Ständiger Streit um die Hausarbeit u.ä., bin inzwischen völlig verzweifelt. Habt Ihr Tipps oder Ratschläge für mich?

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6 Antworten

also erstens: grundsätzlich finde ich (möglichst) 50:50 richtig und korrekt, wenn aber beide 100% arbeiten! 
Wenn deine bessere Hälfte nur 50% arbeitet und somit 2-3 Tage frei hat unter der Woche, soll er natürlich die Hausarbeit weitgehend machen. 

Also ich an deiner Stelle (bin zwar Mann, aber trotzdem) würde dies nicht dulden und käme mir massiv verarscht vor! Das ihr deswegen direkt so einen Streit habt, zeigt meiner Meinung nach gewisses Macho-gehabe. Sicherlich ist es für ihn auch schwierig, wenn die Frau erfolgreicher ist und quasi die Familie ernährt. Aber mit einem grösseren Anteil an Hausarbeit, könnte er sich ja super revanchieren.

Ich kenne es, Hausarbeit ist gerne mal ein Streitpunkt. Daher finde ich es wichtig, dass man die zu erledigenden Arbeiten klar und fair (unter Einbezug der Arbeitstätigkeit) aufteilt!

edit: zu deinem letzen "gleich moderneren familien": ich hatte damals die ähnliche Situation, als ich "fauler Student" war und die Freundin 100% arbeitete und ich mehr oder weniger bei ihr wohnte. Ok, ich hab nie gebügelt (schaff ich einfach nicht) aber den Rest war so weit möglich (wenn nicht Prüfungszeit) eine Arbeit:)

ach ja... ich würde NIEMALS wenn nicht verheiratet alles in den selben Topf werfen. Ich hatte die Regelung immer so, dass es ein gemeinsames Konto gab, daraus die Fixkosten und so weit möglich die restlichen Lebenskosten bezahlt wurden. Beide haben gleich viel eingezahlt. In eurer Situation könntet ihr allenfalls einen Deal machen, dass du mehr einzahlst, er dafür die Hausarbeit macht um quasi die fehlenden Arbeits-Prozente zu kompensieren

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tja selbst wenn du von anderen erfährst wie gut  es klappen könnte ist dir (euch )immer noch nicht geholfen.ich schließe mich der meinung von
Arjiroula an.wir sind mitlerweile 27 jahre verheiratet.bei uns gab es von anfang an nicht die probleme.wo ich das geld nach hause gebracht hatte(vollzeit,montage)knapp 20 jahre lang hat meine frau den haushalt und kindererziehung(3 kinder) gemacht.sie war nicht arbeiten.jetzt mitlerweile schon knapp 9 jahre läuft es umgedreht.ich bin zu hause eu rentner,vollerwerbsunfähig schmeiße so gut es geht den haushalt(es dauert halt länger).ich kümmere mich um das einkaufen ,essen kochen ,wäsche komplett.usw.und wenn ich es nicht schaffen sollte hilft sie mir.ansonsten kann sie sich komplett auf ihre 3 arbeiten konzentrieren oder wenn sie mal frei hat auf ihre hobbys.sie hat mir damals den rücken freigehalten und das gleiche versuche ich jetzt zu machen.geld mäßig machen wir es so  das jeder gewisse festkosten übernimmt und der rest steht dem jenigen zur verfügung.

In der Zeit, als mein Mann arbeitslos war, verbrachte er auch unendlich viele Stunden zum Daddeln vorm Bildschirm. Wenn ich dann trotz meiner  Arbeit  (Halbtagsjob) noch an den WEs gekellnert hatte und hier in der Wohnung nicht einmal das Geschirr in der Spülmaschine eingeräumt war, war ich auch immer auf 180. 

Ich hatte mir dann angewöhnt, bei Bedarf explizit zu sagen, was ich gerne durch ihn erledigt haben möchte. Inzwischen sind unsere Kids aus dem Haus und mein Mann hat seit vielen Jahren wieder einen Job. Dennoch bitte ich ihn hin und wieder, etwas im Haushalt zu helfen, aber es gibt auch Dinge, die er freiwillig erledigt (Gelbe Säcke nach unten tragen/ Müll rausbringen, Spülmaschine einräumen und anstellen. Und ich bin gelassener geworden: was nicht fertig ist,  bleibt liegen. LG und alles Gute 

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