Stand in der Bibel, dass am 23. Sep. die Welt untergeht?

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19 Antworten

Hallo OlafDer,

die Bibel nennt weder irgendein genaues Datum, noch sagt sie, dass die Welt irgendwann untergeht. Sie spricht lediglich von einem Ende einer Welt böser Menschen, nicht aber von der Vernichtung allen Lebens hier auf der Erde.  Die Gedanken, die Du aus der Bibel anführst, stammen aus der Offenbarung und sind nur symbolhaft zu verstehen und haben nichts mit einem "Weltuntergang" zu tun.

Allerdings: Wenn man sich die heutige Welt anschaut, könnte man wirklich allen Grund haben zu verzweifeln und denken, sie ginge tatsächlich eines Tages unter. Die bestehenden Probleme sind durchaus besorgniserregend und so wie es aussieht, scheinen die Menschen nicht in der Lage dazu sein, tiefgreifende und dauerhafte Verbesserungen herbeizuführen. Doch ganz so hoffnungslos, wie es im Moment aussieht, ist die Lage doch nicht! Warum? Weil es jemanden gibt, der mächtig genug ist, dem Treiben der Menschen ein Ende zu setzen und dafür zu sorgen, dass unsere schöne Erde nicht zerstört wird.

Ich spreche vom Schöpfer und Eigentümer der Erde. Auch wenn die Menschen im allgemeinen Gott aus ihrem Bewusstsein weitgehend verdrängt haben und behaupten, Gott, wenn es ihn überhaupt gäbe, kümmere sich nicht um das, was hier auf Erden geschieht. In seinem geschriebenen Wort, der Bibel, hat er uns jedoch mitteilen lassen, was er tun wird, um eine dauerhafte Lösung für sämtliche Probleme der Menschheit herbeizuführen. Ich möchte einmal nur kurz zwei Problembereiche herausgreifen: die Umweltverschmutzung und die Kriege.

Dass Gott dafür sorgen wird, dass bald niemand mehr die Erde zerstört, geht aus dem letzten Bibelbuch, der "Offenbarung", hervor, wo es u.a. heißt, dass "Gott die verderben wird, die die Erde verderben" (Offenbarung 11:18). Auch in den Psalmen wurde schon vorhergesagt: "Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein. Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens". (Psalm 37:10,11).

Stell Dir einmal vor: eine Welt, die frei ist von irgendwelchen Menschen mit bösen Absichten! Niemand wird mehr dasein, der das zerstörerische Werk auf der Erde fortsetzen wird. Die Menschen werden es unter dem  Einfluss göttlicher Weisheit gelernt haben, im Einklang mit der Natur zu leben, ohne ihr dauerhaft zu schaden. Die Erde wird nach und nach in einen edenähnlichen Zustand versetzt werden, wie das zahlreiche Prophezeiungen der Bibel erkennen lassen.

Kriege und zerstörerische Waffenarsenale, mit denen man alle Menschen sogar mehrfach auslöschen könnte, gehören immer noch zu den größten Bedrohungen für den Fortbestand der Menschheit. Gott sagt voraus, dass diese Bedrohung bald ein Ende haben wird. Ebenfalls in den Psalmen wurde vorausgesagt: "Kriege läßt er aufhören bis an das äußerste Ende der Erde. Den Bogen zerbricht er, und den Speer zersplittert er; Die Wagen verbrennt er im Feuer" (Psalm 46:9).

Keine Waffen und keine Kriegsgeräte mehr! Der friedliche Zustand, der dann hier auf der Erde eintreten wird, wird mit folgenden, zu Herzen gehenden Worten so beschrieben: "Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhestörung. Die Menschen sind fröhlich geworden mit Jubelrufen" (Jesaja 14:7). Gott ist tatsächlich dazu in der Lage, für einen dauerhaften friedlichen Zustand auf Erden zu sorgen, der in jedem Bereich des Lebens spürbar sein wird. Sind das nicht herrliche Aussichten?

Wie wird das Gott zustande bringen, mag man nun fragen? Die Antwort lautet: durch seine Regierung, in der Bibel "Gottes Königreich" genannt. Bereits Jesus Christus lehrte uns im Vater-unser um diese Regierung zu beten, als er sagte: "Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt.   Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10).

Ja, Gottes Königreich wird bald dafür sorgen, dass Gottes Wille auch hier auf Erden geschieht. Dann wird sich auch eine sehr zu Herzen gehende Prophezeiung erfüllen, die da lautet: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Bis es so weit ist, wird es natürlich weiterhin schlimme Nachrichten und schreckliche Schlagzeilen geben. Die Bibel lässt jedoch auch erkennen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Gott in das Weltgeschehen eingreifen wird. Das Beste, was man in der verbleibenden Zeit tun kann, ist, Gott kennenzulernen und zu ihm ein enges persönliches Verhältnis aufzubauen. Dann werden wir all das Schöne erleben, was die gerade zitierten Prophezeiungen über die herrliche Zukunft sagen, die die Erde erwartet.

LG Philipp

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Zum erheblichen Teil "steht in der Bibel" stets das, was irgendwelche Fantasten hineindeuten, ohne daß es wirklich drinsteht. Aber so verhält es sich nicht nur mit der Bibel, sondern mit ziemlich allen religiösen Grundwerken.

Zu deine Frage: Es steht nicht drin und es stand auch in früheren Zeiten nicht drin.

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Ich kenne zwar nicht die ganze Bibel aber in einem Vers im Matthäusevangelium Kapitel 24 steht, dass niemand außer dem Vater im Himmel, nicht einmal der Sohn noch die Engel, weiß, wann das Ende kommt.

Von daher halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass irgendjemand aus der Bibel heraus lesen kann oder es sogar klar in der Bibel steht, wann das Ende kommt.

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Nein, in der Bibel steht definitiv nicht, dass die Welt am 23.09.2017 untergeht.

Es gab die Theorie, dass sich die Bibelstelle in Offenbarung 12,1-6 am 23. September 2017 erfüllen würde. Dies beruhte auf einer völlig falschen Auslegung dieser Verse.

Die Sternenkonstellation, die am 23.9. um das Sternbild der Jungfrau eine Krone gebildet haben, hatten natürlich nichts mit der Krone aus Offenbarung 12 zu tun. Auf solche Weise funktioniert biblische Prophetie nicht, sondern nur, wenn man die prophetischen Aussagen der Bibel grammatisch-historisch und vor allem kontextbezogen auslegt.

Im Nachhinein kann man immer leicht sagen, dass solche eine Auslegung falsch war. Ich habe aber schon vor den 23.09. geschrieben, dass die Sternenkonstellation dieses Tages nichts mit einer Erfüllung von Offenbarung 12 zu tun hat.

Ich zitiere mal den sehr guten Walvoord-Bibelkommentar zu Offenbarung 12,1-6, um aufzuzeigen, warum es genau in diesen Versen, die fälschlicherweise auf die Sternenkonstellation vom 23.09. bezogen wurde, geht:

"Die erste wichtige Gestalt, die im Endzeitdrama auftritt, ist eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Ihr Erscheinen war ein großes Zeichen (sEmeion mega; vgl. Offb 13,13). Dies ist das erste von einer ganzen Reihe von Ereignissen, die als "Zeichen" oder "Wunder" bezeichnet werden ( Offb 12,3;13,13-14;15,1;16,14;19,20 ). In ihrer Funktion als Zeichen waren sie Symbole für etwas, was Gott in Kürze enthüllen wollte, und enthielten fast durchgehend ein Element prophetischer Warnung. Auch wenn dieses Zeichen zunächst am Himmel gesehen wurde, so spielten sich doch die Ereignisse, die seinem Erscheinen folgten, offenbar auf der Erde ab.

Die Frau ist ein Sinnbild für Israel, wie aus 1Mo 37,9-11 hervorgeht, wo die Sonne und der Mond Symbole für Jakob und Rachel, die Eltern Josefs, sind. Die Sterne in der Krone der Frau versinnbildlichen ganz eindeutig die zwölf Söhne Jakobs. Die Frau ist damit die Verkörperung Israels, das den abrahamitischen Bund erfüllte. J. B. Smith zitiert Jes 60,1-3.20 als Beleg dafür, dass die Sonne ein Sinnbild für die künftige Herrlichkeit Israels sein muss (A Revelation of Jesus Christ, S. 182).

In vielen Auslegungen sind die Kommentatoren so sehr darauf bedacht, Israel mit der Kirche gleichzusetzen, daß sie alle Hinweise darauf, daß die Frau für Israel steht, übersehen. Nach den Worten von Robert H. Mounce z. B. ist sie "die messianische Gemeinschaft, das ideale Israel ... die Kirche (Offb 12,17). Das Gottesvolk ist in der ganzen Erlösungsgeschichte immer eines" (The Book of Revelation, S.236). Die hier beschworene Einheit des Gottesvolkes hebt jedoch nicht alle religiösen und rassischen Unterschiede auf.

Die Symbolsprache dieser Passage nimmt zwar nicht konkret Bezug auf Maria, die Mutter Christi, weist aber auf das Volk Israel hin, aus dem Jesus hervorgegangen ist. Hier ist also keineswegs von der Kirche die Rede. An verschiedenen Stellen der Bibel werden verdorbene Frauen als Sinnbilder falscher Religionen hingestellt, wie etwa im Fall Isebels (Offb 2,20), bei der abtrünnigen Kirche der Endzeit in Gestalt einer Prostituierten ( Offb 17,1-7.15.18 ) und bei Israel, das Jahwe untreu wurde ( Hos 2,2-13 ). Die Kirche dagegen ist immer die "jungfräuliche Braut" (2Kor 11,2), die "Braut des Lammes" (Offb 19,7).

Die Frau war offenbar schwanger und stand unmittelbar vor der Geburt (Offb 12,2). Dieser Vorgang wurde zwar in gewisser Weise auch in der Geburt Christi durch die Jungfrau Maria Realität, doch der Kontext verweist an dieser Stelle auf das Hervorgehen Israels aus seiner Leidenszeit vor dem zweiten Kommen Christi. Diese Sichtweise wird durch die folgenden Verse noch gestützt.

Das zweite Zeichen (sEmeion; vgl. V. 1) erschien ebenfalls am Himmel, obwohl es sich eigentlich um ein Geschehen auf der Erde handelte. Es war ein großer roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen. Aus ähnlichen Darstellungen in Dan 7,7-8.24 und Offb 13,1 wissen wir, dass dieses Ungeheuer ein Sinnbild für die Macht Satans über die Reiche der Welt in der Großen Trübsal ist. Offb 12,9 identifiziert den Drachen denn auch eindeutig als Satan. Die Farbe rot ist vielleicht ein Hinweis auf das Blutvergießen, das in dieser Zeit stattfinden wird. Die zehn Hörner stellen symbolisch die zehn Könige (vgl. Dan 7,24), die beim Kommen des Weltherrschers regieren, dar (vgl. Dan 7,7 und Offb 13,1).

Dass dieser Drache mit seinem Schwanz den dritten Teil der Sterne des Himmels (hinwegfegte), war ein Zeichen der satanischen Macht, die sich auf Himmel und Erde erstreckte. Darin wurde sichtbar, wie Satan seine Gewalt über diejenigen, die sich ihm in geistlicher oder politischer Hinsicht Hinsicht widersetzten, ausdehnte. Der Versuch des Drachen, das neugeborene Kind zu fressen (Offb 12,4), erinnert an den Versuch Satans, das Kind Jesus umzubringen. Die satanische Opposition gegen Israel, insbesondere gegen das Geschlecht, aus dem der Messias hervorgehen sollte, tritt im Alten wie im Neuen Testament immer wieder deutlich zutage.

Nachdem die Frau das Kind - den Sohn, einen Knaben, der alle Völker weiden sollte mit eisernem Stabe - zur Welt gebracht hatte, wurde es zu Gott und seinem Thron (entrückt). Bei diesem Kind handelte es sich offensichtlich um Jesus Christus ( Ps 2,9; Offb 19,15). Alford hält denn auch fest, dass "der Knabe der Herr Jesus Christus ist, und kein anderer" (The Greek Testament, 4,668). Die Entrückung des Kindes bezieht sich auf die Himmelfahrt Christi, nicht auf die später erfolgende Entrückung der Kirche, auch wenn in beiden Fällen dasselbe Wort gebraucht ist ( 1Thes 4,17; vgl. Apg 8,39; 2Kor 12,2-4 ), denn die Entrückung der Kirche würde nicht zur Befreiung des Knaben aus der Gewalt des Satans führen.

Zu dieser Befreiung kam es, als die Frau in die Wüste (entfloh), wo sie einen Ort hatte, bereitet von Gott. Sie wurde dort tausendzweihundertundsechzig Tage, das sind zweiundvierzig Monate zu je 30 Tagen oder dreieinhalb Jahre, bewahrt. Matthäus (Mt 24,16) spricht von der Flucht Israels zu Beginn der Zeit der Großen Trübsal (vgl. Mk 13,14). Dass hier von der Wüste, bei Matthäus von Bergen die Rede ist, ist kein Widerspruch, denn in beiden Fällen handelt es sich um wilde, öde Landstriche. In ihrem Wüstenversteck wurde Israel vielleicht auf dieselbe wunderbare Weise wie einst das Volk Israel auf seiner Wüstenwanderung von Ägypten in das verheißene Land versorgt.

Die Zeitspanne ihres Verborgenseins erstreckte sich über eintausendzweihundertundsechzig Tage, später als "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit" angegeben (vgl. den Kommentar zu Offb 12,14). Dieses Geschehen (V. 5-6) folgte auf den "Kampf im Himmel" (V. 7)."

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Einmischer 02.10.2017, 10:40

Hallo Chris,

 

wenn das mal nicht einfache und kurze Sätze waren...;-))

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chrisbyrd 02.10.2017, 10:47
@Einmischer

Okay, dann mit einem kurzen Satz: "Nein, dies findet sich nicht in der Bibel!"

;-)

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Das kann man dir nicht mit kurzen Sätzen beantworten. 

Diese Stelle aus Offenbarung beschreibt, wie Gottes himmlische "Frau", ein Symbol für die Organisation seiner treuen Geistgeschöpfe ein "Männliches Kind" gebiert. Dieses wird übrigens sofort nach der Geburt von einem Furcht erregenden Drachen verfolgt, was diesem nicht gelingt, da Gott der Frau eine Stätte bereitet, wo sie in Sicherheit ist.

"das männliche Kind" bedeutet die Geburt des Königreiches, um das Jesus seine Nachfolger beten lehrte. Dieses Königreich ist heute stark am Wachsen, durch das Predigtwerk, das Zeugen Jehovas weltweit durchführen.

Außerdem wird in den ersten Versen der Offenbarung gesagt, daß Jesus Christus diese Offenbarung von seinem Vater JHWH empfangen hat, damit er sie seinen "Sklaven" übermittelt. Ungläubige und weltlich gesinnte Menschen können diese Offenbarung niemals verstehen, da dazu der Geist JHWHs nötig ist.

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telemann2000 01.10.2017, 18:36

Diese Stelle aus Offenbarung beschreibt, wie Gottes himmlische "Frau", ein Symbol für die Organisation seiner treuen Geistgeschöpfe ein "Männliches Kind" gebiert.

Das ist Nonsens. Engel werden in der Bibel als Söhne bezeichnet. Folglich können sie nicht gleichzeitig seine Frau sein. Auch existiert der Begriff 'Organisation' nicht einmal ansatzweise in der Bibel.....

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telemann2000 01.10.2017, 18:40

Dieses Königreich ist heute stark am Wachsen, durch das Predigtwerk, das Zeugen Jehovas weltweit durchführen.

Das stimmt ebenfalls nicht, die Bibel spricht nirgends von einer kleinen religösen Gruppe im 21. Jahrhundert mit dem Namen Jehovas Zeugen. Das ist ungefähr genauso einzuordnen wie der Weltuntergang am 23. September.

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Es gibt eine Prophezeiung mit einer Frau die den Mond unter ihren Füssen hat usw. Irgendein Planet sitzt in der "Gebärmutter" des Sternenbild Jungfrau, usw. Diese Prophezeiung soll nun erfüllt sein, durch die Sternenkonstellation die es am 23.09.17 gab, oder wird noch erfüllt. Wie auch immer, der Planet hält sich glaube ich 9 Monate in der "Gebärmutter" auf. Das am 23.09.17 die Welt untergeht steht NICHT in der Bibel. Die Bibel nennt KEIN Datum an dem die Welt untergeht. Bzw steht da nichts von einem Weltuntergang, sondern etwas über die Apokalypse.

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Nee, das stand damit Sicherheit nicht drin. Da stehen keine Termine drin.
Und untergegangen ist sie ja wohl nicht.
Der Termin für den Untergang, den kennt nur Gott alleine. Und den kann auch ein Mensch niemals voraussagen.

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Also wenn du dich verständlicher ausdrücken würdest, würde ich als Christ natürlich meinen Senf dazu abgeben, aber so...

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In der Bibel steht nichts von einem Weltuntergang.

Es steht aber darin, dass Gott allem Bösen ein Ende machen wird. Danach wird das hir Wirklichkeit:

„Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen.“ (Psalm 37:29)

Nennt die Bibel ein Datum? Nein:

„Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater.“ (Mat. 24:36)

Sie nennt aber Anhaltspunkte, an denen man erkennen kann, dass es nicht mehr lange dauern kann bis zu Gottes Eingreifen. Siehe Mat. 24, 25; Mark. 13; Luk. 21; 2. Tim. 3:1-5.

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RudolfFischer 02.10.2017, 09:30

Aber auch die Anhaltspunkte sind völlig unspezifisch: Krieg, Elend, Naturkatastrophen gbt's immer wieder. Auch die frühen Christen brauchten damals schon "Anzeichen", um ihrer Predigt vom nahen Ende Gewicht zu verleihen.

Im Laufe meines Lebens gab es immer wieder neue Prophezeiungen in der Öffentlichkeit (z.B. von den Zeugen Jehovas), dass die Welt an einem bestimmten Datum untergehen sollte. War das Datum vorüber und nichts passiert, hieß es dann, man habe "könnte" gesagt, was ja immer stimmt. Zuletzt sollte nach Ablauf des Majakalenders (23.12.2012?) wirklich Schluss sein. Ungeachtet dessen dreht sich die Erde weiter :-)

Ein kluger Christ lebt wie die klugen Jungfrauen in der Bibel: Da er jederzeit sterben kann, ist sein individueller Weltuntergang eben jeden Tag möglich, und so sollte man dann auch jederzeit vorbereitet sein.

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OhNobody 02.10.2017, 18:48
@RudolfFischer

Gott verspricht, dass die Erde niemals untergeht:

„Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen.“ (Ps. 37:29)

Zeugen Jehovas reden also nicht vom Weltuntergang — eher von einer Reinigung der Erde:

„Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein.“ (Ps. 37:10)

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Ich denke, dass kein Christ sowas behauptet hat.  Es gab wohl Christen die das als Zeichen für die Erfüllung der Bibelstelle aus Offenbarung 12 gesehen haben. Aber selbst wenn es so gewesen wäre, hätte das nicht den Weltuntergang bedeutet, sondern nur einen Meilenstein auf dem Weg dorthin.

Vermutlich waren es wohl eher Spinner die die Bibel und deren Gläubigen verhöhnen wollten oder einfach nur Publicity haben wollten.

Aber nur meine persönliche Einschätzung.

Gruss

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In der Bibel steht irgendwas mit der Schwanger.

ja, damals waren viele Frauen schwanger.., so wie heute auch .

Der 23 September steht nicht in der Bibel  , es ist auch nicht passiert. Du bist doch noch da, oder? :-) und die Erde auch .

lieben Gruß

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In der Bibel steht nirgends - und zwar wirklich nirgends - wann die Welt untergeht. Dass sie einmal ein Ende haben wird, das schon. Aber wann das sein wird, ist offen.

Was du da schreibst, ist eine Szene aus dem Buch der Offenbarung. Das ist symbolisch gemeint - also nicht wörtlich. Es geht kurz gesagt um Jesu Geburt.

Du kannst es hier nachlesen: https://www.bibleserver.com/text/LUT/Offenbarung12%2C2

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Nein, das war der 23.Oktober, der kommt noch, also richte dich darauf ein.

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In der Bibel steht viel wirres Zeug. Genaue Daten werden ohnehin nicht genannt.

das Problem bei Prophezeiungen ist, dass sie nie präzise genug sind, um tatsächlich etwas vorherzusagen. Erst im Nachhinein lassen sie sich so interpretieren, dass es irgendwie zutrifft. Das Prinzip ist das Selbe wie bei den Horoskopen in Klatschblättern.

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danhof 02.10.2017, 11:23

In der Bibel steht viel wirres Zeug

Nicht alles, was man ablehnt, ist deshalb gleich wirres Zeug. Andernfalls würden sich wohl auch nicht so viele kluge Köpfe mit dem Studium der Bibel beschäftigen.

das Problem bei Prophezeiungen ist, dass sie nie präzise genug sind, um tatsächlich etwas vorherzusagen

Im Alten Testament wird an mehreren Stellen auf den Messias verwiesen, der kommen wird. Und von wem ist im Neuen Testament die Rede?

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TroIIinger 02.10.2017, 11:52
@danhof

Nicht alles, was man ablehnt, ist deshalb gleich wirres Zeug.

ich habe mich damit beschäftigt, Fragen dazu gestellt und keine schlüssige Antwort bekommen. Folglich ist vieles wirres Zeug.

Im Alten Testament wird an mehreren Stellen auf den Messias verwiesen, der kommen wird. Und von wem ist im Neuen Testament die Rede?

Die Geburtsgeschichte des Messias wurde erfunden, um den Prophezeiungen aus dem alten Testament zu entsprechen. 

So musste die Reise nach Bethlehem erfunden werden, damit der Messias am richtigen Ort geboren wurde. Die Römer handhabten es nämlich nie so, dass irgendwer zu einer Schätzung/Zählung in die Stadt seiner Geburt zurückkehren musste. Es ist auch nicht belegt, dass es überhaupt so eine Zählung/Schätzung zu diesem Zeitpunkt gab.

Es wurden zwei unterschiedliche Stammbäume erfunden, damit der Messias auch aus dem hause Davids kam. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass man die Abstammung eines Menschen damals über so viele Generationen zurück verfolgen konnte, immerhin sind es fast 80 Generationen und unterm Strich ist Josef nicht der Vater. Angeblich soll er um das Jahr 1000 vor unserer Zeitrechnung gelebt haben. Etwa 80 Generationen in 1000 Jahren würde bedeuten, dass die Väter bei der Zeugung ihrer Erstgeborenen im Schnitt etwa 12 Jahre alt gewesen wären und das setzt noch voraus, dass alle Vorfahren Erstgeborene gewesen wären. Und so einen Mist soll man glauben? Wer nur einen Funken Verstand hat, erkennt dass da was nicht stimmt.

Man braucht keine übernatürlichen Kräfte zu bemühen, um im Nachhinein eine passende Geschichte mit vielen Unstimmigkeiten zu erfinden, die zu der bereits vorhandenen Prophezeiung passt.

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Nein, tut es nicht.

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du fragst sehr, sehr unklar

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Bibelforscher glauben, dass mit der schwangeren Frau etc. eine bestimmte Sternkonstellation gemeint ist, die wir am 23. hatten.

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Die Bibel sagt nirgendwo, dass die Welt "untergeht".

Aber es gibt eine Erneuerung derselben (Offb.21,1).

Zu diesem Zeitpunkt ist der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) bereits im ewigen Feuer (Offb.20,10).

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😣 Nein, da steht nicht's von einem Weltuntergang am 23. September geschrieben.

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