Ständige Wohnungsbesichtigungen akzeptieren ?

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7 Antworten

Ihr müßt zwar Besichtigungen des Vermieters mit Mietinterssenten ermöglichen, aber nicht wann und so oft der Vermieter das will.

Mehr als 1 - 2 Termine pro Woche a etwa 60 Minuten müßt Ihr nicht dulden.

Am besten legt Ihr, wenn möglich für einige Wochen im Voraus, selbst Termine fest und teilt diese der Vermieterin nachweisbar, per Einwurfeinschreiben, mit.

Samstag müßt Ihr zulassen, Sonn- und Feiertage dagegen nicht.

Die Vermieterin will keine sammeltermine akzeptieren und droht mir nun mit Klage.

Dann soll sie doch.

Jetzt habe ich ihr angeboten, dass Freunde den Schlüssel bekommen und sie einmal die woche einen sammeltermin durch die Wohnung führen können,

Gut so. Das bitte auch in dem Schreiben mit den Terminen festhalten.

Übrigens ist nicht Eure Aufgabe Interessenten durch die Wohnung zu führen. Das ist Sache der Vermieterin. Sie will vermieten, nicht Ihr.

Die Besichtigungstermine müssen sein, müssen aber mit dem Noch-Mieter abgestimmt werden.

Und wenn ihr bisher alles akzeptiert habt, ist es jetzt durchaus legitim, auch mal "nein" zu sagen. Außerdem hast du ihr ja annehmbare Alternativen angeboten, wenn sie diese nicht akzeptiert, ist sie selber Schuld.

Deine Vermieterin würde niemals deswegen klagen, das hat sie nur gesagt, um dich einzuschüchtern. Das wäre doch viel zu aufwändig und die Sache nicht wert!

Außerdem wußte sie ja sicher von eurem Urlaub, dann hätte sie die Besichtigungen halt früher planen müssen.

Man muss sich von seinem Vermieter nicht alles gefallen lassen und außerdem würde es doch auch noch reichen, nach eurem Urlaub weitere Besichtigungen zu machen, denn bis Ende September ist es ja noch eine Weile hin.

Solange ihr nicht generell Besichtigungstermine ablehnt , seit ihr im Recht . Ihr müsst nicht jeden Termin zustimmen . Das mit der Klage sagt sie nur um Druck auf euch auszuüben. Das wird sie aber nicht durchziehen , eine Klage dauert zu lang , ist zu teuer und sie würde verlieren . Also bringt ihr es gar nix

Ja denke auch. Zumal wir auf du noch einen Säugling und ein Kleinkind haben. Bisher haben wir JEDEM Termin zugestimmt. Dieses geht es eben mal nicht 

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@minkmoni

Ich finde ihr bietet auch genug alternative Termine an . Sie ist selbst schuld wenn sie diese nicht annimmt nur weil sie ihr nicht in den Kram passen

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kurz und bündig: ihr habt Recht. Im Mietrecht sind solche Besichtigungen eindeutig definiert.

Macht eine fixe Anzahl von potentiellen Kandidaten aus. Also 10 oder 20 maximal. So viele dürfen kommen und danach muss entschieden werden. Unendlich müsst ihr das nicht mitmachen. Ich glaube da gibt es sogar eine gesetzliche Regelung. Bin mir aber gerade nicht sicher.

Also bestimmt zukünftig der Mieter, wie viel Interessenten der Vermieter einladen darf und sagt dann den Vermieter, dass er sich zwischen diesen entscheiden muss.

Interessant!

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@Falkenpost

Nein, denke ich nicht. Aber ich denke, ich muss auch nicht akzeptieren, dass sie mir 9 Uhr sagt, dass 15 Uhr jemand zur Besichtigung kommt, oder? Und Sonntag muss ich gar nichts, denke ich. 

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@minkmoni

Genau! Es gibt nicht unbedinngt darum wer "Recht" hat und wer nicht. Setze doch einfach mal diese Forderungen an den Vermieter. Ungeachtet der rechtlichen Situation. Evtl. macht er ja da mit. Ich habe damals meiner Vermietein einfach vorgeschlagen, dass ich mich um die grobe Auswahl kümmere und sie darf dann zwischen 10 Leuten auswählen. Sie war so begeistert, dass ich alleine den Nachmieter auswählen durfte ;) Da hatte ich aber auch eher Glück.

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@Falkenpost

Also bestimmt zukünftig der Mieter, wie viel Interessenten der Vermieter einladen darf

Nein. Der Mieter darf bestimmen wann er Besichtigungen zuläßt. Und Massenbesichtigungen, bei den zig Leute durch die Bude latschen, muß er gar nicht zulassen.

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@minkmoni

Nein. Dies musst du natürlich nicht akzeptieren. Insbesondere kannst du einen gewissen Vorlauf verlangen. Aber hierfür gibt es zig Urteile, welche man leicht im Internet findet.

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