Ständige Angst vor lebensgefährlichen Krankheiten. Was tun?

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7 Antworten

Hallo Benedikt,

wir alle kennen das Gefühl, Angst vor einer schweren Krankheit zu haben, wenn man entsprechende Symptome hat. Meist sind die Symptome vollkommen unbedenklich, manchmal aber auch nicht.

Gehe einmal zum Arzt, um sicher zu gehen, dass du nichts hast, und lasse dich von oben bis unten abchecken. Sollte nichts festgestellt werden, ist entscheidend, wie du mit den Symptomen umgehst:

Recherchiere nicht im Internet nach Krankheiten, die zu deinen Symptomen passen könnten. Das ist nicht sinnvoll. Für gewöhnlich entsteht nur noch mehr Panik, wenn man nach gefährlichen Krankheiten recherchiert. Ich weiß, du willst die Situation unter Kontrolle haben. Aber dennoch musst du versuchen, das Leben zu leben, ohne 100 prozentige Sicherheit zu haben, dass dir nichts passiert. Ansonsten leidet deine Psyche langfristig mehr darunter, als dass du deinem Körper hilfst.

Versuche die Symptome richtig einzuordnen. Ein Stechen in der Brust, Schwindelattacken, Übelkeit, u.s.w. können auch bei Stress, Angst oder Panik auftreten und sind dort einhergehende Begleitsymptome. Vielleicht befindest du dich in einem Teufelskreis, da die Angst, etwas schlimmes zu haben, deine Symptome noch mehr verstärkt. Deswegen hast du noch mehr Angst und die Symptome verstärken sich wiederum noch mehr, u.s.w. Hast du in letzter Zeit viel Stress oder auch Angst vor etwas? Befindest du dich in einer schwierigen Lebenslage?

Wenn das nicht zutrifft, brauchst du dir immer noch keine Sorgen machen, sofern der Arzt nichts feststellt. Schwindel und mittelstarke Schmerzen können auch auf harmlose Dinge zurückgeführt werden, zum Beispiel:
- Kreislaufprobleme wegen Wetter
- Kreislaufprobleme wegen Zuckermangel
- Schmerzen wegen Wachstum

Gehe außerdem nicht ständig zum Arzt. Das ist ein Vermeidungsverhalten, mit dem du sicher gehen willst, dass du nichts hast. Auf Dauer wirst du aber bei jedem kleinen Wehwehchen zum Arzt gehen. Das wäre nicht gut.
Dennoch ist dies kein Aufruf nicht mehr zum Arzt zu gehen! Sollten sich deine Beschwerden verschlimmern oder du ernsthafte, schwere Symptome hast, ist ein unverzüglicher Arztbesuch selbstverständlich notwendig.

Falls sich dein Problem nicht bessert und du dennoch immer wieder Angst hast, vor Krankheiten und so weiter, wäre es eventuell ratsam einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Sie können dir helfen, dir diesbezüglich weniger Sorgen zu machen.

Zu erwähnen ist außerdem: In deinem Alter und deinem Körperbau (20 Jahre bei 180 cm und 90kg) ist ein Herzinfarkt oder dergleichen sehr unwahrscheinlich. Es ist viel wahrscheinlicher, dass du gleich im Straßenverkehr von einem Auto überfahren wirst (falls dir das vielleicht hilft!)

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen :)

Liebe Grüße

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Sie machen sich selbst Panik und das ist meiner Meinung nach der ausschlaggebende Faktor. 

Natürlich ist es immer wichtig zum Arzt zu gehen wenn man Symptome hat, um ausschließen zu können das es etwas körperliches ist. 

Für mich hört es sich ziemlich logisch an , das dieses stechen von der Wirbelsäule kommt. Sie sind übergewichtig, viele Personen mit Übergewicht haben solche Probleme. 

Ihre Panik kann diese Symptome aber verstärken, beispielsweise wenn Sie ständig darauf achten ob Sie wieder ein stechen fühlen und sich einfach auf diese Region ihres Körpers zu stark fixieren. 

Sie sollten sich einmal vor Augen halten, wie hoch beispielsweise die Wahrscheinlichkeit ist, das trotz ärztlicher Untersuchung und der Tatsache, das Sie seit September 2016 an diesem stechen leiden , es sich um eine Herzkrankheit handeln könnte. Schon fast nicht mehr der Rede Wert. 

Kommen wir zur Lunge, Lungenkrebs beispielsweise ist einer tödlichsten, aber nicht weil es kaum Möglichkeiten zur "Heilung" gäbe , sondern weil er oft einfach viel zu spät erkannt wird. Warum wird er viel zu spät erkannt? Weil er NICHT weh tut. Er ist schleichend und wird erst zu spät bemerkt. Und das definitiv nicht durch Schmerzen in der Brust , sondern meistens durch blutiges Husten. 

Ich kann Ihnen nur raten, sich nicht zu sehr auf jeden pieks zu konzentrieren.

Lassen Sie den Rest Ihres Körpers noch durchchecken ,  das hilft gegen die Panik. 

Eventuell sollten Sie zu einem Neurologen gehen, der Ihr Nervensystem durchcheckt. 

Ich wünsche Ihnen eine gute Besserung. 

 

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Das sind Panikattacken was du hast, wenn das wirklich an der Wirbelsäule liegt dann hast du eventuell eine Blockade in der BWS. Hast du auch Rückenschmerzen? Ich würde zum Chiropraktiker gehen, denn du machst Krankengymnastik wahrscheinlich in deiner Physiotherapie, wie es aussieht kann dein Physiotherapeut keine Manuelle Therapie, die du aber brauchst, damit dich jemand einrenken kann wenn es zum Lösen der Blockade durch übungen nicht geht. Ich hätte da mal aber eine ganz gute Übung, die mir immer bei BWS-Blockaden hilft (ich gehe auch zur Krankengymnastik, also Physiotherapie) Handtuchrolle quer auf den Boden legen (geht auch mit Backroll), die BWS auf die Handtuchrolle legen, Hände dabei in Nacken und bei Einatmung Kopf nach hinten, bei Ausatmung Kopf etwas anheben. BWS hat 12 Wirbeln, also such dir vier stellen raus und mach das je 5 Sekunden mit der Atmung. BWS Mobilisation nennt man das. Ich hoffe ich konnte dir helfen und wenn du es wirklich machst würde mich es interessieren ob es funktioniert hat. 

LG. Sofie

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Für dich ist es zunächst einmal wichtig, alles auszuschließen, was lebensbedrohlich werden könnte: Herz, Lunge etc. 

Mit dem Wissen, dass deine Organe gesund sind, kannst du Schmerz- bzw. Panikattacken besser überstehen.

Weiterhin würde ich zu einem Termin bei einem Chiropraktiker raten. Dann Endokrinologe - auch Hormonstörungen können ungewöhnliche Symptome auslösen. Ebenso Nahrungsmittelintoleranzen und Allergien sollten überprüft werden.

Mit dem Abnehmen, kannst du diese Prozesse aktiv selbst unterstützen. Aktiv etwas zu tun, gibt einem das Gefühl, nicht hilflos zu sein.

Viel Erfolg dabei!

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Wie gross bist du denn?

Du schreibst, dass du übergewichtig bist. Wieviel?

Dein schwindel und das allgemeine unwohlsein können damit zusammenhängen.

Was machst du sportlich? Wie fit bist du allgemein?

Ich denke, deine angst vor einem herzinfarkt lähmt dich geradezu.

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Kommentar von Benedikton123
18.06.2017, 03:30

Ich bin ca 178cm groß und bei 90kg übergewichtig.

Sportlich bin ich etwas aktiv und versuche jede Woche 2 mal ins Fitnessstudio zu gehen.

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