Starke Angst vor OP was tun?

7 Antworten

Hallo,

ist die Op schon vorbei?

...Falls ja, und alles gut, ist es ja in Ordnung!

Falls noch nicht, denken Sie daran, dass es einen auch ganz, ganz überraschend mit so etwas treffen kann. Vielleicht nimmt Ihnen dieser Gedanke etwas von Ihrer Angst.

...Natürlich ist es nicht schön, wenn man mit einem anberaumten Eingriff "überfallen" wird, so wie es bei Ihnen war, wo Sie doch eigentlich heimwollten.

...Aber was denken Sie, wie es den Opfern von Verkehrsunfällen geht, die plötzlich und unerwartet vor einer Op stehen? Wenn jemand von einem Moment auf den nächsten verunglückt, und schnell operiert werden muss?

...Dazu noch die ganzen anderen Notiperationen aus verschiedensten Gründen, die noch zwischen die geplanten eingeschoben werden müssen - und die sehr schnell gehen müssen, weil sich der Patient in Lebensgefahr befindet.

...Da ist zwar - nach Möglichkeit - nach der Diagnose auch noch etwas Zeit, um die Operation zu besprechen (in günstigen Fällen), aber danach wird sofort Ruck-zuck operiert. Und andere Op's verschoben, weil es eilt.

..,Was denken Sie, wie es solchen Betroffenen wohl geht, mit ihren Gefühlen?! Die konnten sich im Vorfeld auf eine womöglich komplizierte Op gar nicht vorbereiten, und müssen Ihr Leben plötzlich und vorbehaltelos anderen Leuten anvertrauen. Dazu sind solche Operationen auch nicht immer einfach!

Kein angenehmer Gedanke. Aber oft gibt es keine andere Option.

In diesem Sinne, versuchen Sie, das ganze, etwas positiv zu sehen, Sie haben ja noch etwas Zeit, sich dran zu gewöhnen, auch wenn der Gedanke an eine Op jetzt nicht so behagt.

...Aber das klappt schon, die Ärzte sind normalerweise fähige Leute, kennen sich in ihrer Materie aus und wissen eigentlich auch, was Sie tun. Haben Sie Vertrauen!

Den Ärzten oder Schwestern können Sie auch ruhig sagen, dass Sie Angst vor der Op haben, die werden das verstehen. Sind ja schließlich auch nur Menschen!

...Vielleicht kommt ja auch nochmal Besuch vorbei, der Sie tröstet, oder ablenkt.

Nur Mut, das klappt schon!

Alles Gute!

Ist meine Angst berechtigt?
Jein. Der Eingriff an sich ist wahrscheinlich eine Routinesache die regelmäßig gemacht wird. Aber jede Op birgt ein Risiko.
Während einer Narkose kann es Komplikationen geben, die einen lebensgefährlichen Verlauf haben können, aber diese sind recht selten. Die meisten Operation laufen vollkommen routinemässig und ohne schwierigkeiten ab, aut reaktionen deines Körpers konnen Anasthesisten heute hervorragend reagieren.
Das Risiko tür komplikationen ıst abhangig von faktoren wie Vorerkrankungen, Alter, Gewicht und der Frage on du nuchtern bist oder nicht.
Was soll ich tun?
- sei eherlich zu dem Anästhesisten und spreche über deine Ängste
- bleibe vor der Op nüchtern und halte dich an das was dir vor der O p gesagt wurde. Auch rauchen solltest du nicht .
- such dir schon mal einen schönen Traum aus.
- wenn es beim letzten Mal bei der Anästhesie Schwierigkeiten gab, spreche sie an.
Dann sollte das ganze Problemlos verlaufen.
Alles Gute.

Also, du hast es vor wenigen Minuten erfahren - da kann man doch verstehen, dass das ein blöder 'Schreck in der Morgenstunde' ist und du da erst einmal mit Angst reagierst!
An den Gedanken muss man sich schließlich erst mal gewöhnen!
Ich denke, dass wirst du schaffen!

Ich verrate dir noch ein Mittel zur Selbstberuhigung und zum Abbau von akutem Stress und Aufgeregtheit:

(Klopfakupressur): Du klopfst mit der rechten Handkante relativ schnell (etwa 180 bpm) auf die Oberkante deiner linken Hand. Der Auftreffpunkt liegt zwischen Daumen und Zeigefinger, mehr in Richtung Zeigefinger (also ca. 1,5 cm oberhalb der Kuhle von Daumen und Zeigefinger). Relativ fest klopfen, aber natürlich nicht super-fest. Das Ganze ca. 60 sec. (es kommt nicht auf die genaue Zeit drauf an). Und diesen Vorgang immer wieder mal wiederholen und schön atmen dabei.

Probier das ruhig mal übungshalber des Öfteren aus!
Und gerne lass ich mir von dir hier eine Rückmeldung geben, ob es sich positiv für dich ausgewirkt hat!

Gute Wünsche für dich!


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