchst da rauszukommen und dich anzustrengen musst du immernoch den toten koerper hinterher schleppen :/

0

Mein radikaler 6 Punkte Plan für dich um dein Leben zu ändern:

  1. PC/Laptop kommt weg!Er lenkt nur ab und verschwendet deine Zeit. Falls du wirklich was für die Schule machen musst, leih dir einen für kurze Zeit aus! Widerstehe der Versuchung! 
  2. Handy/TV aus! einmal am Abend Nachrichten checken reicht aus! 
  3. Raus aus dem Bett!!!
  4. Treibe Sport! Geh jeden Tag raus, laufen, Rad fahren egal was! Es ist Winter und die Sonne scheint selten! Wenn du alles gibst kannst du schlafen wie ein Baby!
  5.  Durch die gewonnen Zeit, kannst du für mehr die Schule lernen!!
  6. VERDAMMT SCH**?E  nimm dein eigenes Leben in die Hand und zeig es den anderen!!! 
xFuckYou 08.11.2016, 23:07

Dadurch wuerde ich wahrscheinlich in einen noch schlimmeren Zustand fallen als jetzt.. den das sind die einzigsten sachen die mich am leben halten..

0
zersteut 08.11.2016, 23:11
@xFuckYou

genau das ist das Problem, du verdrängst deine Sorgen und Problem immer nur! Das grenzt an einer Computersucht!

0
xFuckYou 08.11.2016, 23:16
@zersteut

Ja das ist eine Computersucht ich liebe Animes mangas und spiele ich liebe es am pc zu sein. genrell spiele ich nicht oft ich schaue eher animes dort aber das ist wie eine kleine abgelegene welt fuer mich wo ich meine ruhe habe..

0

Du bist nicht krank oder sowas - du bist etwas frustriert und einsam, hast vielleicht nicht die richtigen Kumpels und schon gar keine Freundin...das kommt alles noch, mach dir da keine Sorgen. Ich denke, was du durchlebst ist eine norale Stufe des ersten Erwachsenwerdens. Aber die Schule würde ich nicht sausen lassen, wegen ein bisschen Blues. Damit kannst du dir viel verbocken und das muss nicht sein.Um schlafen zu können, kannst du dir in der Dorgerie rezeptfrei Baldraintabletten kaufen.

xFuckYou 10.11.2016, 17:01

Dieses Stufe geht schon seit ich 6 jahre alt bin.

Ja du hast recht ich hab nicht viele richtige Freunde verstehe mit trotzdessen mit Jedem in meiner Klasse. Ich würde mal behaupten ich bin nicht unbeliebt aber auch nicht beliebt wäre mir aber auch irgendwie egal. Eine Freundin hatte ich noch nicht aber genug chancen die ich nicht ergriffen habe / ergreifen *wollte*.

Ich versuche zurzeit mich in der Schule zu verbessern was auch Funktioniert wenn ich etwas mehr Lebens - Motivation hätte

0
Joeng 10.11.2016, 17:07
@xFuckYou

Du hast einen Pubertätsblues - absolut typisch und für mein Dafürhalten weit entfernt von psychisch krank. Du scheinst nach außen hin auch nicht verhaltensauffällig zu sein.

Wenn du keine Motivation hast - greif dir doch mal die Bibel und klapp sie auf und les da mal einen Abschnitt und da mal einen. Dadurch kann etwas entstehen, was dich durch dein ganze Leben (und das kann manchmal durch Krisen und Depressionen sehr gefährdet sein) stabilisieren und cooler machen wird.

0

Bitte benutz das nächste Mal Satzzeichen und Absätze - und geh zum Arzt!

Joeng 08.11.2016, 22:08

Zu welchem?

0
xFuckYou 08.11.2016, 22:11

Das bringt mich kein stueck weiter und bin am handy.

0
ErsterSchnee 08.11.2016, 22:16
@xFuckYou

Was bringt dich kein Stück weiter? Dass du zum Arzt sollst, wenn du krank bist?

Im übrigen bin ich auch am Handy - und meine Tastatur HAT Satzzeichen...

1
Dracerus 08.11.2016, 22:17

Ganz Ruhig Kinders

0

Was möchtest Du wissen?