Stammzellspender werden t jz?

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3 Antworten

Man kann sich ganz einfach an einem der Typisierungstermine
der Stefan-Morsch-Stiftung als möglicher Stammzellspender registrieren. Die
aktuellen Termine findet man auf der Internetseite. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich über die
Homepage online registrieren zu lassen. Auf der Startseite ist der
Online-Registrierungsbutton. Dort findet man Informationen über die Chancen und
Risiken und über die Ausschlusskriterien. Es ist wichtig, diese Information vor
dem Ausfüllen der Einverständniserklärung durchzulesen. Wer sein Einverständnis
gegeben hat, bekommt ein Entnahmeset zugesandt. In dem Päckchen ist das
entsprechende Material, um sich bei seinem Hausarzt eine Blutprobe entnehmen zu
lassen. Dieses Päckchen wird dann einfach an die Stefan-Morsch-Stiftung
zurückgesendet. Weitere Informationen bekommen Sie über unsere gebührenfreie
Hotline (08 00 - 766 77 24) oder über die Homepage. Zudem bleiben wir gerne
über unsere Facebookseiten mit Ihnen in Kontakt.

Die Blutproben werden im Labor auf die
transplantationsrelevanten Merkmale untersucht. Stimmen die Werte mit denen
eines Leukämiepatienten überein, nehmen Mitarbeiter der Stiftung den Kontakt
auf. Um sie schnellstmöglich erreichen zu können, ist es wichtig, dass Sie uns
bei Umzug Ihre neuen Adressdaten geben.

Um die Stammzellen beim Spender zu entnehmen, gibt es heute
zwei Varianten: Bei der klassischen Methode der Knochenmark-Entnahme entnehmen
Mediziner etwa 0,8 bis 1,5 Liter Knochenmark-Blut-Gemisch aus dem Beckenknochen
des Spenders – niemals aus dem Rückenmark. Dieser Eingriff dauert zirka eine
Stunde. Die zweite Methode ist die Entnahme peripherer Blutstammzellen aus dem
Blut – ähnlich wie bei einer Plasmaspende oder Dialyse. Dazu wird dem Spender
vorher ein körpereigener Botenstoff verabreicht, der die Stammzellen aus dem
Knochenmark in das Blut übergehen lässt. Dieser Botenstoff löst beim Spender im
Vorfeld oft grippeähnliche Symptome – wie Kopf- und Gliederschmerzen aus. Diese
verschwinden aber mit der Entnahme der Stammzellen.

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du kannst dich entweder online registrieren und musst dann eine speichelprobe per post an die dkms (oder eine andere stiftung) schicken, oder du gehst zu einer typisierungsaktion. dort wird allerdings meistens blut genommen, weil die genmerkmale dadurch besser zu analysieren sind.

wenn du dann genommen wirst, wirst du angerufen und mit deiner zustimmung gründlich untersucht, damit du auch wirklich gesund bist. es wird nochmal blut genommen und geschaut, dass es auch wirklich passt.

die operation kommt nur noch selten vor. dort würde man dir dann aus dem beckenkamm knochenmark entnehmen.

meistens musst du allerdings an ein gerät, ähnlich wie bei der dialyse, bei der die stammzellen aus dem blut gefiltert werden. der vorgang dauert ca 4 stunden (kann aber variieren). allerdings muss man sich ein paar tage vorher ein paar spritzen geben, damit die stammzellen vom knochenmark ins blut übergehen. dabei kann man grippesymptome wie zb gliederschmerzen bekommen.

das war nur ne ganz kurze zusammenfassung, wenn du mehr wissen willst dann frag einfach oder informiere dich bei der dkms oder bei der stefan-morsch-stiftung oder so. google hilft manchmal auch =)

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