Staff-Bull, Berliner Gesetze?

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2 Antworten

Hallöchen :) 

Also ich habe in der Familie, neben meinem Dobermann noch einen American Staffy und einen Staff/Argentino und kann dir eigentlich mit gewissheit sagen, dass es bei der Haltung eines Staff Bulls keine schwierigkeiten gibt. Zumindest in Berlin nicht. :) Du musst ihn also weder beim Ordnungsamt melden, noch den Wesenstest machen lassen. Du persönlich brauchst dafür dann auch keinen Hundeführerschein oder Sachkundenachweis. :) 

Das heißt, ja, du kannst dir einen Staff Bull anschaffen, wie jeden anderen "normalen" Hund. :) Die haben dann auch keine Maulkorbpflicht etc. In meinen Augen eine gute Wahl, sind ausdrucksstarke und Agile Hunde mit denen man eine Menge Sport treiben kann. Kleine Kraftpakete schlecht hin. ;) 

solltest du noch andere Fragen haben, kannst du dich gerne bei mir melden :)

Liebe Grüße aus Berlin. 

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In Berlin müssen American Staffordshire Terrier ab dem 7. Lebensmonat einen Maulkorb tragen.

Hundegesetz in Berlin

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In Berlin wird nicht wie in Bayern oder Baden-Württemberg
unterschieden, ob eine Hunderasse widerlegbar gefährlich oder
unwiderlegbar gefährlich ist. Stattdessen gelten – bisher – zehn Rassen
und entsprechende Kreuzungen als grundsätzlich „gefährliche Hunde“.
Hierunter fallen derzeit American Staffordshire Terrier,
Bullmastiff, Bullterrier, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Mastiff,
Mastin Espanol, Mastino Napoletano, Pit-Bull und Tosa Inu
.

Für 2016 ist jedoch ein neues Hundegesetz mit einer auf vier Hunderassen verkürzten Liste geplant. So sollen nur noch Pitbull-Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Tosa Inu als gefährliche Hunde aufgeführt werden.

Darüber
hinaus kann gemäß des Gesetzes auch jeder Hund, bei dem eine über das
natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust und Schärfe
festgestellt wird, als „gefährlicher Hund“ gelten. Auch wenn ein Hund
(gleich, welcher Rasse) Menschen/Tiere gebissen hat (ohne selbst
angegriffen bzw. provoziert worden zu sein), unkontrolliert Wild hetzt
bzw. reißt oder Menschen wiederholt gefährdet bzw. in gefahrdrohender
Weise anspringt, kann er ein „gefährlicher Hund“ im Sinne des Gesetzes
sein.Quelle: Deine Tierwelt.de

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